{"id":90917,"date":"2011-09-23T00:05:10","date_gmt":"2011-09-23T00:05:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=90917"},"modified":"2011-09-22T08:00:28","modified_gmt":"2011-09-22T08:00:28","slug":"forderverein-helm-der-hoffnung-hilft-beim-bau-von-brunnen-und-entkeimungsanlagen-in-afrika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=90917","title":{"rendered":"\u201cF\u00f6rderverein \u201eHelm der Hoffnung\u201c hilft beim Bau von Brunnen und Entkeimungsanlagen in Afrika"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110922_Hilfsprojekt.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-90918\" title=\"110922_Hilfsprojekt\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110922_Hilfsprojekt.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110922_Hilfsprojekt.jpg 592w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110922_Hilfsprojekt-265x176.jpg 265w\" sizes=\"(max-width: 592px) 100vw, 592px\" \/><\/a>Fulda. <\/strong>\u201eManchmal\u201c, erz\u00e4hlt Dr. R\u00fcdiger Schwan, sei er von den Menschen in der eritreischen Stadt Asmara gefragt worden, warum er dies alles tue. \u201eDann habe ich geantwortet, dass ich Ihrem Volk helfen wolle. Ihre Kinder sollten die letzte Generation sein, die von Trachoma, dieser gef\u00e4hrlichen Flussblindheit, befallen werde. Dies sei meine Vision und Mission.\u201c Der Chemiker ist Vorsitzender des gemeinn\u00fctzigen F\u00f6rdervereins \u201eHelm der Hoffnung\u201c, der sich vor einiger Zeit in Fulda gegr\u00fcndet hat.<strong> <\/strong>Der Helm als Symbol der Hoffnung sei in Anlehnung an Bibelstellen (1. Thess 5,8 oder Eph 6,17) ganz bewusst gew\u00e4hlt worden, weil sich der christlich motivierte Verein zum Ziel gesetzt habe, \u201eein kompetenter Hoffnungstr\u00e4ger f\u00fcr kirchliche, gemeinn\u00fctzige und mildt\u00e4tige Hilfsprojekte in Afrika zu werden. Zun\u00e4chst besonders in Eritrea und Kamerun\u201c, so Schwan, der in Bronnzell zu Hause ist. Ein weiteres Leitmotiv sei die \u201eHilfe zur Selbsthilfe\u201c: Den Menschen solle Basiswissen vermittelt werden, um dieses dann vor Ort aus eigener Kraft und mit eigenen Mitteln umsetzen zu k\u00f6nnen.<!--more--><\/p>\n<p>Der \u201eHelm der Hoffnung\u201c nahm seinen Anfang in der Begegnung zwischen Schwan und dem aus Kamerun stammenden Pfarrer Sebastian Mani, der am Priesterseminar Fulda promoviert. In dessen Heimat seien die Menschen vielerlei Krankheiten hilflos ausgeliefert: Malaria, Typhus, Ruhr oder Cholera. \u201eSauberes Wasser ist dabei das A und O\u201c, schildert Schwan, und so habe man sich zum Bau eines Brunnens entschlossen. Binnen k\u00fcrzester Zeit seien dank des Engagements sehr\u00c2\u00a0 vieler Menschen und heimischer Unternehmen wie Technolit und Hotrega 13.000 Euro zusammengekommen. Um f\u00fcr absolut sauberes, keimfreies Trinkwasser zu sorgen, war von Schwan zudem ein sehr handliches Ger\u00e4t entwickelt worden, \u201edas in der Lage ist, durch alleinige Verwendung von Sonnenenergie inklusive UV-Strahlung und Rohstoffe ein \u00e4u\u00dferst effektives antibiotisch wirkendes Konzentrat auf nat\u00fcrlicher Basis herzustellen\u201c.<\/p>\n<p>\u201eEigentlich hatten wir uns als n\u00e4chstes Ziel den Bau eines zweiten Brunnens gesetzt\u201c, beschreibt Schwan die Arbeit des Vereins, bei dem er im Vorstand unterst\u00fctzt wird von Mechthild und Franz-Josef R\u00fctzel sowie Helga Riebel. \u201eDann aber haben wir uns zusammen mit dem \u00f6rtlichen Bischof zun\u00e4chst f\u00fcr den Bau einer Krankenstation und die Sicherstellung der Stromversorgung entschieden.\u201c Das zweite T\u00e4tigkeitsfeld von \u201eHelm der Hoffnung\u201c ist die eritreische Provinz Asmara. Hier kommt wieder das von Schwan entwickelte nat\u00fcrliche Antibiotikum ins Spiel, das so genannte \u201eSwantisept\u201c. Diese L\u00f6sung soll insbesondere auch gegen die Erreger der Cholera und der anfangs erw\u00e4hnten\u00c2\u00a0 Trachoma\u00c2\u00a0 eingesetzt werden. \u201eEs ist eigentlich dreifach verwendbar, n\u00e4mlich zur oben beschriebenen Entkeimung von Trinkwasser als Vorbeugema\u00dfnahme, als Augentropfen f\u00fcr bereits infizierte Menschen und als Elixier zur St\u00e4rkung des Immunsystems\u201c,\u00c2\u00a0 z\u00e4hlt Schwan die Vorz\u00fcge auf und erg\u00e4nzt, \u201edass die Wirksamkeit und v\u00f6llige Unbedenklichkeit bereits durch international anerkannte US-amerikanische Pr\u00fcfinstitute und in zahlreichen Labortests nachgewiesen werden konnten\u201c.<\/p>\n<p>Vor kurzem weilte der Fuldaer in Eritrea, wo er verschiedene Gespr\u00e4che mit Vertretern des Gesundheitsministeriums f\u00fchrte. \u201eDer Grundgedanke ist auch hier, dass von uns das Knowhow und Hilfen technischer Art kommen, die Produktion aber in dem betreffenden Land von heimischen Kr\u00e4ften betrieben wird. Damit werden dann auch Arbeitspl\u00e4tze geschaffen.\u201c Die Beteiligten hoffen darauf, bald in zun\u00e4chst neun der 38 Regionen des Landes mit dem Aufbau der Produktion von \u201eSwantisept\u201c\u00c2\u00a0 beginnen zu k\u00f6nnen. Ziel ist, \u201ebis 2020 die Trachoma-Augenkrankheit in Eritrea auszumerzen\u201c. Und noch eine weitere Zielsetzung gibt es: aus dem \u201eHelm der Hoffnung\u201c ein Netzwerk werden zu lassen, in das sich m\u00f6glichst viele Menschen mit ihren Talenten und M\u00f6glichkeiten einbringen, um vielschichtig Hilfe zu leisten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. \u201eManchmal\u201c, erz\u00e4hlt Dr. R\u00fcdiger Schwan, sei er von den Menschen in der eritreischen Stadt Asmara gefragt worden, warum er dies alles tue. \u201eDann habe ich geantwortet, dass ich Ihrem Volk helfen wolle. 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