{"id":91397,"date":"2011-10-07T00:14:42","date_gmt":"2011-10-07T00:14:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=91397"},"modified":"2011-10-06T12:00:08","modified_gmt":"2011-10-06T12:00:08","slug":"ausstellung-biene-mensch-natur-bei-uwag-erfolgreicher-fach-und-aktionstag-von-caritas-berufswege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=91397","title":{"rendered":"Ausstellung \u201eBiene \u2013 Mensch \u2013 Natur\u201c bei \u00dcwag &#8211; Erfolgreicher Fach- und Aktionstag von \u201eCaritas Berufswege\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/111006_Bienenausstellung.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-91398\" title=\"111006_Bienenausstellung\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/111006_Bienenausstellung-265x397.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"397\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/111006_Bienenausstellung-265x397.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/111006_Bienenausstellung-176x265.jpg 176w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/111006_Bienenausstellung.jpg 399w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda.<\/strong> Seit einer Woche bereits pr\u00e4sentiert die Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie in Kooperation mit der Universit\u00e4t W\u00fcrzburg eine Ausstellung \u201eBiene \u2013 Mensch \u2013 Natur\u201c.\u00c2\u00a0 Veranstaltungsort ist das Kundenzentrum der \u00dcwag in der Bahnhofsstra\u00dfe 2 in Fuldas City. Im Rahmen eines Fach- und\u00c2\u00a0 Aktionstages hielten nun vor einem interessierten Publikum namhafte Referenten Vortr\u00e4ge, mit denen sie das faszinierende Insekt \u201eBiene\u201c und ihren Wert f\u00fcr Mensch und Natur vorstellten.<\/p>\n<p>Den Anfang machte Dr. Marina Meixner vom Landesbetreib Landwirtschaft Hessen. Sie stellte die Biene als effizientes und letztendlich unverzichtbares Lebewesen f\u00fcr die Best\u00e4ubung von Bl\u00fcten und damit f\u00fcr die Fortpflanzung und den Ertrag vieler Nutzpflanzen vor. Ganz deutlich \u00c2\u00a0unterstrich sie, dass Vielfalt nur mit der Biene m\u00f6glich sei, und dass daher der Mensch f\u00fcr die Biene und damit auch f\u00fcr sein eigenes Wohl \u2013 ein Appell an die Verfechter einer modernen Landwirtschaft \u2013 f\u00fcr Vielfalt und Abwechslung in der Pflanzenwelt sorgen m\u00fcsse.<!--more--><\/p>\n<p>Dass auch in einer auf Effizienz ausgerichteten Landwirtschaft vieles in diesem Sinne m\u00f6glich ist, zeigte der zweite Beitrag von Dr. Thoralf K\u00fcchler Referat, Vertreter des Agro-Unternehmens Syngenta, der \u00fcber die Bedeutung von Bl\u00fchpflanzen in der Landwirtschaft und f\u00fcr die Imkerei \u00c2\u00a0sprach. Er wies auf die bereits bestehenden Bl\u00fchpflanzen-F\u00f6rderprogramme hin, mit denen Landwirte aktiv einen Beitrag f\u00fcr die Floravielfalt leisten k\u00f6nnten. In der Diskussion mit den Zuh\u00f6rern ging es anschlie\u00dfend vor allem darum, wie ein in vielen L\u00e4ndern staatlich sanktionierter Raubbau an der Natur mit gro\u00dffl\u00e4chiger Monokultur \u2013 etwa durch Rapsanbau f\u00fcr Biospritgewinnung \u2013 vermieden werden k\u00f6nne. Deutlich wurde jedenfalls, dass eine enge Zusammenarbeit der Landwirte und Imker n\u00fctzlich w\u00e4re, da beide Seiten voneinander profitieren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Dr. Ulrich Hampl, schlie\u00dflich, Vertreter des Netzwerks bl\u00fchende Landschaften und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer eines Seminarbauernhofes der Stiftung \u00d6kologie und Landbau, zeigte in seinem Beitrag konkrete Wege zu einer bl\u00fchenden Landschaft und zur einhelligen \u201eZusammenarbeit\u201c von Menschen und Bienen auf. Dabei stellte er vor allem die M\u00f6glichkeiten des einzelnen Landwirtes in den Blickpunkt, durch \u00d6kolandbau,\u00c2\u00a0 vielf\u00e4ltigere Bewirtschaftung mit Fruchtfolgen und Zwischenfr\u00fcchten Biene, Mensch und Natur viel Gutes zu tun, ohne dabei die Wirtschaftlichkeit und den Ertrag aus den Augen zu verlieren. Jede noch so kleine Bl\u00fchfl\u00e4che sei ein Gewinn, insofern k\u00f6nne letztendlich jeder in seinem Garten \u2013 etwa durch Anlegen einer Blumenwiese \u2013 einen wichtigen Beitrag leisten.<\/p>\n<p>Durch die Veranstaltung f\u00fchrte Caritas Gesamt-Werkst\u00e4ttenleiter Bernd Wystrach. Im Rahmen seiner Moderation l\u00f6ste er auch das R\u00e4tsel, was die Caritas mit Bienen eigentlich zu tun hat: Herstellung und Verkauf von Imkereibedarf, so Wystrach, sei eines der Arbeitsfelder, welches die Caritas Berufswege ihren Werkstatt-Mitarbeitern erschlossen haben. Und auch mit der Gartenarbeitsgruppe sei man am Thema dicht dran, denn diese lege bereits vielerorts systematisch Bl\u00fchstreifen an, von denen auch die Bienenbest\u00e4nde profitierten. Denn ohne Bienen keine Best\u00e4ubung und keine Ernte \u2013 wie etwa beim Obst. Auf das aber sei wiederum die Arbeitsgruppe \u201eRh\u00f6ner Fruchtgenuss\u201c angewiesen, die Fruchtbrotaufstriche und -s\u00e4fte produziere und verkaufe.<\/p>\n<p>Die Ausstellung \u201eBiene \u2013 Mensch \u2013 Natur l\u00e4uft noch bis Mitte Oktober. Honig, Fruchtaufstriche sowie Wellness-Produkte auf Honigbasis werden im Rahmen der Ausstellung\u00c2\u00a0 zum Verkauf angeboten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. 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