{"id":91047,"date":"2011-09-27T00:10:55","date_gmt":"2011-09-27T00:10:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=91047"},"modified":"2011-09-27T07:10:12","modified_gmt":"2011-09-27T07:10:12","slug":"stadt-und-region-feierten-die-wiedereinweihung-des-neuen-universitatsplatzes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=91047","title":{"rendered":"Stadt und Region feierten die Wiedereinweihung des neuen Universit\u00e4tsplatzes"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110927_Uniplatz3.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-91050\" title=\"110927_Uniplatz3\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110927_Uniplatz3-265x175.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110927_Uniplatz3-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110927_Uniplatz3.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda (mb). Sinnf\u00e4lliger h\u00e4tte die Freude \u00fcber das gelungene 25 Millionen Projekt nicht zum Ausdruck kommen k\u00f6nnen, als im gro\u00dfen Brillant-Feuerwerk Samstagnacht auf dem Universit\u00e4tsplatz. Die Band \u201eNo Limit\u201c heizte die Stimmung kr\u00e4ftig an, bevor Hunderte begeisterter Festg\u00e4ste ihren Blick gen Himmel richteten, wo silbern und gold gl\u00e4nzende Font\u00e4nen im Wechsel mit bunten \u201eFeuerwerksblumen\u201c in leuchtendem Rot und Gr\u00fcn den kr\u00f6nenden H\u00f6hepunkt der Feierlichkeiten zur \u00dcbergabe des neuen Universit\u00e4tsplatz bildeten. Drei Tage lang feierten Stadt und Region. Zun\u00e4chst mit dem offiziellen Auftakt am Freitagnachmittag. Das Wochenende geh\u00f6rte dem zwanglosen Feiern, dem Late-Night Shopping, dem Bummel durch die Gesch\u00e4fte am verkaufsoffenen Sonntag und nat\u00fcrlich dem Genuss einer reichhaltigen Auswahl musikalischer und kulinarischer Angebote.<\/p>\n<p><strong>Marktplatz der Pr\u00e4sentation<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110927_Uniplatz2.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-91052\" title=\"110927_Uniplatz2\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110927_Uniplatz2-265x175.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110927_Uniplatz2-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110927_Uniplatz2.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Zu herrlichstem \u201eKaiserwetter\u201c pr\u00e4sentierte sich der Universit\u00e4tsplatz w\u00e4hrend der \u00dcbergabe, als das, was er k\u00fcnftig noch verst\u00e4rkt sein soll: ein pulsierender, vitaler Ort der Begegnung. \u201eWir brauchen eine urbane Mitte als Marktplatz der Pr\u00e4sentation, als Ort des Sammelns und Begegnens,\u201c betonte denn auch Fuldas Verwaltungschef Gerhard M\u00f6ller. Diese urbane Mitte sei die \u201esoziale Klammer als \u00f6ffentlicher Raum. Sie ist Ort der Kultur.\u201c\u00c2\u00a0 Ein Platz wie der Universit\u00e4tsplatz sei zum Entspannen, Flanieren, zum Sehen und Gesehen werden da. Aber Pl\u00e4tze ver\u00e4nderten sich auch. Sie geben Antworten auf Ver\u00e4nderungen: So auch der Universit\u00e4tsplatz, sagte M\u00f6ller, der auf die gro\u00dfe Tradition an diesem Platz hinwies. Nach Kriegsende sei es schlie\u00dflich Dr. Alfred Dregger gewesen, der \u201eseine Vision vom Sprung in die Moderne umgesetzt hat.\u201c Fulda m\u00fcsse noch mehr Zentralit\u00e4tsfunktion f\u00fcr den Einkauf haben, sich zum zentralen Handelsplatz entwickeln, meinte der damalige Oberb\u00fcrgermeister. Mit der Verlagerung des Busbahnhofs an den heutigen Platz und der Umgestaltung wagten die Fuldaer von 1958 bis 1963 den \u201egro\u00dfen Sprung in die Moderne\u201c. M\u00f6ller erinnerte an das gro\u00dfe Er\u00f6ffnungsfest im Oktober 1963: \u201eDer Platz war damals so gef\u00fcllt wie heute.\u201c Nun, nach weit mehr als 40 Jahren \u201ek\u00f6nnen wir die Wiedereinweihung des neuen Universit\u00e4tsplatz feiern.\u201c \u201eDas gr\u00f6\u00dfte Projekt im Rahmen der Stadterneuerung, die Operation am offenen Herzen, ist gegl\u00fcckt,\u201c rief M\u00f6ller seinen Zuh\u00f6rern freudig zu.