{"id":92057,"date":"2011-10-26T00:06:59","date_gmt":"2011-10-26T00:06:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=92057"},"modified":"2011-10-26T09:22:36","modified_gmt":"2011-10-26T09:22:36","slug":"der-81-jahrige-peter-hackel-steht-seit-1995-idea-kunstverein-fulda-hunfeld-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=92057","title":{"rendered":"Der 81-j\u00e4hrige Peter Hackel steht seit 1995 \u201eIdea\u201c-Kunstverein Fulda-H\u00fcnfeld vor"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/111025_PeterHackel1.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-92058\" title=\"111025_PeterHackel\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/111025_PeterHackel1.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/111025_PeterHackel1.jpg 592w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/111025_PeterHackel1-265x179.jpg 265w\" sizes=\"(max-width: 592px) 100vw, 592px\" \/><\/a>H\u00fcnfeld. <\/strong>Er sei ein \u201eFreund der Kunst\u201c, hat Professor J\u00fcrgen Blum einmal \u00fcber Peter Hackel gesagt. Wer den inzwischen 81-j\u00e4hrigen Vorsitzenden des Kunst- und F\u00f6rdervereins \u201eIdea\u201c einmal in seinem Haus in H\u00fcnfeld besucht hat, der wird diesen Satz erg\u00e4nzen um \u201e . . . und der die Kunst lebt\u201c. Denn Hackels Kreativit\u00e4t ersch\u00f6pft sich beileibe nicht nur auf das Malen, dessen Grundlagen im Herbst 1987 in der Malschule Blums zun\u00e4chst bei der Volkshochschule (vhs) des Landkreises Fulda am Gallasiniring und sp\u00e4ter in der Langebr\u00fcckenstra\u00dfe gelegt worden sind, sondern beinhaltet ein schier unersch\u00f6pfliches Reservoir an Ideen f\u00fcrs Basteln, Werken und Fotografieren.\u00c2\u00a0 Was kein Wunder ist, wie sich der pensionierte P\u00e4dagoge erinnert: \u201eMein ganzes Leben war ich kreativ. Schon als Kind malte und bastelte ich gern.\u201c Unvergessen sei der Bauernhof mit 50 Tieren, den er als Laubs\u00e4gearbeit als 13-J\u00e4hriger f\u00fcr die Kriegsweihnacht\u00c2\u00a0 1943 fertigte.<!--more--><\/p>\n<p>Und auch w\u00e4hrend einer Maurerlehre, die der in Spindelm\u00fchle im b\u00f6hmischen Riesengebirge geborene Hackel von 1946 bis 1948 absolvierte, war er kreativ t\u00e4tig: Aus Spr\u00fcchen, Puppenstuben und N\u00e4hk\u00e4stchen stellte er Geschenkartikel\u00c2\u00a0 her. Dem Besuch einer Vorstudienanstalt an der Universit\u00e4t Halle\/Saale folgten 1952 das Abitur, das Mathematikstudium und schlie\u00dflich \u2013 bis zur Flucht 1958 nach Hessen \u2013 eine Anstellung als Lehrer f\u00fcr Mathematik und Physik an der Internatsoberschule in Wickersdorf (Kreis Saalfeld\/Th\u00fcringen).<\/p>\n<p>Malsch\u00fcler bei Professor Blum sei er auch geworden, so Hackel, \u201eum eine Basis f\u00fcr meinen Ruhestand zu schaffen, der 1993 erfolgte. So gelang mir ein nahtloser \u00dcbergang ins Pension\u00e4rsdasein\u201c.