{"id":91146,"date":"2011-09-29T00:12:11","date_gmt":"2011-09-29T00:12:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=91146"},"modified":"2011-09-28T11:10:03","modified_gmt":"2011-09-28T11:10:03","slug":"knttel-mobileenergie-verabschiedet-vier-langjahrige-mitarbeiter-in-den-ruhestand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=91146","title":{"rendered":"KNTTEL MobileEnergie verabschiedet vier langj\u00e4hrige Mitarbeiter in den Ruhestand"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/ehrung1.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-91147\" title=\"ehrung1\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/ehrung1-265x113.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"113\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/ehrung1-265x113.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/ehrung1.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. \u201eDer Ruhestand ist die begehrteste Form der Alterserscheinung.\u201c Mit diesem \u00c2\u00a0Zitat und einem kleinen Augenzwinkern verabschiedete Udo Weber, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von KNITTEL MobileEnergie in Fulda, gleich vier langj\u00e4hrige Mitarbeiter. Jede Menge Lob gab es f\u00fcr die Kollegen, genauso wie f\u00fcr zwei Lagermitarbeiter, die nach jeweils 25 Jahren bei KNITTEL Betriebsjubil\u00e4um feiern konnten: Klaus Saurwein und Thorsten Staenicke.<!--more--><\/p>\n<p>Beide waren 1986 kurz hintereinander ins Unternehmen eingetreten, beide waren anfangs Tankwagenfahrer und sind heute im Lager verantwortlich f\u00fcr die Wareneingangs- und Ausgangskontrolle. \u201eWir haben eine ganze Menge Erfahrung und Kompetenz in unserem Lager, n\u00e4mlich gleich zweimal 25 Jahre\u201c, hob Weber hervor. \u201eIch hoffe, dass beide noch lange f\u00fcr uns im Einsatz sind.\u201c<\/p>\n<p>Thorsten Staenicke (49) w\u00fcrde nicht nur seinen Anforderungen im Lager optimal nachkommen, so Weber, sondern \u00fcbernehme bisweilen auch noch die Funktion des Hausmeisters. \u201eUnd dabei ist er oft auch noch der letzte, der das Licht ausmacht.\u201c<\/p>\n<p>Klaus Saurwein sei ein Mitarbeiter, vom dem man immer neue konstruktive Vorschl\u00e4ge erwarten kann, berichtete Weber, \u201eder Mann arbeitet nicht stur nach Handbuch, sondern denkt mit\u201c. So habe der gelernte Maurer zum Beispiel einmal das Unternehmen vor erheblichen Unannehmlichkeiten bewahrt, weil er rechtzeitig bemerkt hatte, dass eine umfangreiche Schmierstoff-Lieferung nicht mit den Angaben auf den Papieren stimmig war. Der 50-j\u00e4hrige Saurwein selbst erkl\u00e4rte, die Arbeit mache ihm sehr viel Spa\u00df, die Aufgaben seien sehr vielseitig, er sch\u00e4tze die tolle Zusammenarbeit mit seinen Kollegen und wolle gerne bis zur Rente bleiben.<\/p>\n<p>Den Ruhestand bereits erreicht haben Gabriele D\u00f6rich, Reinhold Sch\u00fctz, Winfried Rahm und Horst Wagner. Den 64-j\u00e4hrigen Wagner, der seit 1984 als Tankwagenfahrer Kraftstoffe von der Raffinerie zur Tankstelle bef\u00f6rdert hatte, beschrieb Udo Weber als einen geradlinigen Mitarbeiter, der seine Meinung sagt, der dabei immer fair bleibt \u201eund einen sauberen Job abliefert\u201c. Wagner lobte seinerseits das herzliche Miteinander im Betrieb und das gute Auskommen mit der Gesch\u00e4ftsleitung.