{"id":94087,"date":"2011-12-27T00:48:54","date_gmt":"2011-12-27T00:48:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=94087"},"modified":"2011-12-27T14:51:20","modified_gmt":"2011-12-27T14:51:20","slug":"alleinstehende-obdachlose-und-nichtsesshafte-konnten-den-heiligen-abend-gemeinsam-verbringen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=94087","title":{"rendered":"Alleinstehende, Obdachlose und Nichtsesshafte konnten den Heiligen Abend gemeinsam verbringen"},"content":{"rendered":"<p><strong><em><\/em><\/strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/111227_Caritas2.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-94089\" title=\"111227_Caritas2\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/111227_Caritas2-265x175.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/111227_Caritas2-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/111227_Caritas2.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. \u00dcberaus zahlreich waren Alleinstehende, Obdachlose und Nichtsesshafte der Einladung des Caritasverbandes f\u00fcr die Regionen Fulda und Geisa e.V. gefolgt, um in Gemeinschaft den Heiligen Abend zu feiern. Die meisten von ihnen hatten sich mit einem Abschnitt auf dem Einladungsflyer, der in der Bahnhofsmission, der Vinzenzk\u00fcche und im Haus Jakobsbrunnen auslag, angemeldet. Bereits vor der offiziellen Er\u00f6ffnung hatten sich G\u00e4ste vor der Caritas \u2013 Altentagesst\u00e4tte Am Hexenturm in Fulda eingefunden, in der noch ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter flei\u00dfig die Sachspenden, wie gestrickte Socken und M\u00fctzen, Duschgel, Pl\u00e4tzchen, Stollen und Mandarinen, um nur einiges zu nennen, zu Geschenken zusammenpackten.<\/p>\n<p>Fotos: Winfried M\u00f6ller<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Jeder der G\u00e4ste konnte nach der Feier ein Weihnachtsgeschenk mit nach Hause nehmen. So gab es f\u00fcr einen eineinhalbj\u00e4hrigen Jungen Bausteine und f\u00fcr andere Kinder P\u00e4ckchen oder einen Playmobil \u2013Hubschrauber, den Kinder mit ihrem Vater am Vortag gebracht hatten. Er sei den vielen Spendern dankbar, ohne deren finanzielle und materielle Hilfen die Weihnachtsfeier nicht durchf\u00fchrbar w\u00e4re, so Caritas &#8211; Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Winfried M\u00f6ller, der die G\u00e4ste begr\u00fc\u00dfte. Sein Dank galt auch den ehrenamtlichen Frauen und M\u00e4nner, die am Heiligen Abend von 15 bis 21 Uhr daf\u00fcr Sorge getragen hatten, dass die Anwesenden mit Kaffee, Kuchen und einem festlichen Abendessen versorgt wurden, die Tische immer reichlich gedeckt waren und der anschlie\u00dfende Sp\u00fcl- und Reinigungsdienst erledigt wurde.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/111227_Caritas1.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-94088\" title=\"111227_Caritas1\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/111227_Caritas1-265x175.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/111227_Caritas1-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/111227_Caritas1.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Unter den G\u00e4sten waren Bischof Heinz Josef Algermissen, Generalvikar Professor Dr. Gerhard Stanke, Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller, Stadtrat\u00c2\u00a0 Waldemar Eckert, Pfarrer Dr. Dagobert Vonderau, Vorsitzender des regionalen Caritasverbandes und Ansgar Erb Vorstandsmitglied des Di\u00f6zesancaritasverbandes. Sie mischten sich unter die Besucher, suchten das Gespr\u00e4ch und erfuhren so von manchem Lebensschicksal der Anwesenden. Bischof Heinz Josef Algermissen und Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller betonten in ihren kurzen Gru\u00dfworten, dass sie f\u00fcr das Engagement der Caritas und die Zeichen der Solidarit\u00e4t und Geschwisterlichkeit, das die Spender und Ehrenamtliche setzen w\u00fcrden, dankbar seien. An einem solchen Abend, der besonders die Gef\u00fchle der Menschen anspr\u00e4che und der durch die Feier der Geburt des Gottessohnes und Erl\u00f6sers hervorgehoben sei, sei es gut, dass es die M\u00f6glichkeit g\u00e4be, den Abend nicht alleine verbringen zu m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Mit der Geschichte \u201e Die kleinen Leute von Wippidu\u201c, dargestellt von Caritasmitarbeitern, Gitarrenmusik von Daniel Demminger und Stefan Sevcik, sowie adventlichen Liedern, begleitet an der Orgel von der 92 j\u00e4hrigen Anni Kl\u00fch, wurden die G\u00e4ste auf den H\u00f6hepunkt des Abends eingestimmt. Jeder Gast konnte einen Weihnachtswunsch auf einen Stein, der an der Krippe abgelegt wurde oder eine Kerze aus Pappe schreiben, die am Weihnachtsbaum aufgeh\u00e4ngt wurde. Mit dem Verlesen der Weihnachtsbotschaft aus dem Lukasevangelium und dem Lied \u201eStille Nacht, heilige Nacht\u201c trat eine feierlich &#8211; weihnachtliche Stille ein. Beherzt sangen die G\u00e4ste die bekannten Weihnachtslieder, wie \u201eZu Bethlehem geboren, O du fr\u00f6hliche oder Alle Jahre wieder\u201c. In seiner Weihnachtsansprache f\u00fchrte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Winfried M\u00f6ller aus, dass sich Weihnachten nicht unter dem Weihnachtsbaum entscheide, wie ein Werbeslogan Glauben machen wolle. Die Botschaft der Engel vor zweitausend Jahren, die die Menschwerdung Gottes verk\u00fcndeten, sei das Entscheidende damals und heute. Sie sei den Hirten als Ersten zu Teil geworden und sei bis heute, gerade f\u00fcr Menschen am Rande der Gesellschaft, ein Mut machendes Hoffnungszeichen. Nach dem festlichen Abendessen trugen der Gast Georg Reith und die Ehrenamtliche Ursula Wnuck Weihnachtsgedichte und \u2013geschichten vor. Die Weihnachtsfeier am Heiligen Abend endete mit der Ausgabe der Geschenke.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. \u00dcberaus zahlreich waren Alleinstehende, Obdachlose und Nichtsesshafte der Einladung des Caritasverbandes f\u00fcr die Regionen Fulda und Geisa e.V. gefolgt, um in Gemeinschaft den Heiligen Abend zu feiern. Die meisten von ihnen hatten sich mit einem Abschnitt auf dem Einladungsflyer, der in der Bahnhofsmission, der Vinzenzk\u00fcche und im Haus Jakobsbrunnen auslag, angemeldet. 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