{"id":91818,"date":"2011-10-19T00:11:58","date_gmt":"2011-10-19T00:11:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=91818"},"modified":"2011-10-19T06:59:08","modified_gmt":"2011-10-19T06:59:08","slug":"erfolgreiche-elternarbeit-in-der-berufsorientierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=91818","title":{"rendered":"Erfolgreiche Elternarbeit in der Berufsorientierung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fulda. <\/strong>Erfahrungen aus dem Schullalltag zeigen immer wieder, dass der Elternarbeit in der Berufsorientierung eine gro\u00dfe Bedeutung zukommt. Nicht alle Eltern sind sich jedoch dieser wichtigen Aufgabe bewusst und nehmen entsprechende schulische Angebote, die ihren Kindern die sp\u00e4tere Berufswahl erleichtern sollen, eher z\u00f6gerlich wahr.<strong> <\/strong>Vor diesem Hintergrund hatte die Steuerungsgruppe Fulda des Landesprojekts \u201eOloV\u201c (Optimierung der Lokalen Vermittlungsarbeit bei der Schaffung und Besetzung von Ausbildungspl\u00e4tzen in Hessen) zu einer Fachtagung eingeladen, bei der es insbesondere um die Frage ging, wie die Elternarbeit in der Berufsorientierung intensiviert werden k\u00f6nne. Der Einladung ins ITZ waren fast f\u00fcnfzig Interessenten gefolgt. Dabei handelte es um die zust\u00e4ndigen Schulkoordinatoren, die Arbeitscoaches des Landkreises Fulda sowie die Berufseinstiegsbegleiter der Agentur f\u00fcr Arbeit.<!--more--><\/p>\n<p>Einleitend referierte Professor Dr. Werner Sacher von der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg \u00fcber \u201eEffektive Elternarbeit im Zusammenhang mit Berufsorientierung\u201c. Nach seinen Forschungsergebnissen beeinflussten Eltern zu 60 Prozent das Berufswahlverhalten. Erst danach folgten Lehrkr\u00e4fte und Schule mit 30 Prozent. Von daher m\u00fcsse man \u201ebei den Eltern als Stellschraube ansetzen\u201c, um Einfluss auf die Berufswahl von Jugendlichen zu nehmen, damit diese sich st\u00e4rker an den Anforderungen des Arbeitsmarktes und ihren .ers\u00f6nlichen Voraussetzungen ausrichteten.<\/p>\n<p>Eine M\u00f6glichkeit, f\u00fcr berufskundliche Themen zu sensibilisieren, sind Elternabende. Diese finden jedoch zumeist in einer Form statt, die nicht immer auf Anklang st\u00f6\u00dft. In Offenbach geht man durch die gezielte Einbeziehung der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in die Organisation und Durchf\u00fchrung von Elternabenden einen etwas anderen Weg. Die Projektleiterinnen berichteten \u00fcber die dabei gemachten Erfahrungen. Um Praxisbeispiele aus der Region f\u00fcr eine gute Elternarbeit ging es bei Pr\u00e4sentationen der Bardoschule Fulda, der Anne-Frank-Schule Gersfeld und der Br\u00fcder-Grimm-Schule Fulda.<\/p>\n<p>Als zentrales Ergebnis der Fachtagung wurde festgehalten, dass Elternarbeit einen langen Atem erfordere. Sie d\u00fcrfe nicht erst bei Problemen im Schulalltag aktiviert sondern m\u00fcsse st\u00e4ndig gepflegt werden, so Ilona L\u00f6wer, Mitglied der OLoV-Steuerungsgruppe. Auch soll bis zu einem f\u00fcr April geplanten Nachtreffen versucht werden, Elternabende attraktiver zu gestalten. Dies gilt sowohl im Hinblick auf die Einbeziehung von Sch\u00fclern als auch -vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden Nachwuchsmangels- auf die Mitwirkung von Kooperationspartnern aus der regionalen Wirtschaft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Erfahrungen aus dem Schullalltag zeigen immer wieder, dass der Elternarbeit in der Berufsorientierung eine gro\u00dfe Bedeutung zukommt. Nicht alle Eltern sind sich jedoch dieser wichtigen Aufgabe bewusst und nehmen entsprechende schulische Angebote, die ihren Kindern die sp\u00e4tere Berufswahl erleichtern sollen, eher z\u00f6gerlich wahr. 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