{"id":95648,"date":"2012-02-25T00:10:19","date_gmt":"2012-02-25T00:10:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=95648"},"modified":"2012-02-25T08:11:11","modified_gmt":"2012-02-25T08:11:11","slug":"bereichsplan-fur-den-rettungsdienstbereich-fulda-wird-fortgeschrieben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=95648","title":{"rendered":"Bereichsplan f\u00fcr den Rettungsdienstbereich Fulda wird fortgeschrieben"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/091-Rettungsdienst.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-95649\" title=\"091-Rettungsdienst\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/091-Rettungsdienst-265x175.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/091-Rettungsdienst-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/091-Rettungsdienst.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Landkreis Fulda. Als Rettungsdiensttr\u00e4ger hat der Landkreis Fulda die Aufgabe, eine bedarfsgerechte, wirtschaftliche und dem aktuellen Stand von Medizin und Technik entsprechende Versorgung der Bev\u00f6lkerung in der Notfallversorgung und bei Krankentransporten zu gew\u00e4hrleisten. Hierf\u00fcr stellt der Landkreis einen Bereichsplan auf, die den Rettungsdienstbedarf gem\u00e4\u00df den Anforderungen des Landes Hessen festlegt. Mit der jetzt vom Kreisausschuss beschlossenen Fortschreibung des Bereichsplans f\u00fcr den Rettungsdienstbereich Fulda kann die rettungsdienstliche Versorgung im Landkreis deutlich verbessert werden.<!--more--><\/p>\n<p>Im Vorjahr brachte der Landkreis mit Hilfe eines anerkannten externen Fachberaters eine umfangreiche Untersuchung der Rettungsdienstorganisation auf den Weg. Bei der Auswertung s\u00e4mtlicher relevanter Leitstellendaten aus dem Jahr 2010 ging es vor allem um die Frage, ob und in welchem Ma\u00df die vorgegebenen landeseinheitlichen Hilfsfristen von 10 beziehungsweise 15 Minuten erreicht werden. Die Ergebnisse zeigen, dass zus\u00e4tzliche Wachen, Fahrzeuge und Mitarbeiter notwendig sind, um die Leistungsf\u00e4higkeit des Rettungsdienstes weiter auszubauen. Dies gilt insbesondere f\u00fcr die l\u00e4ndlichen Kreisgebiete. Auf Vorschlag von Vize-Landrat Dr. Heiko Wingenfeld wurde in der letzten Kreisausschusssitzung beschlossen, die erforderlichen Ma\u00dfnahmen zeitnah umzusetzen.<\/p>\n<p>Die vorgeschlagenen Ma\u00dfnahmen betreffen vor allem eine Verlegung der Rettungswachen in H\u00fcnfeld und Eiterfeld an strategisch g\u00fcnstigere Standorte, die Einrichtung einer Wache in Hofbieber sowie eine Erh\u00f6hung der sogenannten Vorhaltestunden im Umfang von umgerechnet etwa zehn Vollzeitstellen. Dar\u00fcber hinaus sollen weitere Anpassungen wie beispielsweise die Aufnahme des Intensivtransportwagens in den Bereichsplan erfolgen. Der Zeitplan sieht vor, dass ab dem 1. Juli 2012 die Vorhaltestunden erh\u00f6ht und sp\u00e4testens zum 1. Januar 2013 die Rettungswachen verlegt werden, bevor im kommenden Jahr eine erneute \u00dcberpr\u00fcfung stattfinden soll. Die Krankenkassen als Kostentr\u00e4ger haben den beschlossenen \u00c4nderungen zugestimmt.<\/p>\n<p>Erster Kreisbeigeordneter Dr. Wingenfeld betont, dass der Bereichsplan kein statisches Gebilde sei, sondern regelm\u00e4\u00dfig fortgeschrieben werden m\u00fcsse, um den sich ver\u00e4ndernden Bedingungen in der Bev\u00f6lkerung-, Siedlungs-\u00c2\u00a0 und Verkehrsentwicklung gerecht zu werden. Diesmal habe man eine grundlegende \u00dcberpr\u00fcfung vorgenommen, wobei deutliche Optimierungspotentiale gerade im Hinblick auf die Einhaltung der Hilfsfristen zu Tage getreten seien, was alle Beteiligten anerkannt h\u00e4tten. Dies gelte auch f\u00fcr die im Rettungsdienst t\u00e4tigen Hilfsorganisationen sowie die Krankenkassen, bei denen die Hauptverantwortung liege, dass die sich aus dem Mehrbedarf ergebenden Ma\u00dfnahmen logistisch und finanziell umgesetzt w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Gesundheitsdezernent Dr. Wingenfeld sowie der Leiter des Kreisgesundheitsamts und \u00c4rztliche Leiter Rettungsdienst, Roland Stepan, freuen sich, dass durch die j\u00fcngsten Beschl\u00fcsse eine entscheidende Voraussetzung geschaffen worden sei, um den Rettungsdienst im Landkreis Fulda kontinuierlich weiterzuentwickeln. Ziel bleibe die bestm\u00f6gliche rettungsdienstliche Versorgung der Bev\u00f6lkerung, auch wenn die verkehrlichen und klimatischen Bedingungen in einer Mittelgebirgsregion ung\u00fcnstiger als in den st\u00e4dtischen Ballungsr\u00e4umen seien und die Einhaltung der Hilfsfristen erschwerten. Neben einer Erh\u00f6hung der Versorgungssicherheit und die Verbesserung der medizinischen Infrastruktur gehe es auch um die Schaffung von zus\u00e4tzlichen qualifizierten Arbeitspl\u00e4tzen im Rettungsdienst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Landkreis Fulda. Als Rettungsdiensttr\u00e4ger hat der Landkreis Fulda die Aufgabe, eine bedarfsgerechte, wirtschaftliche und dem aktuellen Stand von Medizin und Technik entsprechende Versorgung der Bev\u00f6lkerung in der Notfallversorgung und bei Krankentransporten zu gew\u00e4hrleisten. Hierf\u00fcr stellt der Landkreis einen Bereichsplan auf, die den Rettungsdienstbedarf gem\u00e4\u00df den Anforderungen des Landes Hessen festlegt. 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