{"id":94062,"date":"2011-12-24T00:20:55","date_gmt":"2011-12-24T00:20:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=94062"},"modified":"2011-12-24T12:08:27","modified_gmt":"2011-12-24T12:08:27","slug":"zentrale-notaufnahme-des-klinikums-fulda-vorbild-fur-andere-kliniken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=94062","title":{"rendered":"Zentrale Notaufnahme des Klinikums Fulda Vorbild f\u00fcr andere Kliniken"},"content":{"rendered":"<p>Fulda. Patienten, die auf Grund einer akuten Erkrankung oder mit einer haus- bzw. fach\u00e4rztlichen Einweisung die Zentrale Notaufnahme aufsuchen bef\u00fcrchten oftmals, dass sie mit langen Wartezeiten rechnen m\u00fcssen. In der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Fulda wurden daher so genannte Sichtungskonzepte eingef\u00fchrt.<!--more--><\/p>\n<p>In die Notaufnahme\u00c2\u00a0treffen Patienten mit unterschiedlich schweren\u00c2\u00a0Erkrankungen ein. Dabei muss derjenige Patient vorrangig behandelt werden, der die schwerste Erkrankung bzw. Verletzung aufweist. \u201eEs geht also nicht nach dem Prinzip \u201ewer zuerst ankommt, wird auch zuerst behandelt\u201c, erl\u00e4utert die leitende Abteilungs\u00e4rztin der Zentralen Notaufnahme, Dr. Petra Zahn.<\/p>\n<p><strong>Sichtungskonzepte und Notfallkoordinator<\/strong><\/p>\n<p>Zur initialen Einsch\u00e4tzung der Erkrankungsschwere werden in der Notaufnahme des Klinikums Fulda Sichtungskonzepte, die sog. (modifizierte) Manchester-Triage, \u00c2\u00a0eingesetzt, die durch wissenschaftliche Untersuchungen validiert wurden und in der klinischen Praxis erprobt sind. Dabei \u00fcbernimmt der Notfallkoordinator\u00c2\u00a0Dittmar Happel die Ersteinsch\u00e4tzung und\u00c2\u00a0Festlegung der Behandlungspriorit\u00e4t und ist Ansprechpartner f\u00fcr die Rettungsdienste. Zudem \u00fcbernimmt er neben der Umsetzung des Ersteinsch\u00e4tzungskonzeptes weitere wichtige Funktionen wie die Koordination der Bettenbelegung f\u00fcr Patienten aus der Zentralen Notaufnahme in Zusammenarbeit mit den Bettenf\u00fchrenden Stationen, Wach- und Intensiveinheiten und die Kooperation mit externen Versorgungsstrukturen, wie z.B.\u00c2\u00a0 Rettungsleitstelle, externen Krankenh\u00e4usern, Rettungsdiensten und Arztpraxen. \u201eDer Einsatz eines hauptamtlichen Notfallkoordinators f\u00fcr diese Funktion ist in angels\u00e4chsischen L\u00e4ndern bereits etabliert, in Deutschland jedoch lediglich in einzelnen Kliniken realisiert\u201c, so Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel, Vorstand Krankenversorgung.<\/p>\n<p><strong>Notaufnahme des Klinikums hat Vorbildcharakter<\/strong><\/p>\n<p>Seit vier Jahren arbeitet die Zentrale Notaufnahme des Klinikums mit einem hauptamtlichen Notfallkoordinator und diese gut strukturierte Vorgehensweise in Kombination mit der seit September dieses Jahres verbesserten und \u00fcberarbeiteten Ersteinsch\u00e4tzung nach (modifizierter) Manchester-Triage hat Vorbildcharakter nicht nur f\u00fcr Kliniken aus dem n\u00e4heren Umkreis, sondern auch f\u00fcr Universit\u00e4tskliniken gr\u00f6\u00dferer St\u00e4dte. \u201eWir erhalten in der Notaufnahme immer wieder Besuch und Anfragen von Mitarbeitern anderer Kliniken &#8211; wie z.B. aus Darmstadt, Leipzig, Dresden, Ulm &#8211; die sich w\u00e4hrend eines oder mehrerer Hospitationstage \u00fcber die Arbeitsweise und das Vorgehen des Notfallkoordinators im Klinikum Fulda informieren und dies anschaulich vor Ort demonstriert bekommen. Diese Kontakte bestehen h\u00e4ufig \u00fcber die Hospitation hinaus weiter, so dass zwischenzeitlich eine enge Zusammenarbeit und ein interdisziplin\u00e4rer Austausch mit unterschiedlichen Notaufnahmen im n\u00e4heren und weiteren Umkreis entstanden ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Patienten, die auf Grund einer akuten Erkrankung oder mit einer haus- bzw. fach\u00e4rztlichen Einweisung die Zentrale Notaufnahme aufsuchen bef\u00fcrchten oftmals, dass sie mit langen Wartezeiten rechnen m\u00fcssen. 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