{"id":92315,"date":"2011-11-03T00:12:34","date_gmt":"2011-11-03T00:12:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=92315"},"modified":"2011-11-03T08:19:55","modified_gmt":"2011-11-03T08:19:55","slug":"das-neuro-care-fachpflegezentrum-in-hunfeld-wird-groser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=92315","title":{"rendered":"Das Neuro-Care Fachpflegezentrum in H\u00fcnfeld wird gr\u00f6\u00dfer"},"content":{"rendered":"<p>H\u00fcnfeld. Eine bereits bew\u00e4hrte Einrichtung in H\u00fcnfeld w\u00e4chst: Das Seniana Neuro-Care Fachpflegezentrum f\u00fcr Menschen mit schweren neurologischen Sch\u00e4digungen wird um das bisher ungenutzte erste Obergeschoss erweitert. \u201eDamit entsprechen wir der gestiegenen Nachfrage nach Pflegepl\u00e4tzen in diesem Zentrum\u201c, betont Mediana\/Seniana-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Hans-Karl Diederich. Nach seinen Angaben wird das Neuro-Care am H\u00fcnfelder B\u00fcrgerpark ab 1. Februar 2012 \u00fcber 48 Pflegepl\u00e4tze (bisher 36) sowie \u00fcber erheblich vergr\u00f6\u00dferte Therapie- und Gemeinschaftsfl\u00e4chen verf\u00fcgen. <!--more--><\/p>\n<p>\u201eSchon bei der Inbetriebnahme vor dreieinhalb Jahren sind wir \u00fcber die gesetzlich festgelegten Raummindestgr\u00f6\u00dfen f\u00fcr solche Einrichtungen hinausgegangen, und dies geschieht jetzt in noch st\u00e4rkerem Ma\u00dfe.\u201c Allein schon die Liegendrollst\u00fchle f\u00fcr schwer betroffene Patienten sowie die Respiratoren f\u00fcr dauerbeatmete Menschen brauchten viel Platz. \u201eAu\u00dferdem ben\u00f6tigen wir im Einrichtungsalltag auch R\u00fcckzugsorte f\u00fcr Angeh\u00f6rige, die bei unserer Arbeit sehr wichtig sind\u201c, betonen Diederich und Robert Schwab, der Heim- und Pflegedienstleiter des Neuro-Care. Wie sie berichten, haben die Heimaufsicht Fulda und Vertreter der Kostentr\u00e4ger, der Verb\u00e4nde der Pflegekassen und des Landeswohlfahrtsverbands, das Raumkonzept sehr begr\u00fc\u00dft.<\/p>\n<p>\u201eIm ersten Obergeschoss entsteht \u2013 neben den beiden im Erdgeschoss \u2013 ein dritter Wohnbereich mit 17 Pl\u00e4tzen, 15 Einzelzimmern und einem Doppelzimmer\u201c, erl\u00e4utern Schwab und Verwaltungsleiter Florian R\u00f6hner. Insgesamt wachse das Neuro-Care freilich um 12 Pl\u00e4tze, was daran liege, dass die Doppelzimmer im Erdgeschoss k\u00fcnftig als Einzelzimmer genutzt w\u00fcrden: \u201eDie Erfahrung hat gezeigt, dass Doppelzimmer gerade von J\u00fcngeren aufgrund der eingeschr\u00e4nkten Privatsph\u00e4re nicht gerne gew\u00e4hlt werden. Deshalb werden wir \u2013 f\u00fcr den Eventualfall \u2013 k\u00fcnftig nur eins im Obergeschoss vorhalten.\u201c<\/p>\n<p>Versorgungsbereich sei wie bisher der so genannte Bereich \u201ePhase F\u201c f\u00fcr Sch\u00e4del-Hirn-Verletzte, Unfallopfer, Menschen im Wachkoma und Schlaganfall-Betroffene. \u201eAufgenommen werden k\u00f6nnen Menschen ab dem 18. Lebensjahr, bei denen Pflegebed\u00fcrftigkeit gem\u00e4\u00df Pflegestufe II oder III vorliegt\u201c, erkl\u00e4ren Schwab und R\u00f6hner. Der Altersdurchschnitt der Betreuten liegt bei Mitte 40. Aktivierende Pflege, Therapie und F\u00f6rderung stehen individuell im Vordergrund.<\/p>\n<p>Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Diederich geht davon aus, dass durch die Erweiterung insgesamt fast 20 neue Arbeitspl\u00e4tze entstehen \u2013 vor allem f\u00fcr Fachpflegekr\u00e4fte, aber auch in der Therapie und f\u00fcr Pflegehilfskr\u00e4fte. Wegen der sehr personalintensiven Pflege im Neuro-Care rechne man eine Vollzeitstelle pro Patient, so Diederich.<\/p>\n<p>Der neue Wohnbereich im Obergeschoss wird unter anderem verf\u00fcgen \u00fcber: helle und gro\u00dfz\u00fcgige Aufenthaltsfl\u00e4chen,\u00c2\u00a0 Therapier\u00e4ume und Gruppenr\u00e4ume f\u00fcr Physio- und Ergotherapie, Logop\u00e4die, soziale Betreuung sowie Besch\u00e4ftigung, eine ger\u00e4umige Wohnk\u00fcche mit Aussicht in den angrenzenden H\u00fcnfelder B\u00fcrgerpark, ein Pflegebad mit Therapiebadewanne, die Musik- und Lichtstimulation bietet.\u00c2\u00a0 Weiter sind eine Pflegezentrale und ein Sozialraum f\u00fcr die Mitarbeiter vorgesehen. \u201eZurzeit wird der Innenausbau fertig gestellt, und die noch n\u00f6tigen Installationsarbeiten laufen\u201c, sagt Schwab.<\/p>\n<p>Wie er und R\u00f6hner weiter erl\u00e4utern, wird der Wohnbereich im ersten Obergeschoss rund 1000 Quadratmeter umfassen. Hinzu kommt ein Gemeinschaftsraum mit etwa 100 Quadratmetern, der Platz f\u00fcr Gottesdienste und andere gr\u00f6\u00dfere Veranstaltungen bietet. Erweitert und umgestaltet wird im Erdgeschoss die Wohnk\u00fcche im Wohnbereich Regenbogen, wo zurzeit die Mahlzeiten zubereitet und gemeinschaftlich von den Bewohnern eingenommen werden. So entsteht mehr Platz und Bewegungsfreiheit f\u00fcr Bewohner, Angeh\u00f6rige und Mitarbeiter.\u00c2\u00a0 \u201eSeit einem Jahr bietet unser Neuro-Care auch Kurzzeitpflege und vollstation\u00e4re Pflege f\u00fcr dauerbeatmete Menschen. F\u00fcr sie stehen im Erdgeschoss weiterhin sechs Pl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung\u201c, betont\u00c2\u00a0 Schwab. Nach seinen Angaben hat das Neuro-Care einen Einzugsbereich von rund 100 Kilometern im Umkreis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>H\u00fcnfeld. 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