{"id":95040,"date":"2012-02-04T00:14:36","date_gmt":"2012-02-04T00:14:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=95040"},"modified":"2012-02-03T18:51:14","modified_gmt":"2012-02-03T18:51:14","slug":"dlrg-warnt-vor-betreten-von-eisflachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=95040","title":{"rendered":"DLRG warnt vor Betreten von Eisfl\u00e4chen"},"content":{"rendered":"<p>Fulda: Sp\u00e4t hat der Winter in diesem Jahr in Deutschland Einzug gehalten. Ein sibirisches Hochdruckgebiet sorgt derzeit f\u00fcr frostige Temperaturen bis in die Niederungen. Die aktuelle Wetterlage l\u00e4sst derzeit aber nur auf wenigen Seen in h\u00f6heren Lagen einen Eisspaziergang zu. Auf den meisten Gew\u00e4ssern ist die Eisdecke noch zu d\u00fcnn. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) r\u00e4t allen Wintersportlern deshalb, mit dem Schlittschuhlaufen noch zu warten.<!--more--><\/p>\n<p>Michael Hohmann, Leiter des DLRG Bezirkes Osthessen-Fulda, , r\u00e4t zur Geduld: &#8220;Das Eis braucht Zeit, um tragf\u00e4hig zu sein. Bei stehenden Gew\u00e4ssern sollte es als Richtwert mindestens 15 cm, bei flie\u00dfenden Gew\u00e4ssern, wie B\u00e4chen und Fl\u00fcssen sogar 20 cm dick sein&#8221;. Auf keinen Fall gleich an den ersten frostigen Tagen das Eis betreten, lautet die Devise der Lebensretter. Eltern sollten ihre Kinder \u00fcber die Gefahren, die auf zugefrorenen Seen lauern, aufkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Die Rettungsschwimmer der DLRG der Region stehen insbesondere im Bereich der Stadt Fulda f\u00fcr den Wachdienst im Winter bereit und kennen die T\u00fccken der eisigen Idylle. Grunds\u00e4tzlich sollten sich ambitionierte Wintersportler nur an von den Kommunen freigegebenen Gew\u00e4ssern und nie alleine auf das Eis wagen sowie auf Warnungen in lokalen und regionalen Medien achten. \u201eAus unserer aktuellen Kenntnis sind neben der Eisbahn im H\u00fcnfelder Haselgrund keine Gew\u00e4sser der Region zum Betreten bzw. Schlittschu-Laufen freigegeben\u201c, so Hohmann weiter.<\/p>\n<p>Das Eis sendet Signale aus, die jeder erkennen sollte. Dunkle Stellen verraten: Das Eis ist noch viel zu d\u00fcnn. Hier droht Gefahr einzubrechen, also betreten verboten. Wenn das Eis knistert und knackt, am besten flach hinlegen, um das Gewicht zu verteilen und in Bauchlage zur\u00fcck in Richtung Ufer bewegen. Besondere Vorsicht ist auf verschneiten Eisfl\u00e4chen und an bewachsenen Uferzonen geboten. T\u00fcckisch k\u00f6nnen auch Seen sein, die von B\u00e4chen oder Fl\u00fcssen durchzogen sind. An den Ein- oder Ausfl\u00fcssen kann innerhalb weniger Meter das Eis deutlich d\u00fcnner und die Eisqualit\u00e4t v\u00f6llig anders sein, als auf dem Rest des Sees.<\/p>\n<p>Wer sich aufs Eis wagt, sollte sich zur eigenen Sicherheit vorher nach geeigneten Rettungsmitteln umsehen. &#8220;Ein umgedrehter Schlitten, ein langer Ast, eine Leiter oder ein Seil sind bei einem Eiseinbruch geeignete Hilfsmittel&#8221;, so der praktische Rat der DLRG-Retter Im Notfall ist schnelle Hilfe geboten. Der Verungl\u00fcckte kann binnen Minuten unterk\u00fchlen, dann besteht Lebensgefahr.<\/p>\n<p>Helfer sollten bei der Rettung einen Sicherheitsabstand zur Einbruchstelle einhalten und sich gegenseitig auf dem Bauch liegend durch eine Rettungskette sichern. Nach der Rettung aus dem Eis sollte der Patient in einem beheizten Raum langsam aufgew\u00e4rmt werden und sich grunds\u00e4tzlich in \u00e4rztliche Behandlung begeben.<\/p>\n<p>Die Aktiven der DLRG werden in den n\u00e4chsten Tagen die seltene Gelegenheit wieder nutzen, und Eisrettung \u00fcben. Um ger\u00fcstet zu sein f\u00fcr Notf\u00e4lle, die hoffentlich nicht eintreten werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda: Sp\u00e4t hat der Winter in diesem Jahr in Deutschland Einzug gehalten. Ein sibirisches Hochdruckgebiet sorgt derzeit f\u00fcr frostige Temperaturen bis in die Niederungen. Die aktuelle Wetterlage l\u00e4sst derzeit aber nur auf wenigen Seen in h\u00f6heren Lagen einen Eisspaziergang zu. Auf den meisten Gew\u00e4ssern ist die Eisdecke noch zu d\u00fcnn. 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