{"id":92384,"date":"2011-11-05T00:10:28","date_gmt":"2011-11-05T00:10:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=92384"},"modified":"2011-11-05T07:50:40","modified_gmt":"2011-11-05T07:50:40","slug":"junge-leute-konnten-in-schweden-eine-fulle-von-eindrucken-sammeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=92384","title":{"rendered":"Junge Leute konnten in Schweden eine F\u00fclle von Eindr\u00fccken sammeln"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/111104_Schweden.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-92385\" title=\"111104_Schweden\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/111104_Schweden-265x166.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"166\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/111104_Schweden-265x166.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/111104_Schweden.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Vogelsbergkreis. <\/strong>Schon die Anreise \u00fcber die A7 in Richtung Hamburg und weiter \u00fcber die A1 auf die Insel Fehrmann zur ersten F\u00e4hre war mit vielen Eindr\u00fccken versehen. Nach einem fast dreist\u00fcndigen Stau vor dem Maschener Kreuz\u00c2\u00a0 erreichte man Puttgarden, den Ausgangspunkt der F\u00e4hre nach R\u00f6dby (D\u00e4nemark). Weiter wurde um Kopenhagen herum zum n\u00e4chsten F\u00e4hrhafen in Helsing\u00f6r gefahren. Hier dauerte die \u00dcberfahrt nur knapp zwanzig Minuten und schon war die Gruppe, mitten in der Nacht, in Helsingborg, Schweden, angekommen. Auf der Autobahn weiter gen Norden fuhr man durch die weitere Nacht, passierte G\u00f6teborg, die Inseln Orust und Tj\u00f6rn bevor bei Udevalla die Autobahn verlassen und das letzte St\u00fcck bis ins V\u00e4rmland auf der Landstra\u00dfe zur\u00fcck gelegt wurde. Vorbei am gro\u00dfen V\u00e4nern, dem viertgr\u00f6\u00dften See Europas, bietet uns diese Route schon erste Einblicke in die Natur Schwedens. Die F\u00fclle von W\u00e4ldern und Seen sind gerade in diesem Landesteil das Besondere.<!--more--><\/p>\n<p>In Arvika angekommen, hie\u00df es als erstes einmal Zimmer beziehen und eine Einweisung in die Unterkunft bekommen. Die Unterkunft lag direkt am Glasfjordensee, so dass die Teilnehmer\/innen mit ihren Kanus sofort einsteigen konnten. Nachdem am ersten Tag der gro\u00df Einkauf erledigt war, alles gut verstaut war, konnte es los gehen.<br \/>\nZwei Kanu &#8211; Touren, standen auf dem Programm, wo eine davon nach Arvika f\u00fchrte. Die Gruppe sah viele Tiere und eine fast unber\u00fchrte Natur. Die zweite Tour f\u00fchrte zur Kirche nach \u00c4lga, welche sehr sehenswert und beeindruckend war, da sie aus dem Jahr 1726 stammt. Volleyball Spielen, Baden im See und Wanderungen waren weitere Aktivit\u00e4ten in dieser Woche.<\/p>\n<p><strong><\/strong>Die Zweite Woche verbrachte man in einem Outdoor Camp in der N\u00e4he von dem kleinen Ort Peterud, unweit der norwegischen Grenze. Hier hie\u00df es zur\u00fcck zur Natur, oder Natur Pur. Denn hier gab es keinen Strom und Leitungswasser. Untergebracht war man in Tippis und Blockh\u00e4usern. Schon die Anreise zu diesem Camp war ein Erlebnis, denn zuvor musste ein See \u00fcberquert werden. Die Teilnehmer\/innen packten das Gep\u00e4ck und Lebensmittel in das Boot und transportierten dies in mehreren Fahrten zum Camp auf die andere Seite des Sees.<\/p>\n<p>Nachdem Ingemar, der Besitzer des Camps, einen Rundgang durch das Camp machte, und der Gruppe das Wichtigste erkl\u00e4rte, kamen wir zur ersten Tagesaufgabe. Diese war Holz sammeln f\u00fcr Feuer machen, da es ja keinen Strom gab musste man auf dem offenen Feuer kochen. Schnell waren ein paar Jungs gefunden die diese Aufgabe \u00fcbernahmen, in der Zwischenzeit bereiteten die M\u00e4dchen das Essen vor. Nachdem morgens das Feuer angez\u00fcndet war, gab es frisch gebr\u00fchten Kaffee und warme Milch sowie leckere Pfannkuchen. Gewaschen haben sich die Teilnehmer\/innen ebenfalls im See mit PH neutraler Seife, da\u00c2\u00a0 dieses Wasser auch zum Kochen und Trinken verwendet wurde. Leider hatten die Gruppenmitglieder bei den ersten Angelversuchen kein Gl\u00fcck gefunden, so dass auf Lebensmittel aus dem Supermarkt zur\u00fcck gegriffen wurde. Ein weiterer H\u00f6hepunkt war die Wanderung mit Ingemar, welche uns Querfeldein durch die Wildnis zu einem Berg f\u00fchrte. Ingemar erkl\u00e4rte der Gruppe bei dieser erlebnisreichen Tour das \u00d6kosystem Schwedens.<\/p>\n<p>Ein Teil der Gruppe machte eine Wanderung zur Norwegischen Grenze, hierbei ging es durch die teilweise unber\u00fchrte Natur Schwedens. Mittels Karte und der Sonne wurde die Wegstrecke geplant und abgewandert; etliche H\u00fcgel, B\u00e4che, Moore lagen auf dem Weg Richtung Grenze. Mit vollem Gep\u00e4ck, um in der Wildnis zu \u00fcbernachten, ging es auch etliche Teilabschnitte durch das Unterholz im Wald, was sehr anstrengend war. Nach einer Tagesleistung von etwa 23 km lernten die jungen Leute einen freundlichen Norweger kennen. Er erlaubte, dass die Jugendlichen auf seinem Grundst\u00fcck ihr Nachtlager aufzuschlagen. Ebenfalls durfte man am Abend in seiner K\u00fcche das Abendessen kochen. Nachdem er die Gruppe am Morgen noch mit Kaffee und Milch versorgte, verabschiedete man sich und lief Richtung Skilingsfors zu einem schwedischen Waffelhaus, wo man den Rest der Gruppe wieder treffen wollte. Dort angekommen trafen die Teilnehmer der Gruppe\u00c2\u00a0 nochmals auf den freundlichen Gastgeber von der letzter Nacht.<\/p>\n<p>Abends entz\u00fcndete man Lagerfeuer und stellte R\u00f6stbrote her. Eine Sauna\u00c2\u00a0 gab es auch, welche mit Holzfeuer betrieben wurde. Nach dem Saunieren ging es noch zum See um zu Schwimmen. \u201eDie zwei erlebnis- und lehrreichen Wochen vergingen wie im Flug\u201c, so sahen es die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vogelsbergkreis. Schon die Anreise \u00fcber die A7 in Richtung Hamburg und weiter \u00fcber die A1 auf die Insel Fehrmann zur ersten F\u00e4hre war mit vielen Eindr\u00fccken versehen. Nach einem fast dreist\u00fcndigen Stau vor dem Maschener Kreuz\u00c2\u00a0 erreichte man Puttgarden, den Ausgangspunkt der F\u00e4hre nach R\u00f6dby (D\u00e4nemark). 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