{"id":91127,"date":"2011-09-28T00:03:37","date_gmt":"2011-09-28T00:03:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=91127"},"modified":"2011-09-28T07:28:28","modified_gmt":"2011-09-28T07:28:28","slug":"venedig-in-bildern-des-afrikanischen-kunstlers-zaki-al-maboren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=91127","title":{"rendered":"Venedig in Bildern des afrikanischen K\u00fcnstlers Zaki al-Maboren &#8211; Ausstellungser\u00f6ffnung am 09. Oktober"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110927_Atelier.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-91128\" title=\"110927_Atelier\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110927_Atelier.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110927_Atelier.jpg 592w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110927_Atelier-265x176.jpg 265w\" sizes=\"(max-width: 592px) 100vw, 592px\" \/><\/a>Kleinsassen. <\/strong>Wenn sich ein K\u00fcnstler an Venedig wagt, dann hat er gro\u00dfe Vorbilder. Seit der Barockzeit ist Venedig eines der wichtigsten Zentren der abendl\u00e4ndischen Kunst. Die ber\u00fchmtesten Maler, Bilderhauer, Dichter und Musiker zog es nach Venedig, um hier zu arbeiten. Bellini, Tizian, Vivaldi, Wagner und nun auch Zaki Al-Maboren, ein K\u00fcnstler, der die Kulturen Afrikas und Europas miteinander vereint. Ganz im Stil der venezianischen Maler dominiert auch in den Bildern von Zaki Al-Maboren Licht und Farbe. Zaki Al-Maboren ist sich der gro\u00dfen Vorbilder spielerisch bewusst. Er l\u00e4sst sich weder von der kunsthistorischen Bedeutung Venedigs noch von dessen klischeehaften Abbild beeinflussen. Er nimmt wie viele K\u00fcnstler vor ihm die Atmosph\u00e4re der Stadt in sich auf und malt seine Sicht der Dinge: kunterbunte Vielfalt, spr\u00fchendes Leben, leuchtende Sch\u00f6nheit und geheimnisvolle Tiefe. <!--more--><\/p>\n<p>Zaki Al-Maboren, das sieht man auf den ersten Blick, ist von der Architektur der Stadt fasziniert. Er malt H\u00e4user und Fassaden umgeben von dem tiefen Blau des Wassers. Seine Malerei ist kein blo\u00dfes Abbild der Stadt und es schwimmen auch keine Gondeln auf seinen Bildern. Wie auf allen Arbeiten des afrikanischen K\u00fcnstlers dominiert die Farbe in einer Leuchtkraft, die an sonnendurchflutete Fenstermalerei erinnert. Seine Bilder erhalten durch die Edding-Tusche-Mischtechnik Tiefe und Glanz, die das Herz erw\u00e4rmen und die Augen erstaunen lassen. Die H\u00e4userfassaden in den Arbeiten sind gold gl\u00e4nzend in ein Licht getaucht, wie es die tief stehende Sonne manchmal zaubert. Die gro\u00dffl\u00e4chige mit Rott\u00f6nen verwobene Malerei ist von feinsten dunklen Strichen durchzogen, in der sich Architekturelemente nebeneinander reihen: T\u00fcren, Fenster, S\u00e4ulen und D\u00e4cher. Die Bilder sind fl\u00e4chig, ornamenthaft und grazil. Bei aller Akribie der Darstellung sind sie mit einer Leichtigkeit gemalt, die an sch\u00f6nste Kinderzeichnungen erinnert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110927_Venedig.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-91129\" title=\"110927_Venedig\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110927_Venedig-265x177.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"177\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110927_Venedig-265x177.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110927_Venedig.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Wollte Paul Klee nicht wieder lernen zu malen wie ein Kind? Zaki Al-Maboren hat sich die kindliche Unbeschwertheit immer bewahrt und sie in seine perfekt inszenierten Bilder integriert. Sie sind streng komponiert und dennoch m\u00e4rchenhaft verspielt. Andere Bilder von Venedig wirken so, als h\u00e4tte Hundertwasser hier gebaut. In einem Bild erhebt sich \u00fcber unz\u00e4hlige Etagen ein Haus aus gr\u00fcnen, blauen und gelben Elementen, eine Architektur ohne gerade Linie. Dieses Spiel aus Formen und Farben k\u00f6nnte endlos weitergehen und w\u00fcrde niemals langweilig werden, weil es pure Lebendigkeit ausr\u00fcckt, auch wenn kein einziger Mensch auf diesem Bild zu sehen ist. Rechts und links geht die gr\u00fcne Fassade langsam in ein tiefschwarzes Blau \u00fcber, das die Helligkeit des Hauses noch mehr zum Strahlen bringt.<\/p>\n<p>Die Ausstellung wird am Sonntag, 09.10., 15 Uhr er\u00f6ffnet und dauert bis zum 04.12.2011.<\/p>\n<p><strong>KUNSTSTATION KLEINSASSEN<\/strong><\/p>\n<p>\u00d6ffnungszeiten: Di \u2013 So, 13 \u2013 18 Uhr<\/p>\n<p>An der Milseburg 2<br \/>\n36145 Hofbieber-Kleinsassen<br \/>\nTel.: 06657-8002<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kleinsassen.de\/\">www.kleinsassen.de<\/a><\/p>\n<p>Fotos: Andreas Fischer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Kleinsassen. Wenn sich ein K\u00fcnstler an Venedig wagt, dann hat er gro\u00dfe Vorbilder. Seit der Barockzeit ist Venedig eines der wichtigsten Zentren der abendl\u00e4ndischen Kunst. Die ber\u00fchmtesten Maler, Bilderhauer, Dichter und Musiker zog es nach Venedig, um hier zu arbeiten. 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