{"id":90436,"date":"2011-09-10T00:12:57","date_gmt":"2011-09-10T00:12:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=90436"},"modified":"2011-09-10T08:17:37","modified_gmt":"2011-09-10T08:17:37","slug":"kommunen-vertrauen-weiter-auf-uwag-als-partner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=90436","title":{"rendered":"Kommunen vertrauen weiter auf \u00dcWAG als Partner"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/2012-09-09-Kartenskizze-Netzgebiet.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-90437\" title=\"2012-09-09-Kartenskizze-Netzgebiet\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/2012-09-09-Kartenskizze-Netzgebiet-265x374.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"374\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/2012-09-09-Kartenskizze-Netzgebiet-265x374.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/2012-09-09-Kartenskizze-Netzgebiet-187x265.jpg 187w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/2012-09-09-Kartenskizze-Netzgebiet.jpg 399w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. Nachdem die Entscheidungen \u00fcber die Konzessionsvergabe in den Gemeinden des \u00dcWAG-Netzgebiets getroffen sind, zieht der f\u00fchrende osthessische Energieversorger eine erfolgreiche Bilanz: Fast 30 Gemeinden im Netzgebiet haben erneut langfristige Konzessionsvertr\u00e4ge mit der \u00dcWAG geschlossen. Dar\u00fcber hinaus hat die \u00dcWAG in den benachbarten Bundesl\u00e4ndern neue Gemeinden hinzugewonnen und wird dort das Stromnetz von E.ON Bayern AG bzw. E.ON Th\u00fcringer Energie AG \u00fcbernehmen. Die Konzession f\u00fcr das Stromnetz der Stadt Fulda l\u00e4uft erst Ende 2012 aus.<\/p>\n<p>In den vergangenen beiden Wochen haben die letzten noch ausstehenden Kommunen, die Marktgemeinde Burghaun und die Stadt Bad Soden-Salm\u00fcnster, einer Konzessionsvergabe an die \u00dcWAG zugestimmt. Damit konnte das Energieversorgungsunternehmen die Herausforderung zum Neuabschluss aller Ende 2011 auslaufenden Vertr\u00e4ge \u201e\u00fcber die Nutzung \u00f6ffentlicher Verkehrswege f\u00fcr die Stromversorgung\u201c, wie der Konzessionsvertrag offiziell hei\u00dft, erfolgreich abschlie\u00dfen. 28 von 30 auslaufenden Vertr\u00e4gen wurden \u00fcber die Dauer von 20\u00c2\u00a0Jahren erneuert.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eDie Entscheidungen der Gemeinden sind ein sehr deutlicher Vertrauensbeweis\u201c, betonte \u00dcWAG-Vorstand Dipl.-Ing. G\u00fcnter Bury und versicherte: \u201eWir werden uns auf dem Erreichten nicht ausruhen. Wir entwickeln die Netze kontinuierlich weiter und richten sie auf die Erfordernisse der Energiewende aus.\u201c Denn die Stromnetze seien einer der wesentlichen Faktoren, von denen der Erfolg der Energiewende abh\u00e4nge. Ein Netzbetreiber stelle sicher, dass Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen, an das Stromnetz angeschlossen werden und die Energie dezentral einspeisen k\u00f6nnen. Gleichzeitig sorge er daf\u00fcr, dass stets Stromeinspeisung und Stromverbrauch im Gleichgewicht seien \u2013 eine Grundvoraussetzung f\u00fcr die Stabilit\u00e4t des Netzes und daf\u00fcr, dass der Verbraucher jederzeit \u00fcber Strom verf\u00fcgen k\u00f6nne.<\/p>\n<p><strong>Vertragsunterzeichnung mit der Marktgemeinde Burghaun<\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong>Anl\u00e4sslich der Unterzeichnung des Konzessionsvertrags am 7. September betonte Alexander Hohmann, B\u00fcrgermeister von Burghaun, dass viele Regelungen des Vertrags den gesetzlichen Vorgaben entspr\u00e4chen. Von Bedeutung sei aber, so der B\u00fcrgermeister, dass im neuen Konzessionsvertrag zwischen der \u00dcWAG als Energieversorger und der Marktgemeinde Burghaun auch Regelungen zu den Themen erneuerbare Energien und Elektromobilit\u00e4t getroffen worden seien. W\u00f6rtlich erkl\u00e4rte er: \u201eEnergieversorger und Gemeinde zeigen damit, dass sie sich gemeinsam der gro\u00dfen Aufgaben einer sicheren und nachhaltigen Energieerzeugung stellen. Denn Kommunen und regionale Energieversorger m\u00fcssen auf der Grundlage erneuerbarer Energie zuk\u00fcnftig die tragenden St\u00fctzen der Energieversorgung werden.