<\/p>\n<p><strong>G\u00fcte der Diskussion<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110927_Uniplatz1.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-91051\" title=\"110927_Uniplatz1\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110927_Uniplatz1-265x175.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110927_Uniplatz1-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110927_Uniplatz1.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Im M\u00e4rz 2008 war die endg\u00fcltige Beschlusslage \u00fcber den Neubau der Tiefgarage und die Neugestaltung des Platzes erfolgt. Als besonderes Zeichen f\u00fcr die G\u00fcte der Diskussion wertete M\u00f6ller, dass dieser Beschluss bei nur einer Nein-Stimme und vier Enthaltungen von allen gro\u00dfen Gruppen mitgetragen worden war.\u00c2\u00a0 Die neue Tiefgarage, die sanierte alte Turnhalle mit dem erhaltenen T\u00fcrmchen und als besonderes Schmuckst\u00fcck die sanierte Adolf von Dalberschule, k\u00f6nne nun zusammen mit dem neuen Platz, dem Baumhain, den Brunnen und dem neuen Gesch\u00e4ftshaus \u00fcbergeben werden. Fulda, so freute sich M\u00f6ller, habe eine \u201eneue Mitte, eine Mitte als Magnet\u201c f\u00fcr den Handel und die Menschen, die tagt\u00e4glich in die Stadt str\u00f6men.<\/p>\n<p><strong>Neue Mitte<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber 25 Millionen Euro private und \u00f6ffentliche Investitionen sind in diese neue Mitte geflossen. \u201eDie Einweihung k\u00f6nnen wir deshalb mit Stolz und Dankbarkeit feiern,\u201c betonte Fuldas Verwaltungschef. Sein Dank galt dem niederl\u00e4ndischen Partner und Parkhausbetreiber Q Park f\u00fcr den Bau der Tiefgarage sowie des neuen Gesch\u00e4ftshauses. \u201eSie waren und sind uns mittlerweile zum dritten Mal ein bew\u00e4hrter Partner.\u201c\u00c2\u00a0 Insbesondere sprach M\u00f6ller aber Stadtbaur\u00e4tin Cornelia Zuschke seinen Dank aus f\u00fcr \u201eihren Einsatz, ihre Kreativit\u00e4t und die ihres Teams.\u201c Der Platz pr\u00e4sentiere sich nunmehr in all seiner Unverwechselbarkeit. Und: Er wird von den allen angenommen.\u00c2\u00a0 Zugleich werde das historische Erbe Fuldas behutsam gewahrt und f\u00fcr moderne Anspr\u00fcche weiter entwickelt.<\/p>\n<p><strong>Gro\u00dfe Baufamili<\/strong>e<\/p>\n<p>Bewegt und mit bewegenden Worten warf Stadtbaur\u00e4tin Cornelia Zuschke einen Blick zur\u00fcck in die Bauphase mit all den Facetten, die die gro\u00dfe \u201eBaufamilie\u201c erlebt hatte. \u201eWir sind verwandt in einer wunderbaren Sache,\u201c sagte Zuschke und z\u00e4hlte einige der vielen Ereignisse auf. \u201eWir haben f\u00fcnf\u00c2\u00a0 Kinder in dieser Zeit das Licht der Welt erblicken sehen. Wir haben auch schwere Krankheiten \u00fcberstanden. Und: Wir haben mit Rechtsanwalt Norbert Heide einen wunderbaren Mitstreiter verloren.\u201c\u00c2\u00a0 \u00c4u\u00dferst zufrieden zeigte sie sich \u00fcber das Ergebnis der jahrelangen und oft kr\u00e4ftezehrenden konzeptionellen Arbeit ihres st\u00e4dteplanerischen Teams. Das Werk ist \u201esehr gegl\u00fcckt und zukunftstr\u00e4chtig.\u201c In der Mitte der Stadt h\u00e4tten alle Beteiligten ihr Allerbestes gegeben. Mit einem Qu\u00e4ntchen Stolz f\u00fcgte Zuschke hinzu, das Projekt Universit\u00e4tsplatz\u00c2\u00a0 repr\u00e4sentiere\u00c2\u00a0 f\u00fcr sie selbst \u201ezehn Jahre meiner Arbeit in Fulda.\u201c<\/p>\n<p><strong>Mehr Kunden<\/strong><\/p>\n<p>Karin Ahrens, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Modehauses Schneider, betonte, \u201ewir sind dankbar und hochzufrieden, dass der Uniplatz vor dem Emaillierwerk in Betrieb geht.