{"id":96328,"date":"2012-03-19T00:15:57","date_gmt":"2012-03-19T00:15:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=96328"},"modified":"2012-03-19T07:10:02","modified_gmt":"2012-03-19T07:10:02","slug":"rhoner-bergkase-ein-verkaufsschlager","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=96328","title":{"rendered":"Rh\u00f6ner Bergk\u00e4se \u2013 Ein Verkaufsschlager"},"content":{"rendered":"<p><strong><em><\/em><\/strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Thomas-Homrighauen-bei-der-K\u00e4severarbeitung.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-96329\" title=\"Thomas Homrighauen bei der K\u00e4severarbeitung\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Thomas-Homrighauen-bei-der-K\u00e4severarbeitung-265x470.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"470\" \/><\/a>Wasserkuppe. Zu einer Informationsveranstaltung hatten der Verein Natur- und Lebensraum Rh\u00f6n und die Hessische Verwaltungsstelle in das Groenhoff-Haus auf die Wasserkuppe eingeladen, um \u00fcber das Projekt \u201eMobile K\u00e4serei Rh\u00f6n\u201c zu informieren. Zur Veranstaltung, welche von der Landwirtschaftsberaterin des Biosph\u00e4renreservates, Janet Emig, geleitet wurde, konnten Dagmar Busch und Thomas Homrighausen, die beiden Eigent\u00fcmer der \u201eK\u00e4serei on tour\u201c aus dem Siegerland, begr\u00fc\u00dft werden.<\/p>\n<p>Seit einem Jahr f\u00e4hrt die \u201eK\u00e4serei on tour\u201c alle f\u00fcnf Wochen jeweils f\u00fcnf bis sechs landwirtschaftliche Betriebe in der Hessischen Rh\u00f6n an, um aus der auf dem Hof erzeugten Milch vor Ort hochwertigen Bergk\u00e4se oder halbfesten Schnittk\u00e4se zu erzeugen. Verarbeitet werden pro Betrieb 800 bis 1200 Liter Rohmilch. Frau Emig f\u00fchrte aus, dass aus 100 Liter Rohmilch etwa 10 kg K\u00e4se gewonnen werden. Veredelt werden die K\u00e4se je nach Wunsch der Landwirte mit Kr\u00e4utern und Gew\u00fcrzen. Die Reifezeit betr\u00e4gt f\u00fcr den halbfesten Schnittk\u00e4se mind. f\u00fcnf Wochen, f\u00fcr den Bergk\u00e4se mind. zehn Wochen. In der Regel wird der K\u00e4se und von den teilnehmenden Landwirten vakuumiert \u00fcber eigene Hofl\u00e4den, B\u00e4ckerei- und Metzgereifilialen oder auf M\u00e4rkten angeboten.<!--more--><\/p>\n<p>Dagmar Busch macht deutlich, dass es sich um einen handgefertigten K\u00e4se handelt, der die individuelle Note des jeweiligen Betriebs, von dem die Milch stammt, tr\u00e4gt. Der K\u00e4se ist ein reines Naturprodukt, dem lediglich Salz, Lab und Gew\u00fcrze zugef\u00fchrt werden. So werden, im Gegensatz zu vielen K\u00e4sesorten aus der industriellen Fertigung weder Fungizide auf der Schale ausgebracht noch erfolgt ein Wachsverschluss. Je nach Reifezeit variiert der Geschmack. Bei den Kunden erfreut sich der K\u00e4se einer gro\u00dfen Beliebtheit. Qualit\u00e4t und Regionalit\u00e4t werden honoriert.<\/p>\n<p>Martin Kremer vom Biosph\u00e4renreservat macht deutlich, dass sowohl f\u00fcr die Verwaltung wie auch f\u00fcr den F\u00f6rderverein das K\u00e4seprojekt ein Schl\u00fcssel- und Leitprojekt darstellt und oberste Priorit\u00e4t genie\u00dft. \u201eWir sehen in diesem Projekt die Chance, unsere Milchviehbetriebe, welche unter enormen wirtschaftlichen Zw\u00e4ngen, nicht zuletzt durch den Landhunger der Biogasanlagen, stehen, eine Hilfestellung zu bieten\u201c. Kremer ist auch \u00fcberzeugt, dass es auf l\u00e4ngerer Sicht keinerlei Absatzsorgen geben wird. Mit der Dachmarke Rh\u00f6n und der Vermarktung in das Rhein-Main-Gebiet bestehen mindestens zwei Optionen f\u00fcr einen deutlich h\u00f6heren K\u00e4seabsatz.<\/p>\n<p>Bereits 2011 wurden knapp drei Tonnen Rh\u00f6nk\u00e4se produziert. Frau Emig und\u00c2\u00a0 Frau Busch gehen davon aus, dass in diesem Jahr mindestens vier Tonnen produziert werden k\u00f6nnen. Herr Kremer verweist darauf, dass das Projekt auch f\u00fcr den Naturschutz eine gro\u00dfe Bedeutung hat. Guter Bergk\u00e4se ben\u00f6tigt beste Milch. Und diese Milch wird am ehesten durch die F\u00fctterung von Gr\u00fcnfutter und Heu realisiert. Eine F\u00fctterung, die auch dem artenreichen Berggr\u00fcnland der Rh\u00f6n zugutekommt.<\/p>\n<p>Im Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n hofft man, mittelfristig eine eigene Mobilk\u00e4serei zu etablieren. Dazu werden auch Gespr\u00e4che mit den Bauernverb\u00e4nden in Bad Neustadt und Fulda-H\u00fcnfeld gef\u00fchrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Wasserkuppe. Zu einer Informationsveranstaltung hatten der Verein Natur- und Lebensraum Rh\u00f6n und die Hessische Verwaltungsstelle in das Groenhoff-Haus auf die Wasserkuppe eingeladen, um \u00fcber das Projekt \u201eMobile K\u00e4serei Rh\u00f6n\u201c zu informieren. 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