{"id":91710,"date":"2011-10-14T00:10:37","date_gmt":"2011-10-14T00:10:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=91710"},"modified":"2011-10-13T09:52:25","modified_gmt":"2011-10-13T09:52:25","slug":"empfang-der-erstsemester-der-hochschule-fulda-im-stadtschloss-1600-neue-studenten-in-der-barockstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=91710","title":{"rendered":"Empfang der Erstsemester der Hochschule Fulda im Stadtschloss &#8211; 1600 neue Studenten in der Barockstadt"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/111013_Studenten1.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-91711\" title=\"111013_Studenten1\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/111013_Studenten1-265x175.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/111013_Studenten1-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/111013_Studenten1.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda (ab). \u201eFulda ist eine lebenswerte Stadt\u201c, so Stadtrat Wolfgang Arnold bei der Begr\u00fc\u00dfung der neuen Studentinnen und Studenten der Hochschule Fulda, die zum mittlerweile 15. Mal im F\u00fcrstensaal des Stadtschlosses stattfand. Dabei gab er den Neuank\u00f6mmlingen einen kurzen Einblick in die Geschichte Fuldas und erw\u00e4hnte besondere pr\u00e4gende Ereignisse wie die Bombardierung im Zweiten Weltkrieg, die N\u00e4he zur innerdeutschen Grenze und die Tage nach dem Fall der Mauer. Arnold hob hervor, dass Fulda mit seinen 65.000 Einwohnern eine Stadt der Schulen und des Lehrens sei. Anl\u00e4sslich der gerade stattfindenden Bischofskonferenz in Fulda wies der Stadtrat auch darauf hin, dass die Barockstadt durch die katholische Kirche gepr\u00e4gt sei, wobei auch der Evangelische Kirchentag seinen Sitz hier habe. W\u00e4hrend Wolfgang Arnold die Gr\u00fc\u00dfe von Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller \u00fcberbrachte und die Studenten auch in dessen Namen willkommen hie\u00df, betonte er: \u201eEs freut uns ganz besonders, dass sich die Hochschule Fulda in den letzte Jahren\u00c2\u00a0 so toll entwickelt hat und die Studentenzahlen steigen.\u201c In diesem Wintersemester hat die Hochschule Fulda 1600 neue Studenten angenommen. <!--more--><br \/>\n<strong>Fulda bietet den Studierenden gute Rahmenbedingungen \u00c2\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Prof. Dr. Karim Khakzar, Pr\u00e4sident der Hochschule Fulda, erkl\u00e4rte, die Nachfrage nach Studienpl\u00e4tzen bundesweit sei sehr hoch. \u201eTrotz des gro\u00dfen Andrangs aufgrund der Aussetzung der Wehrpflicht und der doppelten Abschlussjahrg\u00e4nge durch G8 und G9, bem\u00fcht sich die Hochschule Fulda so viele Bewerber wie m\u00f6glich anzunehmen\u201c, so Prof. Dr. Khakzar. F\u00fcr dieses Wintersemester haben sich allein 14.000 angehende Studenten online beworben. Nach Aussage des Hochschulpr\u00e4sidenten habe Fulda nun erstmals \u00fcber 6.000 Studierende, dies entspricht etwa 10 Prozent der Einwohnerzahl. \u201eDie Hochschule Fulda weist das prozentual gr\u00f6\u00dfte Wachstum unter den hessischen Hochschulen auf\u201c, sagte Khakzar stolz. Er legte den Neu-Fuldaern dar, dass die Stadt viel zu bieten habe, die Entfernungen von A nach B nicht so gro\u00df und die Mieten bezahlbar seien. Au\u00dferdem sei Fulda durch den ICE-Anschluss und durch die zentrale Lage in Hessen sowie in Deutschland f\u00fcr jeden gut erreichbar. Alles zusammen ergebe gute Rahmenbedingungen f\u00fcr eine sch\u00f6ne, erfolgreiche Studienzeit.<\/p>\n<p><strong>DAAD-Preis an Nattamol Vittayakasemsont<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/111013_Studenten2.