{"id":96398,"date":"2012-03-21T00:08:41","date_gmt":"2012-03-21T00:08:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=96398"},"modified":"2012-03-20T12:28:04","modified_gmt":"2012-03-20T12:28:04","slug":"400-seiten-berichten-uber-ein-besonderes-juwel-der-rhon-buch-das-rote-moor-vorgestellt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=96398","title":{"rendered":"400 Seiten berichten \u00fcber ein besonderes Juwel der Rh\u00f6n &#8211; Buch \u201eDas Rote Moor\u201c vorgestellt"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/buch-rotes-moor_pr\u00e4sentation1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-96399\" title=\"buch rotes moor_pr\u00e4sentation\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/buch-rotes-moor_pr\u00e4sentation1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"362\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gersfeld\/Rh\u00f6n. \u201eDas Rote Moor &#8211; Ein Juwel in der Hochrh\u00f6n\u201c, so hei\u00dft das neue Buch, das im Haus am Roten Moor von Regierungspr\u00e4sident Dr. Walter L\u00fcbcke (Kassel) vorgestellt wurde. Es ist das dritte Buch einer Schriftreihe \u00fcber Kleinode in der Rh\u00f6n. Die ersten beiden B\u00e4nde befassten sich mit der Milseburg und der Wasserkuppe. Nun also das Rote Moor: Das Buch behandelt die Geschichte und Geologie, den Lebensraum einmalig sch\u00f6ner Pflanzen- und Tierarten, die Sch\u00f6nheit der unber\u00fchrten Natur, seine Bedeutung f\u00fcr Bildung und Forschung, Natur- und Kulturgeschichte, Klimaschutz, Erholung und Freizeit.<!--more--><\/p>\n<p>Die Anwesenheit von Regierungspr\u00e4sident Dr. Walter L\u00fcbcke wertete Autor Joachim Jenrich als Zeichen, dass das Rote Moor auch von beh\u00f6rdlicher Seite hoch gesch\u00e4tzt werde, was L\u00fcbcke seinerseits nur best\u00e4tigen konnte. Die Publikation \u00fcber das Rote Moor bezeichnete L\u00fcbcke als wissenschaftliche Abhandlung, die jedoch nicht nur Fachpublikum anspreche, sondern die ganze Bev\u00f6lkerung. Der Spagat, eine gut lesbare und doch fachlich fundierte Abhandlung zu schreiben,\u00c2\u00a0sei auf das Beste gelungen.<\/p>\n<p>Eine besondere Bereicherung seien die Sagen und Geschichten rund um das Rote Moor, die am Ende des Buches zu finden sind, sowie die vielen Bilder, die die Entwicklung des Moores und die Bedeutung unterstreichen und hervorheben. L\u00fcbcke dankte allen Akteuren im Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n, die sich um den Schutz und den Erhalt des Roten Moors bem\u00fchen. \u201eWir m\u00fcssen alles daran setzen, dieses Juwel in der Hochrh\u00f6n zu erhalten.\u201c Dass die Akteure dabei mit Herz und Verstand bei der Sache sind, zeige die vorliegende Publikation, von der er sich eine weitere Sensibilisierung der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr den Naturschutz und das Rote Moor verspricht.<\/p>\n<p>Kreisbeigeordneter Alfred Metz gratulierte Joachim Jenrich im Namen von Landrat Bernd Woide zur neuesten Publikation. \u201eDer Landkreis Fulda ist stolz, Mitarbeiter im Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n zu haben, die \u00fcber ihre t\u00e4gliche Arbeit hinaus engagiert sind und solche fundierten und interessanten Publikationen erstellen. Heimatkunde und Heimatgeschichte, Vergangenheit und Gegenwart werden in dem Buch \u00fcber das Rote Moor aufgearbeitet. Damit wird ein wichtiger Beitrag f\u00fcr den Naturschutz und das Heimatverst\u00e4ndnis geleistet.\u201c<\/p>\n<p>Von Seiten der Hessischen Verwaltungsstelle des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n stellte dessen Leiter Torsten Raab die Bedeutung des neuen Buches f\u00fcr die Fachwelt wie f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung dar. Eine tiefgehende Recherche und Genauigkeit mache das Buch die Fachwelt unentbehrlich. Es sei eine wahre Fundgrube f\u00fcr Experten, aber eben auch f\u00fcr interessierte Laien, die sich mit der Geschichte und Bedeutung des Rotes Moors tiefer auseinandersetzen wollen. Auch Spannungen und Probleme werden beispielhaft aufgezeigt, wie der Spagat zwischen Naturschutz und Freizeit. Doch durch\u00c2\u00a0eine gezielte Besucherlenkung wie \u00fcber den Bohlensteg sei es gelungen, beide Anspr\u00fcche zu vereinen.