{"id":92928,"date":"2011-11-21T00:12:26","date_gmt":"2011-11-21T00:12:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=92928"},"modified":"2011-11-21T13:20:00","modified_gmt":"2011-11-21T13:20:00","slug":"impulsveranstaltung-jugend-und-gewalt-erkennen-und-vorbeugen-der-osthessischen-kreisjugendfeuerwehren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=92928","title":{"rendered":"Impulsveranstaltung \u201eJugend und Gewalt, erkennen und vorbeugen\u201c der osthessischen Kreisjugendfeuerwehren"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_0057_1.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-92929\" title=\"DSC_0057_1\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_0057_1-265x176.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_0057_1-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/DSC_0057_1.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Schlitz. Jugendkriminalit\u00e4t, Kindeswohlgef\u00e4hrdung und Pr\u00e4vention waren die Schlagworte einer Impulsveranstaltung zum Thema \u201eJugend und Gewalt, erkennen und vorbeugen\u201c der Kreisjugendfeuerwehren Vogelsbergkreis, Hersfeld-Rotenburg und Fulda am 19. November 2011 in der Landesmusikakademie Schlitz. Zu dieser Kooperationsveranstaltung waren zahlreiche Stadt- und Gemeindejugendfeuerwehrwarte sowie G\u00e4ste der Verbandsebene und politische Vertreter gekommen. Die Thematik wurde durch die Kriminaloberkommissarin Rosemarie Welke vom Polizeipr\u00e4sidium Osthessen in einem Vortrag vorgestellt und anschlie\u00dfend diskutiert.<!--more--><\/p>\n<p>Hierbei ging Kriminaloberkommissarin Welke in die Jugendkriminalit\u00e4t, die Formen von Gewalt, Misshandlung von\u00c2\u00a0 Kindern und Jugendlichen sowie die K\u00f6rperverletzung unter Gleichgesinnten ein. Zahlreiche Statistiken der Praxis und aus Studien gaben einen interessanten Einblick in den bis dahin fast unbekannten Themenbereich. So konnte man erfahren, dass die Gewaltkriminalit\u00e4t in Bezug auf den Demographischen Wandel um 25 Prozent angestiegen ist. Die K\u00f6rperverletzungsdelikte an Schulen und zu Hause betragen fast dreiviertel aller Straftaten. Es ist festzustellen, dass das Anzeigeverhalten in den Schulen um ein vielfaches zunimmt. Allerdings gibt es eine sehr hohe Dunkelziffer an Delikten in der Schule, die nicht zur Anzeige kommt. Weiterhin gibt es unterschiedliche Erfahrungen zwischen m\u00e4nnlichen und weiblichen Opfern.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Bereich der Pr\u00e4ventionsarbeit konnten die Jugendfeuerwehrwarte wertvolle Erkenntnisse f\u00fcr die Praxis mit nach Hause nehmen. In Gewaltsituationen agiert man oft dazu sich um die T\u00e4ter zu k\u00fcmmern. Dies ist allerdings Falsch, schilderte Kriminaloberkommissarin Welke. Man sollte sich um das Opfer k\u00fcmmern und dieses aus der Gefahrensituation bringen. Ein ruhiges und besonnenes Handeln sei hierbei von gro\u00dfem Vorteil. Die gesch\u00e4digte Person erf\u00e4hrt somit eine gewisse Sicherheit, dass man ihr hilft. Im n\u00e4chsten Schritt sollte man Hilfe anfordern, Leute ansprechen oder auch die Meldung an die Polizei nicht scheuen.\u00c2\u00a0 In Gruppen ist auch stets auf Ver\u00e4nderung im Verhalten der Jugendlichen zu achten.<\/p>\n<p>Ein gewaltfreies Klima ohne verletzende Ausdrucks- und Handlungsweisen sogt f\u00fcr eine vertrauensvolle und wohlf\u00fchlende Umgebung. In einem Antigewalttraining f\u00fcr Multiplikatoren der Jugendfeuerwehren soll weiter an die Thematik angekn\u00fcpft werden. Dieses soll mit einem Seminar \u201eCool sein und Cool bleiben\u201c im M\u00e4rz 2012 im Landkreis Fulda und im Sommer in den Kreisen Vogelsberg und Hersfeld-Rotenburg stattfinden.<\/p>\n<p>Die G\u00e4ste wie der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Fulda Dr. Heiko Wingenfeld begr\u00fc\u00dften, dass die Jugendfeuerwehr sich dieser Angelegenheit annimmt. \u201eDie Feuerwehr hat in unserer Gesellschaft eine Vorbildfunktion und sollte bei Gewaltdelikten nicht wegschauen\u201c, erkl\u00e4rte Dr. Wingenfeld. Auch Erster Stadtrat Norbert Sch\u00e4fer freute sich, dass man Schlitz f\u00fcr diese Veranstaltung gew\u00e4hlt habe. Der Stellvertretende Landesjugendfeuerwehrwart Michael Kittel berichtete, dass es bei der Hessischen Jugendfeuerwehr auch Angebote zu diesem Themenbereich gibt und man wohlwollend auf diese Auftaktveranstaltung schaut.<\/p>\n<p>er stellvertretende Fuldaer Kreisbrandinspektor Bernd Sch\u00e4del \u00fcberbrachte die Gr\u00fc\u00dfe der Erwachsenenabteilung und lobte die Zusammenarbeit mit den drei osthessischen Landkreisen.\u00c2\u00a0 \u201eMit einer solchen Kooperation kann man gemeinsame Synergieeffekte nutzen und jeder einzelne braucht nicht eine separate Aktion planen\u201c, sagte Sch\u00e4del.<\/p>\n<p>Die drei Kreisjugendfeuerwehrwarte Stefan Preu\u00df (Vogelsbergkreis), Bernd Spoelstra (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) und Michael Knoth (Landkreis Fulda) waren \u00fcber die Veranstaltung\u00c2\u00a0 zufrieden und hoffen dass die nachfolgenden Seminare erfolgreich anlaufen werden. (Steffen Hohmann)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Schlitz. Jugendkriminalit\u00e4t, Kindeswohlgef\u00e4hrdung und Pr\u00e4vention waren die Schlagworte einer Impulsveranstaltung zum Thema \u201eJugend und Gewalt, erkennen und vorbeugen\u201c der Kreisjugendfeuerwehren Vogelsbergkreis, Hersfeld-Rotenburg und Fulda am 19. November 2011 in der Landesmusikakademie Schlitz. Zu dieser Kooperationsveranstaltung waren zahlreiche Stadt- und Gemeindejugendfeuerwehrwarte sowie G\u00e4ste der Verbandsebene und politische Vertreter gekommen. 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