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-91712\" title=\"111013_Studenten2\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/111013_Studenten2-265x175.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/111013_Studenten2-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/111013_Studenten2.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Die Hochschule Fulda legt auch gro\u00dfen Wert auf eine internationale Ausrichtung. Der Anteil ausl\u00e4ndischer Studenten liegt bei 16 Prozent; knapp 1000 Studierende haben keinen deutschen Pass. Tradition ist es deshalb, im Rahmen der Begr\u00fc\u00dfung der Erstsemester auch den DAAD-Preis (Deutscher Akademischer Austauschdienst) der Hochschule an\u00c2\u00a0 einen internationalen Studenten zu verleihen, der sich neben ausgezeichneten Studienleistungen durch bemerkenswertes gesell-schaftliches wie auch interkulturelles Engagement auszeichnet. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Die diesj\u00e4hrige Preistr\u00e4gerin ist die thail\u00e4ndische Studentin Nattamol Vittayakasemsont. Nachdem sie aufgrund ihres gro\u00dfen Ehrgeizes die beste Schule in ihrem Heimatland besucht hatte, studierte sie in Bangkok \u201eInformation Engineering\u201c auf Bachelor und arbeitete danach bei einem Softwareentwickler in der Region Bangkok. Im Wintersemester 2009\/2010 hat sie dann in Fulda mit dem Masterstudium E-Business begonnen. \u201eUm ein Studium in einem fremden Land zu beginnen, braucht man viel Mut und eine gro\u00dfe Motivation\u201c, betonte der Hochschulpr\u00e4sident und erz\u00e4hlte, dass die Zulassungsbest\u00e4tigung f\u00fcr Fulda zuerst auf dem Postweg verloren gegangen sei und die Preistr\u00e4gerin dadurch erst drei Wochen vor Abflug davon erfahren habe. Laut Khakzar habe Nattamol Vittayakasemsont das Studium aufgrund ihrer fundierten Kenntnisse\u00c2\u00a0 z\u00fcgig und mit guten Leistungen abgeschlossen. Zus\u00e4tzlich arbeitete sie als Lehrbeauftragte bei der Einf\u00fchrung der Studierenden im Datenbankmanagement und wirkte an einem Forschungsprojekt mit. Dar\u00fcber hinaus bet\u00e4tigt sie sich ehrenamtlich im sozialen Bereich und gab zum Beispiel thail\u00e4ndischen Frauen im Buddhistischen Verein in Frankfurt Computerunterricht.<\/p>\n<p><strong>R\u00fcckkehr nach Fulda geplant<\/strong><\/p>\n<p>Nach \u00dcbergabe des Preises durch Prof. Dr. Karim Khakzar gab die ger\u00fchrte und gl\u00fcckliche Nattamol Vittayakasemsont auf Englisch einen kurzen R\u00fcckblick auf ihre vergangene Studienzeit und bedankte sich bei allen Professoren f\u00fcr die sch\u00f6nen zwei Jahre. \u201eIch habe viel Wissen erlangt und es haben sich mir viele M\u00f6glichkeiten geboten, an die ich vorher nie gedacht habe\u201c, so die Preistr\u00e4gerin. Vor ihrer Abreise nach Fulda habe sie jeder ihrer Freunde gefragt, warum sie sich f\u00fcr Deutschland und nicht f\u00fcr ein englischsprachiges Land wie zum Beispiel Australien entschieden habe, berichtete Vittayakasemsont. \u201eIch glaube an den Bildungsstandard des Landes\u201c, habe sie diesen dann immer geantwortet. Am Abend der Preisverleihung flog die Thail\u00e4nderin nach erfolgreich beendetem Studium in Fulda zur\u00fcck in ihr Heimatland, jedoch ist die R\u00fcckkehr nach Fulda bereits f\u00fcr n\u00e4chstes Jahr im Fr\u00fchjahr in Planung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda (ab). \u201eFulda ist eine lebenswerte Stadt\u201c, so Stadtrat Wolfgang Arnold bei der Begr\u00fc\u00dfung der neuen Studentinnen und Studenten der Hochschule Fulda, die zum mittlerweile 15. Mal im F\u00fcrstensaal des Stadtschlosses stattfand. 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