{"id":95179,"date":"2012-02-10T00:09:10","date_gmt":"2012-02-10T00:09:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=95179"},"modified":"2012-02-10T10:43:17","modified_gmt":"2012-02-10T10:43:17","slug":"grunderzentrum-als-katalysator-fur-it-region-fulda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=95179","title":{"rendered":"Gr\u00fcnderzentrum als Katalysator f\u00fcr IT-Region Fulda"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/120207_Gr\u00fcnderzentrum.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-95180\" title=\"120208_Gr\u00fcnderzentrum\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/120207_Gr\u00fcnderzentrum.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" \/><\/a>Fulda. <\/strong>Im alten Schlachthof von Fulda hat Neues ein Zuhause: Das Innovations-, Technologie- und Gr\u00fcnderzentrum (ITZ) bietet jungen Firmen vor allem aus der IT-Branche g\u00fcnstige Rahmenbedingungen, um mit ihren Ideen und Konzepten \u00f6konomisch Fu\u00df zu fassen. Es ist ein Beispiel f\u00fcr heimische Wirtschaftsf\u00f6rderung, und der Landkreis bringt sich wie die Stadt und die IHK Fulda \u00fcber das Regionale Standortmarketing ein. Deshalb geh\u00f6rt das ITZ zu den Beteiligungen des Landkreises Fulda, die in loser Folge vorgestellt werden.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eDas Zentrum wird zu jeweils einem Drittel vom Landkreis, von der Stadt Fulda und vom ITZ Fulda e.V., einem Verein mit zahlreichen Unternehmen, Institutionen und kommunalen Mitgliedern, getragen\u201c, erl\u00e4utert Regionalmanager Christoph Burkard. Er ist gleichzeitig Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der ITZ GmbH, die acht Voll- bzw. Teilzeitbesch\u00e4ftigte sowie einen Jahresumsatz von mehr als 500.000 Euro hat. \u201eZum Vermieten der Gr\u00fcnderb\u00fcros ist f\u00fcr uns der Betrieb von Konferenzr\u00e4umen mit inzwischen mehr als 10.000 Tagungsg\u00e4sten j\u00e4hrlich hinzugekommen\u201c, berichtet Burkard. Die jungen Firmen, die beim Einzug nicht \u00e4lter als zwei Jahre sein d\u00fcrfen, k\u00f6nnen drei bis f\u00fcnf Jahre im ITZ bleiben und dessen Angebote nutzen. Das Zentrum, dessen Manager Bj\u00f6rn He\u00df ist, besteht aus 17 B\u00fcror\u00e4umen f\u00fcr Gr\u00fcnder, vier Konferenzr\u00e4umen sowie dem Servicebereich mit Empfang, Sekretariat und Bistro.<\/p>\n<p>Der alte Schlachthof war 2000\/2001 von einem Privatinvestor umgebaut und saniert worden. Seither ist vertraglich festgelegt, dass ein Drittel der Fl\u00e4che als Gr\u00fcnderzentrum dient und der Rest vom Investor vor allem auch an technologieorientierte Unternehmen vermietet wird.\u00c2\u00a0Burkard verdeutlicht, dass Gr\u00fcnderf\u00f6rderung nicht kostendeckend m\u00f6glich sei, sich aber bezahlt mache. Nach seinen Angaben betr\u00e4gt das j\u00e4hrliche Defizit des ITZ etwa 120.000 Euro, von denen Kreis und Stadt Fulda jeweils 60.000 Euro im Zuge der Wirtschaftsf\u00f6rderung \u00fcbernehmen. \u201eDie Mittel f\u00fcr das Zentrum sind allerdings eine Investition in die Zukunft, denn durch das ITZ sind schon rund 250 Arbeitspl\u00e4tze geschaffen worden\u201c, so der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Wie er schildert, kostet dort ein 30-Quadratmeter-B\u00fcro warm und mit leistungsstarker Internet-Verbindung etwa 300 Euro Monatsmiete.<\/p>\n<p>Noch wichtiger als solch g\u00fcnstige Betr\u00e4ge seien den Unternehmen freilich der Austausch mit anderen (Ex-)Gr\u00fcndern und die Community-Erfahrung. \u201eHier ist man per Du\u201c, erz\u00e4hlt Burkard und berichtet von den insgesamt zehn Gr\u00fcnder-Fr\u00fchst\u00fccken sowie -Abenden, die er pro Jahr organisiert. \u201eAuch viele Externe kommen zu den kommunikativen Veranstaltungen, bei denen sich zum Beispiel Gr\u00fcnder oder erfahrene Unternehmer mit ihrer Firmenentwicklung vorstellen.\u201c Apropos kommunikativ: \u201eDas ITZ und seine Nutzer sind Teil eines gro\u00dfen regionalen Netzwerks\u201c, sagt Burkard, der selbst passionierter Netzwerker ist. Bei diesem Vernetztsein spiele auch der \u201eZeitsprung e.V.\u201c, ein Verein von IT-Unternehmern, eine gro\u00dfe Rolle. \u201eZeitsprung\u201c habe ma\u00dfgeblich zum Start dieses Gr\u00fcnderzentrums beigetragen, und inzwischen sei der Breitbandberater des Landkreises Fulda (mit B\u00fcro im ITZ) bei dem Verein angesiedelt.<\/p>\n<p>Burkard unterstreicht zudem die Bedeutung der Hochschule Fulda: \u201eDie Region profitiert vom Fachbereich Angewandte Informatik, der bundesweit sehr renommiert ist.\u201c Es sei erfreulich, wenn gerade auch Absolventen von dort sich selbstst\u00e4ndig machten und ins ITZ k\u00e4men. \u201eWir sind ein Standort f\u00fcr Ausgr\u00fcndungen aus der Hochschule Fulda\u201c, betont der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und bezeichnet das ITZ als \u201eKatalysator f\u00fcr die IT-Region Fulda\u201c. Man k\u00f6nne sich zwar nicht mit dem Standort S\u00fcdhessen messen, doch dank einer gro\u00dfen Zahl von IT-Firmen sei die Branche in Osthessen ein wichtiger Faktor.<\/p>\n<p>Foto: Aschenbr\u00fccker<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Im alten Schlachthof von Fulda hat Neues ein Zuhause: Das Innovations-, Technologie- und Gr\u00fcnderzentrum (ITZ) bietet jungen Firmen vor allem aus der IT-Branche g\u00fcnstige Rahmenbedingungen, um mit ihren Ideen und Konzepten \u00f6konomisch Fu\u00df zu fassen. 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