{"id":90459,"date":"2011-09-11T00:10:09","date_gmt":"2011-09-11T00:10:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=90459"},"modified":"2011-09-11T15:01:52","modified_gmt":"2011-09-11T15:01:52","slug":"teilnahme-an-kindervorsorge-untersuchungen-in-hessen-auf-98-gestiegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=90459","title":{"rendered":"Teilnahme an Kindervorsorge-Untersuchungen in Hessen auf 98 % gestiegen"},"content":{"rendered":"<p>Frankfurt. Die Verpflichtung zur Teilnahme an den Kindervorsorge-Untersuchungen, die die Landesregierung mit dem Hessischen Kindergesundheitsschutz-Gesetz eingef\u00fchrt hat, zeigt Wirkung. \u201eMit diesem Instrument ist es gelungen, sowohl gef\u00e4hrdete Kinder festzustellen, als auch die Teilnahme an den Untersuchungen auf 98 Prozent der hessischen Kinder zu steigern\u201c, erkl\u00e4rte Petra M\u00fcller-Klepper, Staatssekret\u00e4rin im Hessischen Sozialministerium, am Freitag in Frankfurt anl\u00e4sslich des bundesweiten Arbeitstreffens der Fr\u00fcherkennungs- und Kindervorsorgeprojekte. \u201eAnzeichen f\u00fcr gesundheitliche Probleme und Kindeswohlgef\u00e4hrdung werden fr\u00fch erkannt, Beratung, Behandlung und Fr\u00fchf\u00f6rderung verhindern nachteilige Entwicklungen.\u201c Das Hessische Sozialministerium finanziere dies mit j\u00e4hrlich 950.000 Euro.<!--more--><br \/>\nHessen habe beim Kinderschutz eine Vorreiterrolle inne. \u201eNachdem wir bereits 2006 ein Kinderschutzprogramm auf den Weg gebracht hatten, haben wir zum 1. Januar 2008 als eines der ersten L\u00e4nder ein eigenes Kindergesundheitsschutz-Gesetz mit dem Ziel erlassen, die Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen f\u00fcr Kinder sicherzustellen.\u201c Man brauche den Einsatz aller m\u00f6glichen Instrumentarien, um Kinder vor Krankheit, Missbrauch, Misshandlung und Verwahrlosung zu sch\u00fctzen, machte die Staatssekret\u00e4rin deutlich. \u201eDazu geh\u00f6rt zum Beispiel auch die wirksame Unterst\u00fctzung in schwierigen Lebensverh\u00e4ltnissen durch Familienhebammen, um die Familien zu st\u00e4rken. Starke Familien sind der beste Kinderschutz\u201c. In Hessen werden seit 2007 Hebammen zu Familienhebammen fortgebildet. Bisher haben 181 Hebammen die Fortbildung absolviert, auch in diesem Jahr werden weitere 20 Hebammen zu Familienhebammen fortgebildet. Hierf\u00fcr wurden bisher 239.000 Euro aufgewendet, 2011 stehen 45.000 Euro zur Verf\u00fcgung. \u201eDie Familienhebammen, die inzwischen in vielen hessischen Kommunen und Kreisen eingesetzt werden, schlie\u00dfen eine L\u00fccke im Hilfesystem und erschlie\u00dfen den Zugang zu Risikofamilien, die ansonsten nur schwer erreichbar sind\u201c, erkl\u00e4rte Petra M\u00fcller-Klepper.<\/p>\n<p>Die Projekte \u201eKeiner f\u00e4llt durchs Netz\u201c und \u201eWellcome\u201c bieten verst\u00e4rkt Information, Beratung und Hilfen f\u00fcr\u00c2\u00a0 jungen Familien. \u201eDie Projekte sind starke Glieder in der Kette der fr\u00fchen Hilfen, die wir geschaffen haben. Durch unkomplizierte und niedrigschwellige Angebote k\u00f6nnen Folgeprobleme verringert und Familien wirksam unterst\u00fctzt werden\u201c, sagte die Staatssekret\u00e4rin. Hessen hat f\u00fcr bisher 15 \u201eWellcome\u201c-Standorte 131.000 Euro aufgewendet. 2011 stehen weitere 60.000 Euro f\u00fcr das schnell wachsende wellcome-Netz zur Verf\u00fcgung, f\u00fcr das Projekt \u201eKeiner f\u00e4llt durchs Netz\u201c 380.000 Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Frankfurt. 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