{"id":90428,"date":"2011-09-09T00:03:52","date_gmt":"2011-09-09T00:03:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=90428"},"modified":"2011-09-09T07:08:15","modified_gmt":"2011-09-09T07:08:15","slug":"nachhaltige-grunderforderung-10-jahre-itz-eine-erfolgsgeschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=90428","title":{"rendered":"10 Jahre IT-Gr\u00fcnderzentrum &#8211; eine Erfolgsgeschichte"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-90430\" title=\"gruender\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/gruender.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" height=\"395\" \/>Fulda. W\u00e4ren alle 260 im IT-Gr\u00fcnderzentrum im Alten Schlachthof in den vergangenen 10 Jahren geschaffenen Arbeitspl\u00e4tze in ein- und dasselbe Unternehmen geflossen, so w\u00e4re das bei weitem gr\u00f6\u00dfte IT-Unternehmen der Region Fulda entstanden. Aber auch so sind 10 Jahre ITZ eine Erfolgsgeschichte. Angemessen, pragmatisch mit einem Gr\u00fcnderabend haben aktuelle und ehemalige Mieter sowie viele am Zustandekommen und am Betrieb des ITZ Beteiligte das 10-j\u00e4hrige Bestehen gefeiert.<!--more--><strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Pilotprojekt als Public-Private-Partnership<\/strong><\/p>\n<p>Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller, der auch gleichzeitig Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Betreibergesellschaft ITZ GmbH ist, erinnerte an die Einmaligkeit des Projektes als IT-Gr\u00fcnderzentrum in Form eines Public-Private-Partnership. So habe die Stadt mit der Investorenfamilie Burg einen Eigent\u00fcmer gefunden, der den Schlachthof f\u00fcr die Gesamtsumme von 12 Millionen D-Mark umgebaut habe und ein Drittel der Fl\u00e4che f\u00fcr den Betrieb des IT-Gr\u00fcnderzentrums an die Stadt bzw. an die Betreibergesellschaft vermietet habe.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-90433\" title=\"OB\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/OB-265x397.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"397\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/OB-265x397.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/OB-176x265.jpg 176w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/OB.jpg 399w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/> <img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-90434\" title=\"burg\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/burg-265x397.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"397\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/burg-265x397.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/burg-176x265.jpg 176w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/burg.jpg 399w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/p>\n<p>Der Oberb\u00fcrgermeister dankte insbesondere den Mitgliedern des Vereins Zeitsprung IT Forum Fulda e.V., die dazu beigetragen h\u00e4tten, das Konzept des ITZ zu entwickeln und dies gemeinsam mit dem Regionalen Standortmarketing und der Eigent\u00fcmerfamilie Burg umzusetzen. \u201eAuch heute noch hat das Konzept des ITZ Vorbildcharakter &#8211; \u00c2\u00a0Gr\u00fcnder, etablierte Unternehmen und Konferenzr\u00e4ume unter einem Dach.\u201c Abschlie\u00dfend dankte M\u00f6ller auch den Mitgliedern des Vereins ITZ-Fulda e.V., die mit ihren Beitr\u00e4gen in den vergangen 10 Jahren den Gr\u00fcnderbereich des ITZ unterst\u00fctzt h\u00e4tten.<\/p>\n<p><strong>Schulterschluss von Wissenschaft und Wirtschaft<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-90432\" title=\"Khakzar\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Khakzar-265x176.