<\/p>\n<p>\u201eHeute ist es eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, dass Besucher den Bohlensteg nutzen und niemand mehr quer durch das Moor geht.\u201c In dem Buch k\u00f6nne viel entdeckt werden, was bisher verborgen oder in der \u00d6ffentlichkeit weitgehend unbekannt war. \u201eDas Rote Moor hat mehr zu bieten als man vermuten mag. Dieses Buch ist ein Beleg daf\u00fcr, wie sch\u00f6n die Rh\u00f6n ist.\u201c<\/p>\n<p>Ein jahrelanger Vorlauf sei dem Buch vorangegangen, sagte Rainer Klitsch vom Verlag Parzeller. Ziel sei es gewesen, alles zusammen zu tragen, was bislang \u00fcber das Rote Moor bekannt ist. So entstand ein 400 Seiten starkes Buch, prallvoll mit Informationen und teilweise noch nie ver\u00f6ffentlichten Bildern und Texten.<\/p>\n<p>Das Buch \u201eDas Rote Moor\u201c erscheint im Parzeller Verlag mit einer Auflage von 2 000 St\u00fcck. Es ist ab sofort zum Preis von 22 Euro im Handel erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich oblag es Autor Joachim Jenrich, allen Unterst\u00fctzern und Beteiligten sowie Co-Autor Willy Kiefer (ehemals Leiter des Naturparks Hessische Rh\u00f6n), zu danken. Die besondere Herausforderung habe darin bestanden, schwierige wissenschaftliche Themen f\u00fcr Laien verst\u00e4ndlich, informativ und interessant darzustellen.<\/p>\n<p>In dem rauen Klima der Hochrh\u00f6n wuchsen seit der Eiszeit gleich mehrere Moore heran. Eines davon, das Rote Moor, liegt in Hessen. Es ist eines von nur zwei Hochmooren in Hessen und mit urspr\u00fcnglich 55 Hektar das weitaus gr\u00f6\u00dfte und bedeutendste. Allerdings wurde im Roten Moor rund 100 Jahre lang Torf abgebaut, bis ins Jahr 1984. Hierdurch wurde die Moorfl\u00e4che in etwa halbiert. Der Rest ist durch die schwere Sch\u00e4digung des Wasserhaushalts zum gr\u00f6\u00dften Teil vom Wald zur\u00fcckerobert worden, wenn auch von einem sehr seltenen, schutzw\u00fcrdigem Waldtyp, dem Karpatenbirkenwald.<\/p>\n<p>Vom offenen Moor blieben nur noch f\u00fcnf Hektar erhalten. Vor allem dieser Moorrest mit seinen biologischen Kostbarkeiten sollte erhalten und regeneriert werden, als vor 30 Jahren das Naturschutzgebiet \u201eRotes Moor\u201c von der damals zust\u00e4ndigen Bezirksdirektion f\u00fcr Forsten und Naturschutz ausgewiesen wurde. Das 315 Hektar gro\u00dfe Schutzgebiet umfasst allerdings nicht nur das Moor, sondern auch die umliegenden W\u00e4lder, artenreichen Bergwiesen und Quells\u00fcmpfe.<\/p>\n<p>Zum Foto: Autor Joachim Jenrich, Rainer Klitsch (Verlag Parzeller), Kreisbeigeordneter Alfred Metz, Regierungspr\u00e4sident Dr. Walter L\u00fcbcke und Torsten Raab (Leiter der Hessischen Verwaltungsstelle des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n) \/ Fotos: Eckert<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Gersfeld\/Rh\u00f6n. \u201eDas Rote Moor &#8211; Ein Juwel in der Hochrh\u00f6n\u201c, so hei\u00dft das neue Buch, das im Haus am Roten Moor von Regierungspr\u00e4sident Dr. Walter L\u00fcbcke (Kassel) vorgestellt wurde. Es ist das dritte Buch einer Schriftreihe \u00fcber Kleinode in der Rh\u00f6n. Die ersten beiden B\u00e4nde befassten sich mit der Milseburg und der Wasserkuppe. Nun also &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,44,78,52],"tags":[],"class_list":["post-96398","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-startseite","category-kultur","category-topthema","category-umwelt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96398","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=96398"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96398\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=96398"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=96398"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=96398"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}