{"id":93005,"date":"2011-11-24T00:08:26","date_gmt":"2011-11-24T00:08:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=93005"},"modified":"2011-11-23T14:06:38","modified_gmt":"2011-11-23T14:06:38","slug":"drogenbeauftragte-der-bundesregierung-informierte-sich-bei-caritas-und-diakonie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=93005","title":{"rendered":"Drogenbeauftragte der Bundesregierung informierte sich bei Caritas und Diakonie"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/111123_Diakonie.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-93006\" title=\"111123_Diakonie\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/111123_Diakonie-265x97.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"97\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/111123_Diakonie-265x97.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/111123_Diakonie.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. Besuch aus Berlin hatten vor einigen Tagen die Sucht- und Drogenberater der kirchlichen Sozialdienste in Fulda: Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans (FDP) wollte sich an Ort und Stelle \u00fcber die vielf\u00e4ltigen Angebote in der Region informieren. Die Arbeit der Sucht- und Drogenberatungen von Caritas und Diakonie im Landkreis Fulda gilt wegen der engen \u00f6kumenischen Vernetzung als vorbildlich.<!--more--><\/p>\n<p>Die Drogenbeauftragte dankte beiden Kirchen daf\u00fcr, dass sie ihr gesellschaftspolitisches Engagement in der Sucht- und Drogenberatung trotz K\u00fcrzungen im sozialen Bereich \u201enicht zur\u00fcckfahren\u201c. Immerhin finanzieren Caritas und Diakonie trotz der Zuwendungen von Stadt und Landkreis Fulda ihre Arbeit zu etwa 60 Prozent aus Eigenmitteln, zusammen ca. 370.000 Euro pro Jahr.<\/p>\n<p>Die Fuldaer Sucht- und Drogenberater gaben der Beauftragten der Bundesregierung einen \u00dcberblick \u00fcber die differenzierte Arbeit der kirchlichen Fachstellen. Neben der allgemeinen Fachberatung, der ambulanten medizinischen Rehabilitation, der Vermittlung in station\u00e4re Therapie und der Beseitigung von Vermittlungshemmnissen im Rahmen von Hartz 4, kamen auch das HaLT-Projekt (Diakonie), die Gl\u00fccksspielsuchtberatung (Caritas\/Diakonie), der Arbeitskreis Sucht in der Arbeitswelt und die neue Tagesstruktur der Caritas f\u00fcr mehrfachgesch\u00e4digte suchtabh\u00e4ngige Menschen in Stadt und Landkreis Fulda (CMA &#8211; Projekt) sowie das Betreute Wohnen f\u00fcr Abh\u00e4ngigkeitserkrankte (Caritas) zur Sprache.<\/p>\n<p><strong>Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen und Medikamentenabh\u00e4ngigkeit <\/strong><\/p>\n<p>Frau Dyckmans betonte, dass besonders das unkontrollierte Alkoholtrinkverhalten von Jugendlichen und das sinkende Alter der Betroffenen problematisch seien. Man m\u00fcsse sich mit der Frage befassen, warum Jugendliche und junge Erwachsene exzessive Trinkformen wie Komasaufen bzw. Binch Drinking probieren.<\/p>\n<p>Ein weiteres Gespr\u00e4chsthema war der Missbrauch von Medikamenten. Besonders betroffen sind Frauen und \u00e4ltere Menschen, die sich h\u00e4ufig aufgrund von Einsamkeit in Abh\u00e4ngigkeit und Sucht begeben \u2013 zumeist im Verborgenen. Das Diakonische Werk bietet u. a. \u00e4lteren Menschen und Alleinerziehenden die M\u00f6glichkeit eine ambulante Therapie durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Bester \u00f6kumenischer Geist<\/strong><\/p>\n<p>Diakoniegesch\u00e4ftsf\u00fchrer Pfarrer Burkard Enners dankte Frau Dyckmans, auch im Namen des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers des Caritasverbandes f\u00fcr die Regionen Fulda und Geisa e.V. Winfried M\u00f6ller, f\u00fcr die motivierenden Worte. \u201eWir sind in Fulda in der Tat stolz auf den Schulterschluss der beiden kirchlichen Sozialdienste. Durch die enge Verzahnung der Angebote von Caritas und Diakonischem Werk erzielen wir Synergieeffekte, die den Betroffenen zugute kommen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Besuch aus Berlin hatten vor einigen Tagen die Sucht- und Drogenberater der kirchlichen Sozialdienste in Fulda: Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans (FDP) wollte sich an Ort und Stelle \u00fcber die vielf\u00e4ltigen Angebote in der Region informieren. 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