\u201c Der neue Uniplatz werde mehr Kunden anlocken als der alte. Nicht zuletzt durch die neue Garage. Lob gab es von Karin Ahrens auch\u00c2\u00a0 f\u00fcr die \u201emutige Investition von Q Park\u201c. Das heutige Aussehen des Universit\u00e4tsplatzes stellt nach ihren Worten eine deutliche Verbesserung dar. Brunnen, Wasser- und Klangspiele sowie das neue Gesch\u00e4ftshaus seien weitere Anziehungspunkte am Platz. Nach \u201evielen Geburtswehen\u201c werde der Universit\u00e4tsplatz nun den B\u00fcrgern der Stadt geschenkt, um seine zentrale Funktion zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Applaus<\/p>\n<p>Als Q Park Deutschland Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas Gr\u00fcttner das Publikum fragte, wie ihm der neue Universit\u00e4tsplatz gef\u00e4llt, erntete er lang anhaltenden Applaus. \u201eIhnen gef\u00e4llt er gut, uns auch,\u201c f\u00fcgte er lachend hinzu mit dem Hinweis, dass sein Unternehmen viel Engagement und Herzblut in das Projekt investiert habe. Als Investor der Tiefgarage habe man den Menschen ein St\u00fcck Lebensqualit\u00e4t geben wollen. \u201eDas ist uns sehr gut gelungen.\u201c Gr\u00fcttner bezeichnete den Bau als \u201eeinmaliges Projekt, dem man gar nicht ansieht, wie viel Arbeit darin steckt.\u201c \u00c4u\u00dferst zufrieden zeigte sich der Q-Park Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer \u00fcber die Partnerschaft mit der Stadt und den Nachbarn.<\/p>\n<p>Mit pers\u00f6nlichen Erinnerungen entf\u00fchrte Architekt Manfred Reith seine Zuh\u00f6rer in einen kleinen Goldschmiedeladen in der \u201eRattenburg\u201c, in die urspr\u00fcngliche teils noch mittelalterliche Platzbebauung. Irgendwann\u00c2\u00a0 habe pl\u00f6tzlich ein gro\u00dfer Bagger ein unglaublich gro\u00dfes Loch in den Boden gerissen. \u201eSo hatte ich fr\u00fch Gelegenheit zu sehen, wie ein gro\u00dfes Haus entsteht.\u201c Nimmer m\u00fcde sei er mit Freunden im neuen Kaufhaus mit der Rolltreppe hoch und runter gefahren &#8211; \u201ebis wir Hausverbot bekamen.\u201c \u201eDer Platz ist jedoch mit mir gealtert,\u201c bekannte Reith. Seit 2005 besch\u00e4ftigt sich sein B\u00fcro nunmehr aus einer v\u00f6llig anderen Perspektive mit diesem Ort. Die Neugestaltung des Universit\u00e4tsplatzes sei eine \u201esehr komplexe vielschichtige Aufgabe. So ziemlich alles, was einem bei einem Bau begegnen kann, ist uns hier begegnet.\u201c Besonders bedankte sich Reith bei Q-Park Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Theo Thuys aus Maastricht f\u00fcr den Mut des Unternehmens, in eine neue Tiefgarage zu investieren. Respekt sprach er Oberb\u00fcrgermeister M\u00f6ller daf\u00fcr aus, \u201ezur richtigen Zeit ein gro\u00dfes St\u00fcck Stadtentwicklung\u201c in Gang gesetzt zu haben. Reiths Dank an Stadtbaur\u00e4tin Cornelia Zuschke galt schlie\u00dflich \u201eihrem Einsatz f\u00fcr die Baukultur.\u201c<\/p>\n<p><strong>Kleine Bilderschau<\/strong><\/p>\n<p>Wer noch einmal mosaikartig Ausschnitte der Entstehung des neuen Universit\u00e4tsplatzes, der Tiefgarage, des Borgiasplatzes oder des Gesch\u00e4ftshauses in Verbindung mit historischen Ansichten sehen m\u00f6chte, sollte einen Blick in die Auslagen von Karstadt, \u201eKaufhof Galeria\u201c, Modehaus Schneider oder Modehaus K\u00f6hler werfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda (mb). Sinnf\u00e4lliger h\u00e4tte die Freude \u00fcber das gelungene 25 Millionen Projekt nicht zum Ausdruck kommen k\u00f6nnen, als im gro\u00dfen Brillant-Feuerwerk Samstagnacht auf dem Universit\u00e4tsplatz. Die Band \u201eNo Limit\u201c heizte die Stimmung kr\u00e4ftig an, bevor Hunderte begeisterter Festg\u00e4ste ihren Blick gen Himmel richteten, wo silbern und gold gl\u00e4nzende Font\u00e4nen im Wechsel mit bunten \u201eFeuerwerksblumen\u201c in &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,44,29],"tags":[],"class_list":["post-91047","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-startseite","category-kultur","category-politik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/91047","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=91047"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/91047\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=91047"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=91047"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=91047"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}