{"id":91784,"date":"2011-10-18T00:09:48","date_gmt":"2011-10-18T00:09:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=91784"},"modified":"2011-10-17T18:48:55","modified_gmt":"2011-10-17T18:48:55","slug":"hochsten-respekt-fur-die-arbeit-in-der-pflege-und-forderung-nach-mehr-gesellschaftlicher-anerkennung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=91784","title":{"rendered":"\u201eH\u00f6chsten Respekt\u201c f\u00fcr die Arbeit in der Pflege und Forderung nach \u201emehr gesellschaftlicher Anerkennung\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/111017_Pflege.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-91785\" title=\"111017_Pflege\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/111017_Pflege.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/111017_Pflege.jpg 592w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/111017_Pflege-265x176.jpg 265w\" sizes=\"(max-width: 592px) 100vw, 592px\" \/><\/a>Fulda.<\/strong> Auf Einladung von Di\u00f6zesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch besuchte der Fuldaer Bundestagsabgeordnete Michael Brand das Caritas Altenpflegeheim St. Josef. Anlass war die laufende Kampagne der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen zum Altenpflegeberuf, mit der einerseits junge Menschen f\u00fcr den Altenpflegeberuf interessiert werden und anderseits auch die Verbesserung der poltischen Rahmenbedingungen f\u00fcr die Altenpflege erzielt werden sollen. Michael Brand suchte bei einem Rundgang durch Wohnbereiche das direkte Gespr\u00e4ch mit Mitarbeitern wie Bewohnern des Hauses. Die beiden Auszubildenden Ramea Bienert und Diana H\u00f6che begleiteten ihn und \u00c2\u00a0berichteten \u00fcber ihren Berufsalltag. <!--more--><\/p>\n<p>Brand, dessen Ehefrau ausgebildete Altenpflegerin ist, zeigte sich beeindruckt von der Motivation der jungen Pflegekr\u00e4fte. Diese betonten, dass Altenpflege ihr Wunschberuf sei, auch wenn viele im Freundeskreis dies nicht nachvollziehen k\u00f6nnten und wenn die Arbeit manchmal sehr kraftzehrend sei. Aber \u201e\u00e2\u20ac\u00a6man bekommt doch so viel Positives von den alten Menschen zur\u00fcck!\u201c In einer abschlie\u00dfenden Gespr\u00e4chsrunde, an der neben dem Bundestagsabgeordneten und dem Caritasdirektor auch Einrichtungsleiter Oliver Trousil und Altenhilfe-Fachreferentin Kristin Klinzing teilnahmen, betonte Brand, ihm sei sehr bewusst, dass Altenpflege \u201eein echter Knochenjob und ein aufopfernder Dienst\u201c sei, und er habe &#8220;hohen Respekt f\u00fcr jeden, der diesen Dienst am bed\u00fcrftigen Menschen leistet&#8221;. Dabei sei Altenpflege ein erf\u00fcllender Beruf, der aufgrund der zwischenmenschlichen Begegnungen und der entgegengebrachten Dankbarkeit von sehr lebenserfahrenen Menschen dem T\u00e4tigen auch viel Zufriedenheit bringe.<\/p>\n<p>Insgesamt verdient der Pflegeberuf nach Auffassung von Michael Brand gesellschaftlich mehr Anerkennung und muss auch politisch eine Aufwertung erfahren. Hier unterst\u00fctze er die Forderungen der Caritas, die Rahmenbedingungen f\u00fcr das Berufsfeld insgesamt zu verbessern: \u201eDie kommenden gro\u00dfen Herausforderungen k\u00f6nnen wir nur in Gemeinschaft l\u00f6sen \u2013 das betrifft die Politik, die Gesellschaft und auch die Tr\u00e4ger. Nicht alles, was w\u00fcnschbar ist, wird bezahlbar sein. Doch die f\u00fcr die Pflege der alten Menschen erbrachte Arbeit muss sich auch f\u00fcr die Pflegerinnen und Pfleger im Einkommen ausdr\u00fccken\u201c, so Brand, der dabei lobend die \u201eordentlichen L\u00f6hne und die Tariftreue\u201c der Caritas hervorhob. Der Abgeordnete rief dazu auf, mit attraktiver Ausgestaltung des Pflegeberufes sowie mit mehr Durchl\u00e4ssigkeit zwischen Altenpflege und Krankenpflege den Pflegeberuf als einen Beruf mit Zukunft weiter zu entwickeln.<\/p>\n<p>Di\u00f6zesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch dankte Michael Brand, dass er sich dem f\u00fcr den katholischen Wohlfahrtsverband so wichtigen Thema annehmen wolle. Er sei sich sicher, dass Brand in Berlin den Aspekt der gesamtgesellschaftlichen Anerkennung der Altenpflege im Sinne der Caritas Fulda vertreten werde. Als weitere wichtige Punkte nannte Juch die Vereinheitlichung der Ausbildung insgesamt einschlie\u00dflich des Ausbaus von\u00c2\u00a0 Weiterqualifizierungsma\u00dfnahmen sowie die Verteilung der Ausbildungskosten auf die gesamte Altenpflege-Branche: Es k\u00f6nne nicht sein, so Juch, dass nur solche Tr\u00e4ger die Kosten der Ausbildung schulterten, die selbst ausbildeten, andere Einrichtungstr\u00e4ger jedoch dann von den ausgebildeten Kr\u00e4ften profitierten. Michael Brand sicherte zu, den Themenkomplex \u201eAltenpflege\u201c im Auge zu behalten. Er unterstrich, durch den Besuch im Altenpflegeheim \u201eSt. Josef\u201c in dieser Hinsicht wichtige Impulse erhalten zu haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Auf Einladung von Di\u00f6zesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch besuchte der Fuldaer Bundestagsabgeordnete Michael Brand das Caritas Altenpflegeheim St. Josef. 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