{"id":93944,"date":"2011-12-20T00:15:29","date_gmt":"2011-12-20T00:15:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=93944"},"modified":"2011-12-20T08:56:45","modified_gmt":"2011-12-20T08:56:45","slug":"230-ausergewohnliche-sportler-geehrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=93944","title":{"rendered":"230 au\u00dfergew\u00f6hnliche Sportler geehrt"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/111220_Sportlerehrung.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-93945\" title=\"111220_Sportlerehrung\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/111220_Sportlerehrung-265x175.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/111220_Sportlerehrung-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/111220_Sportlerehrung.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda.<\/strong> \u201eSport ist eine T\u00e4tigkeitsform des Gl\u00fccks\u201c, mit diesen Worten des Philosophen Hermann L\u00fcbbe begr\u00fc\u00dfte Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller die Anwesenden bei der diesj\u00e4hrigen Sportlerehrung im Gro\u00dfen Saal der Orangerie. Ein St\u00fcck dieses Gl\u00fccks konnte an diesem Abend festgehalten werden. Denn insgesamt wurden 230 Sportlerinnen und Sportler aus 20 Vereinen der Stadt, die sich in den Jahren 2010 und 2011 in 22 verschiedenen Sportarten durch au\u00dfergew\u00f6hnliche Leistungen in Meisterschaften hervorgetan haben, geehrt. Zusammen mit den Ehreng\u00e4sten \u2013 den Fu\u00dfballerinnen Nia K\u00fcnzer und Silke Rottenberg \u2013 gratulierten der Oberb\u00fcrgermeister, B\u00fcrgermeister Dr. Wolfgang Dippel und Lothar Plappert als Vorsitzender des Sportverbands der Stadt und \u00fcberreichten die Auszeichnungen in Form eines Fulda-Rucksacks.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Dajek-Knittel-Nachwuchs-Preis und Sportler des Jahres<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend Hans-Dieter Alt als Moderator auf sympathische Weise durch das Programm f\u00fchrte, wurden erst die Indoor-, dann die Outdoor- und schlie\u00dflich die Wassersportler als gr\u00f6\u00dfte Gruppe geehrt. Dabei waren neben den unterschiedlichsten Sportarten auch alle Altersklassen vertreten, denn so Alt: \u201eSport verbindet die Generationen\u201c. Umrahmt wurde das Programm von einer mitrei\u00dfenden Tanzdarbietung des TSC Fulda, einem besonderen Showtanz der Jugendkulturfabrik und mehreren sch\u00f6nen musikalischen Einlagen der Big Band der Rabanus-Maurus-Schule. Gew\u00fcrdigt wurde au\u00dferdem das Engagement von 40 ehrenamtlich T\u00e4tigen mit der Verleihung der Ehrenmedaillen der Stadt Fulda. In diesem Jahr wurde auch der Dajek-Knittel-Nachwuchs-f\u00f6rderpreis, der seit 1995 j\u00e4hrlich an besonders erfolgreiche und qualifizierte Nachwuchssportler des Kanu-Clubs Fulda e.V. vergeben wird, im Rahmen der Sportlerehrung verliehen. Diesen Preis erhielt Jil-Sophie Eckert f\u00fcr ihre \u00fcberragenden Leistungen im Classic wie auch im Sprint in dieser Saison. Ein weiteres Highlight war die Ehrung von Lars Walter und Johannes Baumann, die Kanu-Weltmeister geworden sind, als Sportler des Jahres.<\/p>\n<p><strong>\u201eFrauenfu\u00dfball ist schon weit gekommen\u201c<\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong>Einen Einblick in den Frauenfu\u00dfball und interessante Einsch\u00e4tzungen von Experten zu dieser Sportart bekamen die Zuschauer bei einem Interview, das Hans-Dieter Alt mit Silke Rottenberg und Nia K\u00fcnzer f\u00fchrte. \u201eTorh\u00fcter sind eine besondere Spezie, denn sie haben eine gro\u00dfe Verantwortung und m\u00fcssen daher einiges aushalten, aber auch mal austeilen k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rte Rottenberg, die 2003 und 2007 den Weltmeistertitel miterrang sowie Welttorh\u00fcterin des Jahres 2003 war. Als Torwarttrainerin f\u00fcr den Juniorinnen-Bereich des DFB r\u00e4umt sie ein, dass sich leider nicht viele M\u00e4dchen diese Position zutrauen. Die in Botswana geborene Nia K\u00fcnzer, deren Vorname in der dortigen Landessprache \u201eIch will\u201c bedeutet, berichtete von der \u201eeinge-schworenen Gemeinschaft\u201c und ihrem Golden Goal im WM-Finale 2003: \u201eBeim Finale hat einfach alles gestimmt und Kopfball war sowieso immer schon mein Ding.\u201c<\/p>\n<p>Sie f\u00fchlt sich der Integrations-aufgabe durch den Sport besonders verpflichtet und arbeitet daher unter anderem als Referentin f\u00fcr Sport und Integration beim Hessischen Ministerium des Innern und f\u00fcr Sport. Au\u00dferdem ist sie regelm\u00e4\u00dfig als Frauenfu\u00dfball-Expertin in der ARD t\u00e4tig. Im R\u00fcckblick auf die Frauenfu\u00dfball-WM in diesem Jahr in Deutschland sagte K\u00fcnzer, dass drei Wochen lang ein toller Fu\u00dfball gespielt worden sei und viele Menschen f\u00fcr den Sport begeistert werden konnten. Leider habe sich ihrer Einsch\u00e4tzung nach die Mannschaft beim Spielaufbau schwer getan. \u201eBei einer Weltmeisterschaft muss alles ineinander passen, im Jahr 2003 war das so, dieses Jahr leider nicht\u201c, so K\u00fcnzer. Insgesamt sei der Frauenfu\u00dfball nach Aussage Rottenbergs aber schon weit gekommen und stehe auch in finanzieller Hinsicht im Vergleich zu anderen Sportarten wie zum Beispiel Schwimmen gut da. Beide Fu\u00dfballerinnen betonten aber, dass das Wichtigste am Sport nicht das Geld, sondern der Spa\u00df daran sei. (cp)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. \u201eSport ist eine T\u00e4tigkeitsform des Gl\u00fccks\u201c, mit diesen Worten des Philosophen Hermann L\u00fcbbe begr\u00fc\u00dfte Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller die Anwesenden bei der diesj\u00e4hrigen Sportlerehrung im Gro\u00dfen Saal der Orangerie. Ein St\u00fcck dieses Gl\u00fccks konnte an diesem Abend festgehalten werden. 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