{"id":92828,"date":"2011-11-17T08:29:48","date_gmt":"2011-11-17T08:29:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=92828"},"modified":"2011-11-17T08:29:48","modified_gmt":"2011-11-17T08:29:48","slug":"eine-prise-unternehmensgeist-fur-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=92828","title":{"rendered":"Eine Prise Unternehmensgeist f\u00fcr Europa"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Gruppenbild1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-92842\" title=\"Gruppenbild1\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Gruppenbild1-265x198.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Gruppenbild1-265x198.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Gruppenbild1.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. \u201eW\u00e4re ich gemein, w\u00fcrde ich behaupten, dass die Jugendlichen anstatt auf der Stra\u00dfe zu demonstrieren lieber als Unternehmer selbst aktiv werden sollten\u201c, fand die Unternehmerin Anne Fox, die extra aus dem d\u00e4nischen Aarhus nach Fulda gereist war. Mit dieser provokanten Aussage unterstrich sie die oftmals ungenutzten \u00c2\u00a0Chancen heutiger Hochschulabsolventen, \u00fcbermorgen endlich der eigene Chef zu sein. Grund genug, um diesem Ansatz seit Montag gleich ein ganzes Projekt zu widmen: Uni-Key.<!--more--><\/p>\n<p>Passend zum Auftakt der \u201eGlobal Entrepreneurship Week\u201c (zu Deutsch: Gr\u00fcnderwoche), die vom 14. bis zum 20. November weltweit durch Vortr\u00e4ge, Workshops, Seminare und Planspiele das Unternehmertum vorstellt, m\u00f6chte das europ\u00e4ische Projekt seit Montag Studierenden die Chance bieten, w\u00e4hrend eines Auslandspraktikums \u201eUnternehmensluft\u201c zu schnuppern. Besondere Zielgruppe sind hierbei kleinere und neu gegr\u00fcndete Unternehmen innerhalb Europas, wo der pers\u00f6nliche Kontakt zwischen Studierenden \u00c2\u00a0und der Gesch\u00e4ftsleitung intensiv m\u00f6glich ist. \u201eSo sollen die Studierenden Unternehmensgr\u00fcnder und unternehmerisches Denken und Handeln kennen lernen\u201c, erkl\u00e4rt Prof. Dr. Carsten M\u00fcller, Schirmherr des Projekts, das gemeinsam von der Hochschule Fulda, dem Institut inter.research e.V. aus Fulda sowie internationalen Kooperationspartnern ins Leben gerufen wurde.<\/p>\n<p>Gleichzeitig sollen Studierende durch Uni-Key auch zu \u201eTransfer-Agenten\u201c werden: \u201eDie Studierenden bringen nicht nur das Wissen aus Ihrem Heimatland mit ins ausl\u00e4ndische Unternehmen und geben es dort weiter, sondern nehmen auch aus dem Auslandsaufenthalt neues Wissen mit\u201c, machte Jos\u00e9 Paulo Rainho von der Universit\u00e4t Aveiro aus Portugal deutlich. So entstehe nicht nur der Anreiz, das Gelernte als Jung-Unternehmer selbst auszuprobieren, sondern dar\u00fcber auch die M\u00f6glichkeit, das Unternehmen darin zu unterst\u00fctzen, international t\u00e4tig zu werden. Dr. Kyoko Sust-Iida aus Japan, die f\u00fcr das Regionalforum Fulda S\u00fcdwest e.V. als Regionalmanagerin arbeitet, sieht noch einen weiteren Vorteil von Uni-Key: \u201eWenn man seine Idee umsetzen will, braucht man einen breiten Blick. Indem man ins Ausland geht, kann man sich seine Idee noch einmal aus einer v\u00f6llig anderen Perspektive anschauen und dar\u00fcber nachdenken.\u201c<\/p>\n<p>Ins Leben gerufen wurde das Projekt vor allem deshalb, weil innerhalb Europas \u201edas unternehmerische Denken viel weniger verbreitet ist als auf anderen Kontinenten\u201c, wie Prof. Dr.\u00c2\u00a0 M\u00fcller erkl\u00e4rt. Auch Wolfgang Kniejski, Vorstandsvorsitzender des Darmst\u00e4dter Unternehmens INI-NOVATION, das Jung-Unternehmer beim Verwirklichen ihrer Ziele seit Jahren erfolgreich unterst\u00fctzt, findet es wichtig, europ\u00e4ische Absolventen f\u00fcr die gro\u00dfen M\u00f6glichkeiten der Selbstst\u00e4ndigkeit zu sensibilisieren. \u201eDer Begriff \u00e2\u20ac\u0161Unternehmer\u00e2\u20ac\u02dc wird von jedem verwendet, aber die wenigsten wissen, was er wirklich bedeutet.