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Khakzar-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Khakzar.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/>Hochschulpr\u00e4sident Prof. Dr. Karim Khakzar hob in seinem Gru\u00dfwort den engen Schulterschluss zwischen Wissenschaft und Wirtschaft hervor, der im ITZ-Fulda besonders deutlich werde. Die Hochschule selbst habe ihre Lehr- und Beratungsangebote f\u00fcr Absolventen, die den Schritt in die Selbstst\u00e4ndigkeit wagten, in den vergangenen Jahren deutlich erweitert und so auch einen eigenen Inkubator im Hochschul-Transfer Zentrum eingerichtet. Ziel sei es, dass die jungen Studentenunternehmer zun\u00e4chst erste Schritte im Hochschul-Transfer Zentrum untern\u00e4hmen und dann nach M\u00f6glichkeit auch in das IT-Gr\u00fcnderzentrum wechselten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nachhaltige Gr\u00fcnderf\u00f6rderung<\/strong><\/p>\n<p>IHK-Vizepr\u00e4sident Dr. Christian Gebhardt ging in seinem Gru\u00dfwort auf die wirtschaftliche Bedeutung des ITZs ein. Das ITZ sei Teil der Wirtschaftsf\u00f6rderung von Stadt und Landkreis Fulda und eng eingebettet in das Regionale Standortmarketing. Im ITZ \u00c2\u00a0finde ein regelm\u00e4\u00dfiger Wechsel der Gr\u00fcnder statt und werde deshalb im Rahmen der Wirtschaftsf\u00f6rderung nachhaltig gewirtschaftet. Nach drei bis f\u00fcnf Jahren m\u00fcssten die Gr\u00fcnder das ITZ wieder verlassen. Im Laufe der 10 j\u00e4hrigen Geschichte habe sich das ITZ zu einem echten Gr\u00fcnderzentrum der Region entwickelt, nicht nur als Immobilie sondern auch als Veranstaltungsort, an dem Gr\u00fcnder und Berater zusammen kommen; etwa zu Existenzgr\u00fcndermessen, Gr\u00fcnderfr\u00fchst\u00fccken und Gr\u00fcnderabenden. In einer Modelrechnung legte der IHK-Vizepr\u00e4sident dar, dass die 260 im ITZ geschaffenen Arbeitspl\u00e4tze einen kommunalen Einkommenssteueranteil von j\u00e4hrlich 300.000 Euro generierten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-90431\" title=\"ihk\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/ihk-265x397.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"397\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/ihk-265x397.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/ihk-176x265.jpg 176w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/ihk-400x600.jpg 400w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/ihk.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-90429\" title=\"dank\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/dank-265x397.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"397\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/dank-265x397.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/dank-176x265.jpg 176w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/dank.jpg 399w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/p>\n<p><strong>Denkmalgesch\u00fctzte Immobilie<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Eigent\u00fcmerfamilie Burg dankte Klaus Burg den politisch Verantwortlichen f\u00fcr die langj\u00e4hrige, gute Zusammenarbeit. Er erinnerte daran, dass es \u201enicht Liebe auf den ersten Blick\u201c gewesen sei, eine denkmalgesch\u00fctzte Industrie-Immobilie in ein High-Tech-Gr\u00fcnderzentrum umzubauen. Im Ergebnis habe im ITZ mit viel Herzblut ein hervorragender Kompromiss zwischen Denkmalpflege und High-Tech Ausstattung verwirklicht werden k\u00f6nnen. \u201eDass das ITZ auch nach 10 Jahren quasi neu aussieht\u201c, so Burg, \u201eerf\u00fcllt uns schon ein wenig mit Stolz\u201c. Die Familie Burg sei vor 10 Jahren angetreten, um nicht nur den alten Schlachthof umzubauen, sondern ein gesamtes Areal st\u00e4dtebaulich zu entwickeln. Das sei r\u00fcckblickend gelungen.