{"id":93739,"date":"2011-12-14T00:10:32","date_gmt":"2011-12-14T00:10:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=93739"},"modified":"2011-12-14T10:33:51","modified_gmt":"2011-12-14T10:33:51","slug":"deutsches-zentrum-fur-herz-kreislauf-forschung-gegrundet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=93739","title":{"rendered":"Deutsches Zentrum f\u00fcr Herz-Kreislauf-Forschung gegr\u00fcndet"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wiesbaden.<\/strong> Mit der offiziellen Gr\u00fcndung in Berlin nimmt das Deutsche Zentrum f\u00fcr Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) mit seinen sieben Partnerstandorten die Arbeit auf. Frankfurt ist einer dieser Partnerstandorte. Federf\u00fchrende Einrichtung ist hier die Medizinische Klinik III des Klinikums der Goethe-Universit\u00e4t; eingebunden ist ferner die Expertise der Johannes Gutenberg-Universit\u00e4t Mainz, der Kerckhoff-Klinik und des Max-Planck-Instituts f\u00fcr Herz- und Lungenforschung (beide in Bad Nauheim). Die Koordination des Partnerstandorts liegt bei Prof. Dr. Andreas Zeiher (Frankfurt). Die Gesamtkoordination des Deutschen Zentrums f\u00fcr Herz-Kreislauf-Forschung hat Prof. Dr. Thomas Eschenhagen (Universit\u00e4tsklinikum Hamburg-Eppendorf).<!--more--><\/p>\n<p>Das DZHK ist eines von f\u00fcnf neuen Nationalen Gesundheitsforschungszentren, die in den n\u00e4chsten Jahren mit zusammen rund 400 Millionen Euro des Bundes und der Sitzl\u00e4nder auf- und ausgebaut werden und sich den wichtigsten Volkskrankheiten widmen sollen. Staatsministerin Eva K\u00fchne-H\u00f6rmann wies darauf hin, dass Hessen an den vier j\u00fcngsten nationalen Gesundheitszentren mit jeweils einem Partnerstandort beteiligt sei und in einem der Zentren sogar die inhaltliche Federf\u00fchrung habe. \u201eVon 2011 bis 2015 werden insgesamt 50 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel in den Aufbau der hessischen Partnerstandorte flie\u00dfen\u201c, sagte die Ministerin.<\/p>\n<p>Das DZHK hat sich das Ziel gesetzt, neueste Erkenntnisse auf dem Gebiet der Pr\u00e4vention, Diagnose und Therapie von kardiovaskul\u00e4ren Erkrankungen in die klinische Praxis umzusetzen und damit neueste Forschungsergebnisse schneller f\u00fcr die medizinische Praxis nutzbar zu machen. Es konzentriert sich mit einem koordinierten Forschungs- und Anwendungsprogramm auf die h\u00e4ufigsten Herz-Kreislauf-Beschwerden. Die Arbeitsprogramme der Partnerstandorte widmen sich den Themen Gef\u00e4\u00dferkrankungen, erbliche und entz\u00fcndliche Herzerkrankungen, Herzversagen, Herzrhythmusst\u00f6rungen, Herzinsuffizienz, Pr\u00e4ventionsmechanismen und bildgebende Verfahren des Herzens.<\/p>\n<p>Jeweils mindestens zwei Standorte arbeiten projektbezogen eng zusammen. Daneben werden \u00fcbergreifende Forschungsinitiativen bearbeitet, an denen m\u00f6glichst alle Standorte beteiligt sind. So sollen gro\u00dfe multizentrische klinische Studien und dadurch Leitlinien f\u00fcr pr\u00e4ventische Studien im Bereich der Herz-Kreislauf-Medizin erarbeitet werden. F\u00fcr die Aktivit\u00e4ten des Standorts Frankfurt werden neben zahlreichen weiteren wichtigen Projekten die Expertisen des Exzellenz-Clusters Cardiopulmonary Systems \u2013 eines gemeinsamen Clusters der Universit\u00e4ten Frankfurt und Gie\u00dfen \u2013 und des LOEWE-Zentrums Zell- und Gentherapie geb\u00fcndelt.<\/p>\n<p><strong>Neben Frankfurt sind folgende weitere Partnerstandorte an dem DZHK beteiligt:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Partnerstandort Berlin-Potsdam: Max Delbr\u00fcck-Zentrum f\u00fcr Molekulare Medizin in Berlin-Buch, Charit\u00e9-Universit\u00e4t Medizin Berlin, Deutsches Herzzentrum Berlin, Robert-Koch-Institut in Berlin und Deutsches Institut f\u00fcr Ern\u00e4hrungsforschung in Potsdam<\/li>\n<li>Partnerstandort G\u00f6ttingen: Universit\u00e4tsklinikum G\u00f6ttingen, Deutsches Primatenzentrum, Max-Planck-Institut f\u00fcr biophysikalische Chemie und Max-Planck-Institut f\u00fcr Dynamik und Selbstorganisation in G\u00f6ttingen sowie Max-Planck-Institut f\u00fcr experimentelle Medizin in G\u00f6ttingen<\/li>\n<li>Partnerstandort Greifswald: Ernst-Moritz-Arndt-Universit\u00e4t und Universit\u00e4tsklinikum in Greifswald<\/li>\n<li>Standort Hamburg-Kiel-L\u00fcbeck: Universit\u00e4tsklinikum Hamburg-Eppendorf der Christian-Albrecht-Universit\u00e4t in Kiel, Universit\u00e4t zu L\u00fcbeck, Europ\u00e4isches Laboratorium f\u00fcr Molekular-Biologie (EMBL) in Hamburg und Asklepios-Klinik St. Georg in Hamburg<\/li>\n<li>Partnerstandort Heidelberg\/Mannheim: Universit\u00e4tsklinikum Heidelberg der Medizinischen Fakult\u00e4t Mannheim, Deutsches Krebsforschungszentrum und EMBL in Heidelberg<\/li>\n<li>Partnerstandort M\u00fcnchen-Martinsried: Technische Universit\u00e4t M\u00fcnchen, Klinikum M\u00fcnchen Rechts der Isar, der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen, Klinikum der Universit\u00e4t M\u00fcnchen, Helmholtz-Zentrums M\u00fcnchen und Max-Planck-Institut f\u00fcr Biochemie in Martinsried.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Wiesbaden. Mit der offiziellen Gr\u00fcndung in Berlin nimmt das Deutsche Zentrum f\u00fcr Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) mit seinen sieben Partnerstandorten die Arbeit auf. Frankfurt ist einer dieser Partnerstandorte. Federf\u00fchrende Einrichtung ist hier die Medizinische Klinik III des Klinikums der Goethe-Universit\u00e4t; eingebunden ist ferner die Expertise der Johannes Gutenberg-Universit\u00e4t Mainz, der Kerckhoff-Klinik und des Max-Planck-Instituts f\u00fcr Herz- und &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-93739","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-startseite"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/93739","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=93739"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/93739\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=93739"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=93739"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=93739"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}