\u201c Und genau das will Uni-Key durch ein spezielles Training vermitteln \u2013 unabh\u00e4ngig davon ob nach dem Auslandsaufenthalt unternehmerische Ideen in die Tat umgesetzt werden \u00c2\u00a0oder eine unternehmerische Idee auch mal im Papierkorb landet, weil man gelernt hat, dass sie auf dem Markt nicht funktionieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Dabei ist es im Auslandspraktikum besonders einfach unternehmerisch denken zu lernen. Thomas Berger, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Instituts inter.research e.V. findet: \u201eViele Situationen im Auslandspraktikum \u00e4hneln unternehmerischen Fragestellungen. So wei\u00df man nicht immer, ob die pers\u00f6nlichen Finanzmittel reichen oder ob das Praktikum \u00fcberhaupt ein Erfolg wird\u201c \u2013 somit schnuppert man auch gleich mal in den Bereich des Risikomanagements hinein.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Speednetwork8.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-92843\" title=\"Speednetwork8\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Speednetwork8-265x208.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"208\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Speednetwork8-265x208.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Speednetwork8.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Wie schnell man unternehmerisches Gedankengut austauschen kann, erlebten die G\u00e4ste und Projekt-Partner dann in Echtzeit beim sogenannten \u201eSpeed-Network the globe\u201c, einer schnellen Art der Kontaktaufnahme und des Gedankenaustausches \u00c2\u00a0f\u00fcr Unternehmer und Hochschulmitglieder. Bei jedem Klang der Zimbel (ein Gong), d.h. alle 3 Minuten lernt man dabei einen neuen Gespr\u00e4chspartner kennen. Ein bisschen weniger Zeitdruck hatten die internationalen G\u00e4ste allerdings beim Luftballonwettbewerb, f\u00fcr den sie &#8211; wie in den anderen 120 Staaten der Gr\u00fcnderwoche auch \u2013 symbolisch f\u00fcr die Verwirklichung der unternehmerischen Ideen die Ballone gen Himmel schickten.<\/p>\n<p>\u201eEs ist sehr wichtig, dass man an seine beruflichen Tr\u00e4ume glaubt\u201c, machte der Darmst\u00e4dter Unternehmer Wolfgang Kniejski deutlich. \u201eImmerhin verbringen wir ein Drittel unserer Lebenszeit mit Arbeiten.\u201c \u00c2\u00a0Thomas Berger sieht in der Identifikation \u00c2\u00a0mit seinen Berufszielen einen weiteren Indikator des unternehmerischen Geistes. \u201eWir k\u00f6nnen das an der Universit\u00e4t gelernte Wissen nicht einfach zu Hause in einer Box lassen\u201c, fand schlie\u00dflich auch Jos\u00e9 Paulo Rainho. \u201eWir m\u00fcssen es als Unternehmer in Technologien, Produkte und Dienstleistungen f\u00fcr die Gesellschaft investieren.\u201c<\/p>\n<p><strong>Zusatzinfos:<\/strong><\/p>\n<p>Zus\u00e4tzliche Informationen zur Gr\u00fcnderwoche 2011 finden Sie unter <em>www.gruenderwoche.de<\/em>. W\u00e4hrend der Veranstaltungswoche finden auch an der Hochschule Fulda Events statt: So l\u00e4dt die Hochschule am 17.11. von 9 bis 16 Uhr zum Workshop \u201e\u00d6ffentlichkeitsarbeit f\u00fcr junge Unternehmen\u201c ein und schlie\u00dflich geht es am 18.11. zwischen 9 und 15 Uhr um\u00c2\u00a0 \u201eDen Ressourcenkoffer &#8211; Herausfordernde Situationen professionell meistern\u201c. Weitere Informationen finden Sie unter <em>www.hs-fulda.de\/startagentur<\/em>.<\/p>\n<p><strong>Kontakt: <\/strong><\/p>\n<p>Thomas Berger<br \/>\nInstitut inter.research e.V.<br \/>\nHeinrich-von Bibra-Platz 1b<br \/>\n36037 Fulda<br \/>\nTel.: 0661-9640-7404<br \/>\nberger@inter-research.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. \u201eW\u00e4re ich gemein, w\u00fcrde ich behaupten, dass die Jugendlichen anstatt auf der Stra\u00dfe zu demonstrieren lieber als Unternehmer selbst aktiv werden sollten\u201c, fand die Unternehmerin Anne Fox, die extra aus dem d\u00e4nischen Aarhus nach Fulda gereist war. 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