{"id":93074,"date":"2011-11-26T00:15:30","date_gmt":"2011-11-26T00:15:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=93074"},"modified":"2011-11-26T08:07:07","modified_gmt":"2011-11-26T08:07:07","slug":"bernd-eckart-bundnis-90-die-grunen-ist-mitglied-im-kreisausschuss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=93074","title":{"rendered":"Bernd Eckart (B\u00fcndnis 90\/ Die Gr\u00fcnen)  ist Mitglied im Kreisausschuss"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/547-Bernd-Eckart.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-93075\" title=\"547-Bernd-Eckart\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/547-Bernd-Eckart-265x176.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/547-Bernd-Eckart-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/547-Bernd-Eckart.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda\/K\u00fcnzell. Das Angebot kam zeitlich passend: Als seine Parteikollegen von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen nach dem guten Ergebnis der Kommunalwahlen im M\u00e4rz 2011 bei Bernd Eckart anfragten, ob er sich nicht wieder in offizieller Position engagieren wolle, sagte er zu. F\u00fcr den damaligen Lehrer f\u00fcr Mathematik und Physik an der Fuldaer Freiherr-vom-Stein-Schule begann in diesem Sommer die Freizeitphase der Altersteilzeit.<\/p>\n<p>Foto: Sandra Limpert<br \/>\n<!--more--><br \/>\nSo wurde der 62-j\u00e4hrige K\u00fcnzeller Mitglied im achtk\u00f6pfigen Kreisausschuss. Schon einmal, 2001 bis 2006, waren die Gr\u00fcnen in diesem Gremium pr\u00e4sent, damals in Person von Dagmar Zoth. Zu jener Zeit f\u00fchrte Eckart als Fraktionsvorsitzender die ersten gr\u00fcnen Fraktionen im Fuldaer Kreistag und vertrat deren Vorstellungen von \u00f6kologischer Politik an vielen Stellen: \u201eAb Mitte der 90er Jahre war ich in so vielen Gremien t\u00e4tig, dass keine Freizeit mehr blieb.\u201c Deshalb h\u00f6rte er 2001 nach zw\u00f6lf Jahren im Kreistag auf, obwohl ihm die Arbeit dort gut gefallen hatte und er sie als \u201esehr pers\u00f6nlichkeitspr\u00e4gend\u201c in Erinnerung hat.<\/p>\n<p>Wahrgenommen wurde er immer wieder als Widersacher des damaligen Landrats Fritz Kramer, der den Ruf eines hervorragenden Rhetorikers genoss. \u201eEr hat mir die Ehre gegeben, als sein Gegenspieler auftreten zu d\u00fcrfen\u201c, formuliert Eckart bescheiden. Zur\u00fcckhaltend gibt er sich auch im Gespr\u00e4ch, von Selbstdarstellung keine Spur. Seit 2006 ist er Abgeordneter in seiner Heimatgemeinde K\u00fcnzell. Landespolitisch hatte der Lehrer sich in der Landesarbeitsgemeinschaft Bildung engagiert und 1999 auch einmal f\u00fcr den Landtag kandidiert, aber ohne Aussicht auf Erfolg.<\/p>\n<p>Auf die Frage, wie er zur Politik gekommen sei, erz\u00e4hlt er: \u201eAls Jugendlicher habe ich meine Eltern kritisiert f\u00fcr ihre Haltung im Dritten Reich. Das wollte ich mir nicht vorwerfen: Eine Entwicklung als falsch erkannt zu haben, ohne etwas dagegen zu tun.\u201c Als Herausforderung seiner Zeit, der es entgegenzutreten galt, sah der studierte Physiker die Atompolitik.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend seines Aufenthalts von 1979 bis 1984 im spanischen Baskenland hat der geb\u00fcrtige Fuldaer vom Ausland aus die Entstehung der Gr\u00fcnen mitverfolgt und schon damals gedacht: \u201eDas k\u00f6nnte meine politische Heimat werden.\u201c 1985 trat er der Partei bei. Die viele Zeit, die er mit Politik zugebracht hat, bereut er nicht. \u201eIch habe die pers\u00f6nliche Weiterbildung gesch\u00e4tzt. Au\u00dferdem bin ich nicht empfindlich: Ich kann austeilen und auch einstecken\u201c, sagt er.<\/p>\n<p>Dennoch sch\u00e4tzt der Kreisbeigeordnete das \u201esehr kollegiale, sachliche und sehr angenehme Klima\u201c im Kreisausschuss. Die Arbeit dort sei nicht gestaltend, sondern vielmehr verwaltungstechnischer Natur. \u201eF\u00fcr eines meiner Schwerpunktthemen, Windenergie, kann ich dort nichts entscheiden, vielleicht aber ein Bewusstsein schaffen\u201c, beschreibt Eckart. \u201eAnsonsten versuche ich, mich sowohl mit meiner politischen Erfahrung als auch meiner Lebenserfahrung einzubringen.\u201c Bei Stellenausschreibungen etwa kommt ihm zugute, dass er jahrelang Personalratsvorsitzender an der Freiherr-vom-Stein-Schule gewesen ist.<\/p>\n<p>Neben der Kommunalpolitik pflegt der verheiratete Vater zweier erwachsener Kinder und Gro\u00dfvater eines Enkels viele weitere Interessen: So genie\u00dfe er es als ehemaliger Lehrer, \u201eauf der anderen Seite zu sitzen\u201c, wenn er an der Frankfurter Goethe-Universit\u00e4t einmal w\u00f6chentlich Vorlesungen zu Kunstgeschichte oder an der Volkshochschule Englischkurse besucht. Auch hat er wieder mit Klavierspielen angefangen und treibt gerne Sport.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda\/K\u00fcnzell. Das Angebot kam zeitlich passend: Als seine Parteikollegen von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen nach dem guten Ergebnis der Kommunalwahlen im M\u00e4rz 2011 bei Bernd Eckart anfragten, ob er sich nicht wieder in offizieller Position engagieren wolle, sagte er zu. 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