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcnderzentrum, Kongresszentrum und City-Netz<\/strong><\/p>\n<p>Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Christoph Burkard gab einen R\u00fcckblick auf die wirtschaftliche Entwicklung des ITZ-Fulda. Aus der in 2001 gegr\u00fcndeten\u00c2\u00a0 ITZ GmbH zum Betrieb des Gr\u00fcnderzentrums sei mittlerweile ein mittelst\u00e4ndisches Unternehmen geworden, das in diesem Jahr mehr als 500.000 Euro Umsatz erwirtschaften werde. Neben dem Betrieb der Gr\u00fcnderb\u00fcros seien neue wichtige Gesch\u00e4ftsfelder erschlossen worden. So w\u00fcrden j\u00e4hrlich mehr als 400 Tagungen und Seminare mit weit mehr als 10.000 Teilnehmern in den Konferenzr\u00e4umen des ITZ stattfinden. Dar\u00fcber hinaus betreibe das ITZ seit zwei Jahren das st\u00e4dtische City-Netz. Burkard betonte, dass sich im Laufe der 10 Jahre insgesamt 25 Gr\u00fcnderunternehmen im ITZ angesiedelt h\u00e4tten. Drei h\u00e4tten Ihren Betrieb aufgel\u00f6st und in zwei F\u00e4llen sei es zu Insolvenzen gekommen. Insgesamt seien 260 Arbeitspl\u00e4tze geschaffen worden.<\/p>\n<p>In einer Talkrunde stellten sich exemplarisch drei Gr\u00fcnderunternehmen vor. Thomas J\u00f6ckel betreibt seit f\u00fcnf Jahren im ITZ sein Unternehmen Toolstage Software Engineering. Er hat gemeinsam mit seinem Partner Stephan Zimmer inzwischen zwei zus\u00e4tzliche Arbeitspl\u00e4tze geschaffen. In diesem Jahr die Mauern des ITZ-Gr\u00fcnderbereichs verlassen und neue B\u00fcror\u00e4ume in Fulda bezogen hat Henrik Seifert mit seinem Unternehmen Kupona. Er besch\u00e4ftigt in der Zwischenzeit 38 Mitarbeiter. Ganz neu im ITZ ist Dr. Karl-Georg Stapf. Der Elektroningenieur nimmt mit seinem B\u00fcro TWB, technisch-wissenschaftliche Berechnung f\u00fcr unter anderem f\u00fcr Unternehmen der Automobilindustrie vor. Die Gr\u00fcnder lobten besonders das professionelle Ambiente des ITZ.<\/p>\n<p><strong>Aktive Wirtschaftsf\u00f6rderung<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr Landrat Bernd Woide hat das ITZ Fulda vor allem auch strukturpolitischen Charakter. Woide: \u201eEs ist unsere Pflicht und Aufgabe, den jungen Menschen, die in Fulda studieren, Perspektiven aufzuzeigen. Dazu geh\u00f6rt auch die M\u00f6glichkeit der Selbst\u00e4ndigkeit im ITZ-Fulda.\u201c Der Landkreis selbst betreibe in den R\u00e4umen des ITZs das B\u00fcro Hessen Campus zur Weiterbildungsberatung sowie die Qualifizierungsberatung des Landkreises Fulda. Damit werde zus\u00e4tzlich die Bedeutung des ITZs als Wirtschaftsf\u00f6rdereinrichtung dokumentiert. Schlie\u00dflich ging auch der Landrat auf die technologische Komponente des ITZ-Fulda ein. Es sei beinahe selbstverst\u00e4ndlich, dass der Breitbandberater des Landkreises Fulda seinen Sitz im ITZ-Fulda, im B\u00fcro der Zeitsprung gGmbH habe, und sich dar\u00fcber hinaus nat\u00fcrlich in das Geschehen des ITZ und die Breitbandentwicklung in der Region einbringe. Alles in Allem, so der Landrat, sei es gelungen im ITZ Gr\u00fcnder, Beratungseinrichtungen und Konferenzr\u00e4ume zu etablieren und damit zahlreiche Synergien zu erreichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. W\u00e4ren alle 260 im IT-Gr\u00fcnderzentrum im Alten Schlachthof in den vergangenen 10 Jahren geschaffenen Arbeitspl\u00e4tze in ein- und dasselbe Unternehmen geflossen, so w\u00e4re das bei weitem gr\u00f6\u00dfte IT-Unternehmen der Region Fulda entstanden. Aber auch so sind 10 Jahre ITZ eine Erfolgsgeschichte. 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