<\/p>\n<p>Winfried Rahm, seit 1973 KNITTEL-Mitarbeiter, war anfangs als Fahrer, sp\u00e4ter als Maler im Einsatz, eine entsprechende Ausbildung zum \u201eWei\u00dfbinder\u201c brachte er praktischerweise mit. Der heute 63-J\u00e4hrige k\u00fcmmerte sich zum Beispiel um die Werbeschilder an den Tankstellen. Weber: \u201eEr ist ein typischer Maler, also vielseitig einsetzbar.\u201c Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer lobte das gute Verh\u00e4ltnis zu den Kunden drau\u00dfen und hob hervor, dass Rahm in hohem Ma\u00df eigenverantwortlich gearbeitet h\u00e4tte. Rahm betonte das gute Miteinander mit den Chefs, \u201eselbst dann, wenn man mal einen Fehler gemacht hat\u201c.<\/p>\n<p>Reinhold Sch\u00fctz war seit 1997 als KNITTEL-Tankwagenfahrer rund um Fulda unterwegs, um Kunden mit Heiz\u00f6l zu beliefern. Der 63-J\u00e4hrige sprach von einer \u201esch\u00f6nen Arbeit in einem tollen Team\u201c. Wenn er auf die vergangenen Jahre zur\u00fcckblicke, finde er allerdings: \u201eDie Zeit ist schnelllebiger geworden.\u201c Vom Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer gab es viele anerkennende Worte: \u201eDas ist ein Mensch, der unspektakul\u00e4r wirkt. Aber gerade darin liegt seine St\u00e4rke.\u201c Reinhold Sch\u00fctz habe eine hohe Arbeitsmoral und sei bei den Kunden besonders gut angekommen. \u201eViele wollten, dass speziell er das \u00d6l bringt\u201c, unterstrich Weber. \u201eSolche Mitarbeiter sind der Schl\u00fcssel zu unseren Kunden, weil diese ja oft nur die Tankwagenfahrer kennen.\u201c<\/p>\n<p>Gabriele D\u00f6rich, die mit 50 Jahren aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden in den Vorruhestand geht, war seit 1978 bei KNITTEL MobileEnergie besch\u00e4ftigt. Weber bedauerte, dass er die auch bei den Kollegen sehr beliebte Mitarbeiterin verabschieden muss. Die gelernte B\u00fcrokauffrau sei anfangs als Fakturistin in der Lochkartenabteilung eingestellt worden \u2013 \u201eda sieht man, wie die Zeit vergeht\u201c, so Weber, der davon berichtete, dass er selbst in jungen Jahren als Ferienjobber Lochstreifen in den einzelnen Tankstellen eingesammelt und zur Zentrale zum Einlesen gebracht hatte. Sp\u00e4ter wechselte Gabriele D\u00f6rich in den Verkauf, schlie\u00dflich in die Warenwirtschaft.<\/p>\n<p>Udo Weber dankte allen Ruhest\u00e4ndlern f\u00fcr ihren Einsatz und forderte sie auf, \u201edoch einfach immer mal vorbeizuschauen\u201c. Bei Firmenveranstaltungen seien sie selbstverst\u00e4ndlich auch weiterhin sehr gerne gesehen. \u201eWer eine Arbeit hinter sich hat, soll eine Aufgabe vor sich haben\u201c, beendete Weber seine Ansprache, \u201eund ich bin mir sicher, dass Sie vier viele Ideen f\u00fcr Ihre Zukunft haben\u201c.<\/p>\n<p>Betriebsrat Bernd M\u00fcnch ging seinerseits auf die einzelnen St\u00e4rken der Mitarbeiter ein. 290 Jahre seien sie alle zusammen alt, eine Million und mehr Kilometer h\u00e4tten die Tankwagenfahrer zur\u00fcckgelegt, Tausende F\u00e4sser seien angenommen und umgelagert, Hunderte Liter Farbe an den Tankstellen verstrichen worden. Er dankte allen f\u00fcr eine \u201etolle Zeit\u201c und w\u00fcnschte den Ruhest\u00e4ndlern viel Freude bei deren geplanten Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. \u201eDer Ruhestand ist die begehrteste Form der Alterserscheinung.\u201c Mit diesem \u00c2\u00a0Zitat und einem kleinen Augenzwinkern verabschiedete Udo Weber, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von KNITTEL MobileEnergie in Fulda, gleich vier langj\u00e4hrige Mitarbeiter. 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