{"id":93974,"date":"2011-12-22T00:15:09","date_gmt":"2011-12-22T00:15:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=93974"},"modified":"2011-12-21T10:31:25","modified_gmt":"2011-12-21T10:31:25","slug":"40-erfolgreiche-starken-vor-ort-mikroprojekte-in-drei-jahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=93974","title":{"rendered":"40 erfolgreiche ST\u00c4RKEN vor Ort-Mikroprojekte in drei Jahren"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/111221_Mikroprojekt.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-93975\" title=\"111221_Mikroprojekt\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/111221_Mikroprojekt-265x176.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/111221_Mikroprojekt-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/111221_Mikroprojekt.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. <\/strong>Nach drei F\u00f6rderperioden ST\u00c4RKEN vor Ort endet das Projekt zum 31. Dezember 2011. In dieser Zeit wurden insgesamt 40 Mikroprojekte mit bis zu 10.000 Euro in Ziehers-S\u00fcd\/Ostend und auf dem Aschenberg aus Mitteln des Europ\u00e4ischen Sozialfonds gef\u00f6rdert. Nun trafen sich die Projektverant-wortlichen mit Vertretern der Stadt Fulda, allen voran Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller, mit Partnern aus den Projekten und G\u00e4sten, um Bilanz zu ziehen und den Erfolg des Projektes zu feiern. Knapp zwei Stunden dauerte das bunte B\u00fchnenprogramm, in dem beispielhaft Projektergebnisse pr\u00e4sentiert wurden, im darstellenden Spiel, in Interviews und Talkrunden sowie mit Bildern, Plakaten und Produkten aus der Arbeit der Projekte. Den Abschluss bildete ein interkulturelles Buffet, mit viel Geschick vorbereitet vom Team des B\u00fcrgerzentrums Aschenberg. Umrahmt wurde die Veranstaltung mit Livemusik der \u201eJungletones\u201c.<!--more--><\/p>\n<p>Im Er\u00f6ffnungsinterview, das Oberb\u00fcrgermeister M\u00f6ller mit Corinna Goldbach und Claus Schreiner von der ST\u00c4RKEN vor Ort-Koordinierungsstelle f\u00fchrte, hob das Stadtoberhaupt hervor, wie wichtig ihm die vielen Projekte vor Ort sind, in denen \u201eMenschen ganz konkret geholfen wird, in denen sie pers\u00f6nliche und berufliche Perspektiven erhalten. Das ist beispielgebend f\u00fcr andere.\u201c Er freue sich, dass so viele Menschen in den Stadtteilen Verantwortung \u00fcbernehmen. \u201eWir werden die guten Erfahrungen am Aschenberg und im Ostend\/Ziehers-S\u00fcd in den anderen Stadtteilen \u00fcbernehmen.\u201c<\/p>\n<p>Der Leiter des Amtes f\u00fcr Jugend und Familie, Stefan M\u00f6lleney, betonte in seiner Bilanz die Bedeutung der Mikroprojekte, in denen man \u201ein kleinen, \u00fcberschaubaren Schritten Probleme angeht und zu l\u00f6sen versucht, oft mit gutem Erfolg. Wir wollen diesen Ansatz, insbesondere auch den Blick auf die St\u00e4rken, in der Arbeit des Jugendamtes weiter verankern.\u201c Er bedankte sich ausdr\u00fccklich f\u00fcr das \u00fcberdurchschnittliche Engagement der Projektverantwortlichen. \u201eSie haben sich mit Ihren Ideen angesteckt und ein soziales Netz entwickelt, das gegenseitig unterst\u00fctzt und getragen hat.\u201c<\/p>\n<p>Adressaten der ST\u00c4RKEN vor Ort-Projekte waren junge Menschen mit schlechteren Startchancen sowie Frauen, die Probleme beim Einstieg und Wiedereinstieg in das Erwerbsleben hatten. ST\u00c4RKEN vor Ort setzte auf kleine lokale Initiativen, Organisationen und viel zivilgesellschaftliches Engagement, um nur noch schwer erreichbare junge Menschen dort anzusprechen, wo sie leben. Die Projekte verfolgten dabei das Ziel, Jugendliche, die Gefahr laufen, sich langfristig Lebenschancen zu verbauen, aktiv aufzusuchen, sie sozial zu stabilisieren und zu motivieren, weiterf\u00fchrende Angebote zu nutzen. Viele der jungen Teilnehmer konnten durch die angebotenen Hilfen Anschluss an Schulen oder F\u00f6rderma\u00dfnahmen finden oder gar in Ausbildung oder Arbeit vermittelt werden.<\/p>\n<p>Auch die Frauen-Projekte waren erfolgreich. ST\u00c4RKEN vor Ort-Projekte gelang es, junge Frauen und M\u00fctter aus ihrer sozialen Isolierung zu holen, dass sie wieder mehr Verantwortung f\u00fcr sich und ihre Kinder \u00fcbernehmen konnten. Viele Frauen nutzten unterschiedliche Qualifizierungsangebote, um sich f\u00fcr den (Wieder-)Einstieg ins Erwerbsleben vorzubereiten. Sowohl bei den Jugendlichen wie auch den Frauen nahm das Thema Berufsorientierung gro\u00dfen Raum ein. Neben Vereinen, Wohlfahrtsverb\u00e4nden und Institutionen f\u00fchrten auch Einzelpersonen Projekte durch. Als besonderer Erfolg von ST\u00c4RKEN vor Ort kann sicherlich hervorgehoben werden, dass ehemalige ProjektteilnehmerInnen im zweiten und dritten F\u00f6rderjahr eigenst\u00e4ndige Projekte durchgef\u00fchrt haben.<\/p>\n<p>Im Projektzeitraum 2010 und 2011 wurde besonderer Wert darauf gelegt, die Kooperation und Vernetzung der Projekte zu st\u00e4rken und sich bei aufkommenden Problemen oder Fragen gegenseitig zu unterst\u00fctzen. In je zwei begleitenden Workshops nahmen sich die Mikroprojekttr\u00e4ger hierf\u00fcr ausf\u00fchrlich Zeit. Bewilligt wurden die gef\u00f6rderten Projekte durch einen Begleitausschuss, der auch &#8211; in Form von Projektpaten &#8211; mit viel Engagement und Kreativit\u00e4t die Umsetzung der Projekte begleitete. Dieser Ausschuss setzte sich aus StadtteilbewohnerInnen und VertreterInnen von Institutionen, Vereinen und \u00f6ffentlichen Tr\u00e4gern zusammen.<br \/>\nCorinna Goldbach\/Claus Schreiner<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Corinna Goldbach<br \/>\nAmt f\u00fcr Jugend und Familie der Stadt Fulda<br \/>\nBonifatiusplatz 1+3<br \/>\n36037 Fulda<br \/>\nTel.: 0661 &#8211; 102 1943<br \/>\nFax: 0661 &#8211; 102 2901<br \/>\neMail: corinna.goldbach@fulda.de<\/p>\n<p>Foto: Norbert Sistemich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Nach drei F\u00f6rderperioden ST\u00c4RKEN vor Ort endet das Projekt zum 31. Dezember 2011. In dieser Zeit wurden insgesamt 40 Mikroprojekte mit bis zu 10.000 Euro in Ziehers-S\u00fcd\/Ostend und auf dem Aschenberg aus Mitteln des Europ\u00e4ischen Sozialfonds gef\u00f6rdert. 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