{"id":95021,"date":"2012-02-03T00:11:45","date_gmt":"2012-02-03T00:11:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=95021"},"modified":"2012-02-02T14:44:37","modified_gmt":"2012-02-02T14:44:37","slug":"auch-bei-groser-kalte-alles-im-griff-gwv-ist-fur-den-winter-gut-gerustet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=95021","title":{"rendered":"Auch bei gro\u00dfer K\u00e4lte alles im Griff: GWV ist f\u00fcr den Winter gut ger\u00fcstet"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Markierungspfahl-f%C3%BCr-eine-Gas-Hochdruckleitung1.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-95023\" title=\"Markierungspfahl-f\u00fcr-eine-Gas-Hochdruckleitung\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Markierungspfahl-f%C3%BCr-eine-Gas-Hochdruckleitung1-265x47.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"47\" \/><\/a>Fulda. Wenn, wie in diesen Tagen, die sibirische K\u00e4lte Deutschland fest im Griff hat, kommt es vor, dass selbst modernste Technik versagt. Fl\u00fcge fallen aus, Signale und Weichen gehen auf St\u00f6rung, Autot\u00fcren lassen sich nicht \u00f6ffnen oder schlie\u00dfen. Doch mag es drau\u00dfen auch zweistellig unter Null sein, das Trinkwasser in der Region flie\u00dft ganz normal, und wo mit Erdgas geheizt wird, ist es behaglich warm.<!--more--><br \/>\n\u201eDiese hohe Versorgungssicherheit ist deshalb m\u00f6glich, weil unser Rohrnetz auf einem hohen Stand ist. Jedes Jahr investieren wir in den Ausbau und die Instandhaltung\u201c, kommentiert Martin Heun, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Gas- und Wasserversorgung Fulda GmbH. Zusammen mit der Gas- und Wasserversorgung Osthessen GmbH versorgt das Unternehmen rund 27.000 Haushalte sowie zahlreiche Gewerbekunden mit Erdgas sowie etwa 80.000 Menschen mit Trinkwasser. Bei jedem Wetter.<\/p>\n<p>Die GWV-Erdgasrohre aus Stahl oder Kunststoff (PE) liegen frostsicher 80 Zentimeter unter der Erde. Ohnehin kann Erdgas nicht gefrieren. Auch die oberirdischen Druckregelstationen arbeiten witterungsunabh\u00e4ngig. Der Versorgungstechnik kann also selbst der k\u00e4lteste Winter nichts anhaben.<\/p>\n<p>Der Energietr\u00e4ger Erdgas steht auch in jeder ben\u00f6tigten Menge zur Verf\u00fcgung. Norbert Krimmel, Technischer Leiter bei GWV erl\u00e4utert: \u201eGerade in besonders kalten Wintern bew\u00e4hrt sich das deutsche System der vorausschauenden Bevorratung in gro\u00dfen unterirdischen Lagerst\u00e4tten. In diesen Kavernen, zumeist ehemaligen Salzst\u00f6cken, ist der deutsche Bedarf f\u00fcr drei Monate bevorratet. Wenn an kalten Tagen in Deutschland mehr verbraucht wird als \u00fcber die Pipeline-Verbindungen zu den Erzeugerl\u00e4ndern zu uns nachstr\u00f6mt, wird die Differenz aus den Vorr\u00e4ten entnommen. Das hat sich bew\u00e4hrt. Bei GWV sind wir zudem in einer besonders gl\u00fccklichen Lage, denn die gro\u00dfe Kaverne in Recksrod bei Eiterfeld ist nur wenige KiIometer von uns entfernt. So haben wir immer vollen Druck auf der Leitung.\u201c<\/p>\n<p>Trotz eisiger K\u00e4lte ganz \u201ecool\u201c ist daher auch Andreas St\u00fcber, Leiter der GWV-Erdgasbeschaffung: \u201eWir haben unsere Nachschub-Lieferungen am Monitor st\u00e4ndig im Blick. Und auch die Erdgas-Speicher in ganz Europa sind gut gef\u00fcllt. Da kann es ruhig noch eine Weile frostig bleiben.\u201c<\/p>\n<p>Auch die Trinkwasserleitungen im Gebiet der Stadt Fulda, Eichenzell und Ebersburg sind trotz der extremen K\u00e4lte, die im Moment besonders nachts deutlich unter -10\u00c2\u00b0 Celsius fallen kann, nicht gef\u00e4hrdet. Norbert Krimmel: &#8220;Entsprechend den strengen Regeln des Deutschen Verbandes der Gas- und Wasserwirtschaft (DVGW) sind unsere Wasserleitungen tief unter der Erde in der sogenannten frostsicheren Zone verlegt. In Fulda liegen die Leitungen etwa 1,30 m tief, in der Rh\u00f6n verlaufen sie in etwa 1,50 m Tiefe. So k\u00f6nnen ihnen in der Regel weder K\u00e4lte noch Ersch\u00fctterungen etwas anhaben. Ohnehin ist das Wasser ja st\u00e4ndig in Bewegung.\u201c<\/p>\n<p>Wenn dann trotzdem einmal ein Rohr einfriert, handelt es sich zumeist um nicht ausreichend frostgesicherte Hausinstallationen. Wo noch alte Gussrohre liegen, kann es theoretisch passieren, dass durch Erdbewegungen, etwa beim sp\u00e4teren Auftauen des gefrorenen Bodens, Sch\u00e4den entstehen \u2013 aber das ist dann h\u00f6here Gewalt. Im Normalfall hat die Au\u00dfentemperatur keinerlei Einfluss auf die Sicherheit der GWV-Systeme.<\/p>\n<p>GWV empfiehlt ihren Kunden, zu Hause Vorsorge gegen die K\u00e4lte zu treffen. So k\u00f6nnen offen stehende Kellerfenster zum Einfrieren von Leitungen und Wasserz\u00e4hlern f\u00fchren. Vor allem Bauwasseranschl\u00fcsse und ungesch\u00fctzte Armaturen sollten mit Isoliermaterial oder Textilien gesch\u00fctzt werden.<\/p>\n<p>Bei Fragen stehen die GWV-Kundenberater unter (0661) 299-191 gern zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Wenn, wie in diesen Tagen, die sibirische K\u00e4lte Deutschland fest im Griff hat, kommt es vor, dass selbst modernste Technik versagt. Fl\u00fcge fallen aus, Signale und Weichen gehen auf St\u00f6rung, Autot\u00fcren lassen sich nicht \u00f6ffnen oder schlie\u00dfen. 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