{"id":93208,"date":"2011-11-30T00:10:04","date_gmt":"2011-11-30T00:10:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=93208"},"modified":"2011-11-30T10:49:21","modified_gmt":"2011-11-30T10:49:21","slug":"schutzambulanz-bietet-hilfe-und-unterstutzung-fur-opfer-von-gewalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=93208","title":{"rendered":"Schutzambulanz bietet Hilfe und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Opfer von Gewalt &#8211; Ambulanz ist t\u00e4glich erreichbar"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/111129_Schutzambulanz.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-93209\" title=\"111129_Schutzambulanz\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/111129_Schutzambulanz.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/111129_Schutzambulanz.jpg 592w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/111129_Schutzambulanz-265x176.jpg 265w\" sizes=\"(max-width: 592px) 100vw, 592px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Fulda. <\/strong>Die junge Frau, die auf dem Nachhauseweg \u00fcberfallen und vergewaltigt wurde, der Jugendliche, der t\u00e4tlich angegriffen wurde oder der j\u00e4hzornige Familienvater, dem immer wieder \u201edie Hand ausrutscht\u201c. Das sind nur einige Beispiele, die den f\u00fcnf Mitarbeiterinnen der Schutzambulanz in ihrer t\u00e4glichen Arbeit begegnen.<strong> <\/strong>Seit genau einem Jahr gibt es die Schutzambulanz Fulda. Sie als Modellprojekt eine gesch\u00fctzte Anlaufstelle f\u00fcr Opfer von Gewalt. Kernaufgabe ist die Erstellung einer gerichtsverwertbaren Fotodokumentation von sichtbaren Verletzungsfolgen sowie die Weitervermittlung an Hilfe- und Beratungsstellen. Weit mehr als 200 Betroffene haben bisher Kontakt zur Schutzambulanz aufgenommen. 78 Personen haben sich f\u00fcr eine Fotodokumentation entschieden.<\/p>\n<p>Foto (2): Max Colin Heydenreich<!--more--><\/p>\n<p>\u201eDie Betroffenen berichten uns, was passiert ist, und wir informieren \u00fcber unser Angebot\u201c, erkl\u00e4ren die Mitarbeiterinnen. \u201eUnd wir vermitteln Kontakte zu passenden Institutionen wie beispielsweise Opferschutzorganisationen, Beratungsstellen, Frauenh\u00e4user und Gesundheitseinrichtungen.\u201c Wenn Hilfesuchende Verletzungen aufweisen, die auf eine \u00e4u\u00dfere Gewalteinwirkung zur\u00fcckzuf\u00fchren sind, besteht die M\u00f6glichkeit, eine gerichtsverwertbare Fotodokumentation anzufertigen. Dies kann in der Schutzambulanz selbst oder bei Bedarf im Krankenhaus erfolgen. Die Unterlagen und Asservate werden in der Ambulanz aufbewahrt und k\u00f6nnen im Falle einer Anzeige von Polizei oder Staatsanwaltschaft angefordert werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/111129_Schutzambulanz1.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-93210\" title=\"111129_Schutzambulanz1\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/111129_Schutzambulanz1-265x176.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/111129_Schutzambulanz1-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/111129_Schutzambulanz1.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>\u201eIn der Schutzambulanz geschieht grunds\u00e4tzlich nichts ohne Absprache und das ausdr\u00fcckliche Einverst\u00e4ndnis der Hilfesuchenden, die sich darauf verlassen k\u00f6nnen, dass die Mitarbeiterinnen der Schweigepflicht unterliegen und alle Angebote der Schutzambulanz kostenfrei sind.\u201c Das Team der Schutzambulanz, das von zwei \u00c4rzten des Kreisgesundheitsamtes unterst\u00fctzt wird, ist an sieben Tagen in der Woche von jeweils 9 bis 18 Uhr \u00fcber eine Notrufnummer erreichbar.<\/p>\n<p><strong><\/strong>Zum Versorgungsgebiet der Schutzambulanz, die in ein weitreichendes Netzwerk eingebunden ist, geh\u00f6ren die drei Landkreise Fulda, Hersfeld-Rotenburg und Vogelsberg. Der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Fulda, Dr. Heiko Wingenfeld, betont: \u201eDie Schutzambulanz tr\u00e4gt in ihrer Organisationsform und als Modellprojekt zur Schlie\u00dfung einer Versorgungsl\u00fccke im Gesundheitsschutz bei. Sie unterst\u00fctzt die Opfer interpersoneller Gewalt dabei, strafrechtliche, zivilrechtliche oder sozialrechtliche Schritte einzuleiten &#8211; wenn sie dies m\u00f6chten.\u201c<\/p>\n<p>Um zu erforschen, wie Interventions- und Pr\u00e4ventionsprogramme dauerhaft ins Gesundheitswesen integriert werden k\u00f6nnen, wird das Projekt von der Hochschule Fulda wissenschaftlich begleitet. Tr\u00e4ger des Projektes, das noch bis zum 31. Dezember 2012 l\u00e4uft, sind das Hessische Sozialministerium und der Landkreis Fulda. Betreut und supervidiert wird das Projekt durch die Rechtsmedizinischen Institute an den Universit\u00e4tskliniken Gie\u00dfen und Hamburg-Eppendorf. Ziel des Modellprojektes ist es, Regionen ohne rechtsmedizinische Institute als Multiplikator mit einem \u00e4hnlichen Versorgungsmodell auszustatten.<\/p>\n<p><strong>Info<\/strong><\/p>\n<p>Die Schutzambulanz ist t\u00e4glich von 9 bis 18 Uhr (auch am Wochenende) unter der Telefonnummer 0661\/6006-1200 erreichbar. Au\u00dferhalb dieser Anrufzeiten kann unter der gleichen Nummer eine Nachricht hinterlassen werden. Nur wenn ausdr\u00fccklich um R\u00fcckruf gebeten wird, erfolgt dieser zeitnah.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.schutzambulanz-fulda.de\" target=\"_blank\">www.schutzambulanz-fulda.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Die junge Frau, die auf dem Nachhauseweg \u00fcberfallen und vergewaltigt wurde, der Jugendliche, der t\u00e4tlich angegriffen wurde oder der j\u00e4hzornige Familienvater, dem immer wieder \u201edie Hand ausrutscht\u201c. 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