\u201c<\/p>\n<p><strong>Zuwachs in Bayern und Th\u00fcringen<\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong>Das \u00dcWAG-Netzgebiet erstreckte sich bislang im S\u00fcden von Bad Soden-Salm\u00fcnster bis nach Haunetal und Hohenroda im Norden. Lediglich im Landkreis Hersfeld-Rotenburg haben sich zwei Gemeinden gegen einen Neuabschluss mit der \u00dcWAG entschieden. Allerdings ging es dort jeweils nur um die Versorgung einzelner Ortsteile, w\u00e4hrend der gr\u00f6\u00dfere Gemeindeteil seit jeher von einem anderen Unternehmen versorgt wurde.<\/p>\n<p>Bereits im Fr\u00fchjahr hatten die fr\u00e4nkischen Sinngrund-Gemeinden Obersinn, Mittelsinn, Aura und Fellen sowie die Marktgemeinde Zeitlofs Konzessionsvertr\u00e4ge mit der \u00dcWAG geschlossen. Dies bedeutet, dass die \u00dcWAG die \u00f6rtlichen Stromnetze von E.ON Bayern \u00fcbernehmen wird. Das \u00dcWAG-Netzgebiet wird damit zum zweiten Mal nach Anfang 2010 mit dem Zuwachs durch die Gemeinde Motten im S\u00fcden \u00fcber die Landesgrenze hinweg wachsen. Rund 6.000 Einwohner umfasst das Gebiet, f\u00fcr das die \u00dcWAG in Bayern k\u00fcnftig zust\u00e4ndig sein wird.<\/p>\n<p>\u00c4hnliches gilt f\u00fcr die zwei Gemeinden Merkers-Kieselbach und Frauensee im th\u00fcringischen Wartburgkreis mit insgesamt rund 4.000 Einwohnern, die das Netzgebiet der \u00dcWAG zus\u00e4tzlich im Nordosten erweitern werden. In weiteren Gemeinden in Th\u00fcringen stehen die Entscheidungen \u00fcber die Konzessionsvergabe noch aus.<\/p>\n<p>Sieben (Teil-)Kommunen mit insgesamt 10.000 Einwohnern hat die \u00dcWAG damit neu hinzugewinnen k\u00f6nnen, w\u00e4hrend sie lediglich zwei Teilgemeinden mit insgesamt 500 Einwohnern abgeben wird. Damit wird die Zahl der Menschen, die \u00fcber das \u00dcWAG-Stromnetz versorgt werden, auf etwa 260.000 anwachsen.<\/p>\n<p><strong>Stadt Fulda: Entscheidung 2012<\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong>Das Interessenbekundungsverfahren f\u00fcr die Konzession der Stadt Fulda, die Ende 2012 abl\u00e4uft, ist mittlerweile abgeschlossen. Hier hat die \u00dcWAG bereits ein Angebot vorgelegt.<\/p>\n<p><strong>Hintergrund: Konzessionsvertrag<\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong>Ein Konzessionsvertrag wird zwischen einer Kommune und einem Energieversorger abgeschlossen. Er regelt das Nutzungsrecht f\u00fcr die \u00f6ffentlichen Fl\u00e4chen, welche f\u00fcr die Verlegung und den Betrieb eines Versorgungsnetzes (z. B. Strom oder Gas) zug\u00e4nglich und nutzbar sein m\u00fcssen. Zus\u00e4tzlich sind Regelungen \u00fcber die Qualit\u00e4t, die Bedingungen und die Leistungen im Zusammenhang mit dem Netzbetrieb enthalten. Die Verg\u00fctung, die der Energieversorger der Gemeinde f\u00fcr die Konzession zahlt, ist in der Konzessionsabgabenverordnung festgelegt. Aufgrund der langfristigen Investitionen in die meist unterirdisch verlegten Leitungen werden Konzessionsvertr\u00e4ge meist \u00fcber 20 Jahre abgeschlossen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Nachdem die Entscheidungen \u00fcber die Konzessionsvergabe in den Gemeinden des \u00dcWAG-Netzgebiets getroffen sind, zieht der f\u00fchrende osthessische Energieversorger eine erfolgreiche Bilanz: Fast 30 Gemeinden im Netzgebiet haben erneut langfristige Konzessionsvertr\u00e4ge mit der \u00dcWAG geschlossen. 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