\u00c2\u00a0 Zuvor war er 29 Jahre lang als Lehrer f\u00fcr Mathematik und Physik am Wigbertgymnasium H\u00fcnfeld t\u00e4tig gewesen. Die Auseinandersetzung mit Kunst in all ihren Facetten sollte und soll freilich auch andere dazu animieren, kreativ zu sein. Dazu passt Hackels Aussage anl\u00e4sslich einer Ausstellung zu seinem 80. Geburtstag im H\u00fcnfelder Museum Modern Art:\u00c2\u00a0 Diese wolle aufzeigen, dass man im Alter nicht unbedingt zum \u201eAlten Eisen\u201c geh\u00f6ren m\u00fcsse, sondern Mut machen, den Lebensabend sinnvoll zu gestalten.<\/p>\n<p>Horst Zander, gleichfalls Mitglied im \u201eIdea\u201c-Kunstverein,\u00c2\u00a0 hatte anl\u00e4sslich einer Retrospektive zu Hackels 80. bei der VR Bank NordRh\u00f6n\u00c2\u00a0 von dem \u201eMathematiker, Malsch\u00fcler und k\u00fcnstlerisch schaffenden Ruhest\u00e4ndler Peter Hackel\u201c gesprochen. Dessen gro\u00df- und kleinformatige, unterschiedlich ausgearbeitete Bilder in \u00d6l und Acryl, in Gestalt von Collagen und Montagen, lie\u00dfen den Betrachter erahnen, was Hackel bewege. Sie\u00c2\u00a0 seien gleichsam Kaleidoskop von Erlebtem, Erdachtem, Geplantem und Erkanntem in den \u201eSpiegeln\u201c seines inneren und \u00e4u\u00dferen Daseins. Zander: \u201eAber sie sind auch Ergebnis eines gestalterischen Spielens mit Farben und gew\u00f6hnlichen Alltagsmaterialien\u201c.<\/p>\n<p>Seit 1995 steht Hackel dem Kunstverein \u201eIdea\u201c vor, der sich seit jeher das Ziel gesetzt hat, die Arbeit Professor Blums ehrenamtlich zu unterst\u00fctzen \u2013 beispielsweise durch Ausstellungen.\u00c2\u00a0 Seine gut 60 Mitglieder kommen aus H\u00fcnfeld, Fulda, Bad Hersfeld, Eschwege oder aus der N\u00e4he von Hanau. Den \u201eIdea\u201c-Vorsitzenden, der gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Ingrid He\u00df und Kassiererin Ingrid Kasper die Geschicke lenkt, besch\u00e4ftigt besonders die Problematik, wie es gelingen k\u00f6nnte, j\u00fcngere Leute f\u00fcr den Verein zu begeistern.<\/p>\n<p>Immerhin nehmen im Schnitt zwischen 25 und 30 Mitglieder an den von Hackel selbst zusammengestellten und organisierten \u201eFahrten zur Kunst\u201c teil, die unter anderem bereits Berlin,\u00c2\u00a0 Antwerpen, Wien, M\u00fcnchen, Basel oder auch das polnische \u00c5\u0161wierad\u00c3\u00b3w-Zdr\u00c3\u00b3j (Bad Flinsberg) zum Ziel hatten. In diesem Jahr war man aus Anlass von Blums 80. Geburtstag nach Bilbao unterwegs, um das Guggenheim-Museum zu besuchen. Und blieb sich w\u00e4hrend der Tour der Maxime treu, \u201eunterwegs Einiges an Kunst mitzunehmen\u201c. So in Metz die Kathedrale, in Giverny Haus und Garten von Claude Monet oder in Paris das Mus\u00e9e d` Orsay.\u00c2\u00a0 Und in wenigen Tagen steht Dresden auf dem Programm.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>H\u00fcnfeld. Er sei ein \u201eFreund der Kunst\u201c, hat Professor J\u00fcrgen Blum einmal \u00fcber Peter Hackel gesagt. Wer den inzwischen 81-j\u00e4hrigen Vorsitzenden des Kunst- und F\u00f6rdervereins \u201eIdea\u201c einmal in seinem Haus in H\u00fcnfeld besucht hat, der wird diesen Satz erg\u00e4nzen um \u201e . . . und der die Kunst lebt\u201c. 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