{"id":96542,"date":"2012-03-25T00:12:03","date_gmt":"2012-03-25T00:12:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=96542"},"modified":"2012-03-25T08:40:57","modified_gmt":"2012-03-25T08:40:57","slug":"der-wald-ist-unser-bester-klimaschutzer-baumpflanzaktion-im-forstamt-burghaun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=96542","title":{"rendered":"\u201eDer Wald ist unser bester Klimasch\u00fctzer\u201c &#8211; Baumpflanzaktion im Forstamt Burghaun"},"content":{"rendered":"<p>Burghaun. Der Hessische Staatswald hat der Atmosph\u00e4re bis heute 245 Millionen Tonnen Kohlendioxid entzogen. \u201eB\u00e4ume absorbieren beim Wachsen Treibhausgase. Der Wald ist damit unser bester Klimasch\u00fctzer\u201c, sagte Umweltministerin Lucia Puttrich anl\u00e4sslich einer Baumpflanzaktion im Forstamt Burghaun. Dort wurde durch den Landesbetrieb Hessen-Forst eine Fl\u00e4che von etwa einem Hektar Gr\u00f6\u00dfe neu aufgeforstet. Insgesamt wurden fast 6.000 neue B\u00e4ume (darunter sind Eichen und Hainbuchen) gepflanzt, 1.000 davon werden zur Kompensation des CO2-Aussto\u00dfes im Zuge einer Delegationsreise nach Brasilien gepflanzt. <!--more--><br \/>\n\u201eW\u00e4lder leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Denn sie spalten das Kohlendioxid in der Luft und speichern den Kohlenstoff in Bl\u00e4ttern und im Boden\u201c, erl\u00e4uterte Puttrich. Am meisten CO2 werde der Atmosph\u00e4re jedoch durch die Holznutzung erspart, so Puttrich weiter. Holz sei ein nahezu\u00c2\u00a0 klimaneutraler Bau- und Brennstoff. W\u00e4hrend bei der Herstellung von Baumaterialien wie Beton und Stahl viel Kohlendioxid entsteht, entzieht der Baum beim Wachsen das Klimagas. Und selbst beim Heizen mit Holz f\u00e4llt die Bilanz positiv aus. Man belastet die Atmosph\u00e4re dann z. B. nur mit 1\/15 des von \u00d6lheizungen freigesetzten CO2. Treibhausgas reduzierend wirkt auch die Bindung von Kohlenstoff in Holzprodukten, insbesondere, wenn diese, wie z. B. beim Hausbau, besonders langlebig sind. \u201eDer K\u00f6nigsweg ist nat\u00fcrlich, wenn ausgediente Holzprodukte recycelt oder umweltgerecht zur Energiegewinnung genutzt werden\u201c, sagte Puttrich.<\/p>\n<p>Zuletzt hatte das Umweltministerium die Richtlinie f\u00fcr die Bewirtschaftung des Hessischen Staatswaldes \u00fcberarbeitet und konkrete Ziele f\u00fcr die angestrebte Baumartenverteilung im Jahr 2050 festgelegt. \u201eAuf den Klimawandel reagieren wir bereits. Wir f\u00f6rdern dazu die w\u00e4rmetolerantere Eiche und pflanzen als Ersatz f\u00fcr Fichten mehr Douglasien. Die fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig bedeutendste Baumart wird aber weiterhin die nat\u00fcrlich vorkommende Buche bleiben. Dennoch m\u00fcssen wir einen angemessenen Anteil an Nadelb\u00e4umen erhalten. Auch k\u00fcnftigen Generationen wollen wir so einen vielf\u00e4ltigen Wald \u00fcberlassen\u201c, so Puttrich abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Burghaun. Der Hessische Staatswald hat der Atmosph\u00e4re bis heute 245 Millionen Tonnen Kohlendioxid entzogen. \u201eB\u00e4ume absorbieren beim Wachsen Treibhausgase. Der Wald ist damit unser bester Klimasch\u00fctzer\u201c, sagte Umweltministerin Lucia Puttrich anl\u00e4sslich einer Baumpflanzaktion im Forstamt Burghaun. Dort wurde durch den Landesbetrieb Hessen-Forst eine Fl\u00e4che von etwa einem Hektar Gr\u00f6\u00dfe neu aufgeforstet. 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