{"id":95257,"date":"2012-02-12T00:10:29","date_gmt":"2012-02-12T00:10:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=95257"},"modified":"2012-02-12T08:48:32","modified_gmt":"2012-02-12T08:48:32","slug":"druckkammerversorgung-fur-notfallpatienten-in-hessen-gesichert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=95257","title":{"rendered":"Druckkammerversorgung f\u00fcr Notfallpatienten in Hessen gesichert"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wiesbaden.<\/strong> Die Hessische Landesregierung hat sich mit Erfolg daf\u00fcr eingesetzt, dass die Druckkammerversorgung f\u00fcr Notfallpatientinnen und -patienten in Hessen gesichert ist. &#8220;Obwohl das Land hier nur sehr begrenzte Handlungsspielr\u00e4ume hat, haben wir schnell und unb\u00fcrokratisch eine f\u00fcr alle Beteiligten zufriedenstellende L\u00f6sung gefunden&#8221;, erkl\u00e4rte der Hessische Sozialminister Stefan Gr\u00fcttner in Wiesbaden. Um der Asklepios Paulinen Klinik, an die die Druckkammer Wiesbaden seit kurzem angeschlossen ist, und den Betreibern der Druckkammer eine m\u00f6glichst z\u00fcgige Inbetriebnahme der Rund-um-die-Uhr-Versorgung von Notfallpatientinnen und -patienten zu erm\u00f6glichen, hat das Hessische Sozialministerium ihr heute den Versorgungsauftrag &#8220;Zentrum f\u00fcr hyperbare Notfall- und Intensivmedizin&#8221; zugewiesen. &#8220;Damit ist die Klinik nun in der Lage, mit den Krankenkassen unter anderem die Finanzierung von Vorhaltekosten &#8211; wie zum Beispiel den \u00e4rztlichen\u00c2\u00a0 Bereitschaftsdienst &#8211; zu verhandeln&#8221;, erkl\u00e4rte der Sozialminister.\u00c2\u00a0<!--more--><\/p>\n<p>Die Druckkammerbehandlung ist eine lebenswichtige Behandlung zum Beispiel bei Rauchgasvergiftungen. Die Finanzierung dieser Versorgung f\u00fcr Notfallpatientinnen und -patienten, die direkt vom Rettungsdienst in die Druckkammer verbracht werden &#8211; und nicht zun\u00e4chst in ein Krankenhaus -, ist jedoch weder durch das ambulante noch durch das station\u00e4re Abrechnungssystem gedeckt. Dies gilt vor allem auch f\u00fcr die \u00e4rztlichen Bereitschaftsdienste. So stehen im Ergebnis hohe Vorhaltekosten insgesamt verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig wenigen Behandlungsf\u00e4llen gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten hatten die Betreiber den 24-st\u00fcndigen Betrieb der Druckkammer Wiesbaden vor einiger Zeit eingestellt. Das Hessische Sozialministerium holte daraufhin den Betreiber, die Krankenkassen und die Hessische Krankenhausgesellschaft an einen Tisch, um \u00fcber eine L\u00f6sung zu beraten. Als einzige M\u00f6glichkeit kristallisierte sich die Anbindung an ein geeignetes Krankenhaus heraus. Mit der Asklepios Paulinen Klinik in Wiesbaden wurde nach sehr konstruktiven Verhandlungen ein geeignetes Krankenhaus gefunden. Damit die Asklepios Paulinen Klinik die Druckkammer refinanzieren kann, hat ihr nun das Hessische Sozialministerium als weiteren Schritt den Versorgungsauftrag\u00c2\u00a0 &#8220;Zentrum f\u00fcr hyperbare Notfall- und Intensivmedizin&#8221; zugewiesen.\u00c2\u00a0Auch die Krankenkassen sehen hier Handlungsbedarf und zeigen sich kooperativ.<\/p>\n<p>Die luftdichte Druckkammer dient der kontrollierten Steigerung und Absenkung des Luftdrucks. Zum Beispiel bei akuten Rauchgasvergiftungen kann eine umgehende Behandlung lebensrettend sein und verhindert vor allem Sp\u00e4tfolgen.<\/p>\n<p>Mehr Infos zum Thema gibt es beim Verband Deutscher Druckkammerzentren im Internet unter\u00c2\u00a0<a href=\"http:\/\/www.vdd-hbo.de\/\">www.vdd-hbo.de<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Wiesbaden. 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