{"id":95381,"date":"2012-02-15T00:14:34","date_gmt":"2012-02-15T00:14:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=95381"},"modified":"2012-02-15T10:10:49","modified_gmt":"2012-02-15T10:10:49","slug":"grumel-tischlerei-15-monate-nach-grosbrand-wiedereroffnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=95381","title":{"rendered":"Gr\u00fcmel-Tischlerei 15 Monate nach Gro\u00dfbrand wiederer\u00f6ffnet"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Tischlerei.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-95382\" title=\"Tischlerei\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Tischlerei-265x198.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Tischlerei-265x198.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Tischlerei.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. Gro\u00dfe Freude \u00fcber den Neustart: 15 Monate nach einem gravierenden Brand in der Gr\u00fcmel-Tischlerei l\u00e4uft der Betrieb dort wieder reibungslos. \u201eDank der gelungenen Sanierung k\u00f6nnen wir eigentlich von neuen R\u00e4umen sprechen\u201c, betonte Gr\u00fcmel-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Matthias Kraft und bezeichnete die offizielle Wiederer\u00f6ffnung der Tischlerei als sch\u00f6nes Ereignis. Auch im Namen seiner Kollegin Jutta Diel und des Gr\u00fcmel e.V., vertreten durch Vize-Vorsitzenden Richard Frank, dankte Kraft allen, die dazu beigetragen haben, dass die Tischlerei diese schwierige Phase habe meistern k\u00f6nnen.<!--more--><\/p>\n<p>Er rief in Erinnerung, wie am Abend des 13. November 2010 eine Verpuffung im Sp\u00e4nebunker den Brand in der Steubenallee 6 mit zum Teil gewaltiger Hitzeentwicklung ausgel\u00f6st hatte. Neben dem Bunker seien besonders der Maschinenraum der Tischlerei und der Arbeitsraum der Jugendwerkstatt Holz stark betroffen gewesen. \u201eAllerdings hat sich bald herausgestellt, dass die gesamte Tischlerei saniert werden musste\u201c, so Kraft. Diese Arbeiten h\u00e4tten in Etappen stattgefunden, weil parallel dazu \u2013 nach einigen Wochen des \u00dcbergangs \u2013 die Ausbildung dort weitergegangen sei. \u201eF\u00fcr die Sanierung, den Wiederaufbau des Sp\u00e4nebunkers und die Wiederbeschaffung der Maschinen sind Gesamtkosten in H\u00f6he von 530000 Euro entstanden\u201c, teilte Kraft mit. Nach seinen Angaben sind im Zuge der Arbeiten bestimmte Bereiche optimiert worden, die Werkst\u00e4tten im Zuschnitt allerdings so geblieben.<\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer freute sich, zur Wiederer\u00f6ffnung der hellen, frisch ausgestatteten Tischlerei Vertreter verschiedener Partnerorganisationen und\u00c2\u00a0 -institutionen von Gr\u00fcmel begr\u00fc\u00dfen zu k\u00f6nnen: Armin Gerbeth (IHK Fulda), Henning Ahrens (Konrad-Zuse-Schule), Daniel Stickel und Simone Will vom Kommunalen Arbeitsmarkt (fr\u00fcher: Amt f\u00fcr Arbeit und Soziales) sowie Wolfgang M\u00f6ller und Norbert Klee von der hiesigen Agentur f\u00fcr Arbeit gratulierten zum Neustart dieser Abteilung.<\/p>\n<p>Kraft w\u00fcrdigte, wie das Team der Tischlerei \u2013 mit den Ausbildern Matthias Herbert und Thomas Uth sowie Dietmar Brabsche vom Sozialen Dienst \u2013 den t\u00e4glichen Betrieb trotz der Einschr\u00e4nkungen aufrechterhalten habe. Auch die Jugendwerkstatt Holz mit Anleiter Tobias Leibold und Viktoria Braun (Sozialer Dienst) habe sich gut umgestellt. Diese Werkstatt war, so Kraft, f\u00fcr etliche Monate in eine leer stehende Gr\u00fcmel-Werkstatt in Johannesberg gezogen.<\/p>\n<p>Uth berichtete von dem Schock nach dem Brand, bei dem durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr noch Schlimmeres verh\u00fctet worden sei. Hitze von bis zu 1000 Grad habe selbstverst\u00e4ndlich erhebliche Spuren hinterlassen, beispielsweise die zwei bis acht Jahre alten Tischlerei-Maschinen unbrauchbar gemacht und Deckenlampen zum Schmelzen gebracht. Die verru\u00dften, verdreckten R\u00e4ume habe man fachm\u00e4nnisch sanieren lassen. Auch in der sehr herausfordernden Zeit seien die Ergebnisse des Ausbildungsalltags erfreulich gewesen. \u201eAlle Azubis haben ihre Zwischenpr\u00fcfungen bzw. ihre Abschlusspr\u00fcfungen geschafft und alle Absolventen einen Job gefunden\u201c, erkl\u00e4rte Uth. Er und Brabsche dankten f\u00fcr die gro\u00dfe Hilfsbereitschaft aus dem fachlichen Umfeld. \u201eWir haben zum Beispiel viele Praktikumspl\u00e4tze f\u00fcr unsere Auszubildenden bekommen, was unmittelbar nach dem Brand sehr wichtig war\u201c, sagte Brabsche, der die Entwicklung der vergangenen 15 Monate noch einmal Revue passieren lie\u00df. Im November 2011 habe die Arbeit der Tischlerei in vollem Umfang wieder begonnen, seitdem die Absaugung von den Maschinen in den neuen Sp\u00e4nebunker gesichert sei, so Brabsche.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcmel-Verantwortlichen hoben auch die Geduld hervor, mit der Kunden ihre Auftr\u00e4ge nach dem Brand zun\u00e4chst aufgeschoben hatten. Derzeit werden in der Tischlerei 14 junge Leute ausgebildet \u2013 vier angehende Tischler und zehn angehende Holzbearbeiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. 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