{"id":90100,"date":"2011-09-04T00:15:07","date_gmt":"2011-09-04T00:15:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=90100"},"modified":"2011-09-03T06:57:31","modified_gmt":"2011-09-03T06:57:31","slug":"abgeschlossenes-klimaschutzprojekt-fur-den-hessischen-teil-des-biospharenreservats-rhon-soll-thema-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=90100","title":{"rendered":"Abgeschlossenes Klimaschutzprojekt f\u00fcr den hessischen Teil des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n soll Thema bleiben"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110901_Klimaschutzprojekt.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-90101\" title=\"110901_Klimaschutzprojekt\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110901_Klimaschutzprojekt-265x164.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"164\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110901_Klimaschutzprojekt-265x164.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110901_Klimaschutzprojekt.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Rh\u00f6n.<\/strong> In den letzten drei Jahren \u00c2\u00a0nahm die Hessische Verwaltungsstelle des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n an einem Klimaschutzprojekt unter dem Titel \u201eBiosph\u00e4renreservate als Modellregionen f\u00fcr Klimaschutz und Klimaanpassung\u201c teil, das vom Bundesamt f\u00fcr Naturschutz in Bonn gef\u00f6rdert wurde. Jetzt wurde es beendet. \u201eDeutlich wird aus den Erfahrungen, dass das Klimaschutzprojekt ein wichtiger Baustein zur eigenen Sensibilisierung der Verantwortlichen im Biosph\u00e4renreservat war und dass weitere Ma\u00dfnahmen und Impulse in den n\u00e4chsten Jahren n\u00f6tig sein werden\u201c, meint Martin Kremer, stellvertretender Leiter der Hessischen Verwaltungsstelle, der das Projekt von Anfang an mit begleitet hat. Das Klimaschutzprojekt in der Hessischen Rh\u00f6n umfasste vier Teilprojekte \u2013 das \u201eklimafreundliche Haus\u201c, die F\u00f6rderung landwirtschaftlicher Energienetzwerke, die Bildungsarbeit zum Klimaschutz und die Klima-Effizienzberatung f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen.<!--more--><\/p>\n<p>Im Teilprojekt \u201eKlimafreundliches Haus\u201c wurden f\u00fcnf Abendveranstaltungen, verstreut \u00fcber die gesamte F\u00f6rderkulisse, angeboten. Im Rahmen von Vortr\u00e4gen wurde hier \u00fcber M\u00f6glichkeiten und Chancen der energetischen Sanierung von Wohnh\u00e4usern informiert. Bei 29 Eigenheimbesitzern wurden darauf aufbauend individuelle Vor-Ort-Beratungen durchgef\u00fchrt. Im Rahmen eines Wettbewerbs konnten dar\u00fcber hinaus vier Wohnh\u00e4user als besonders klimafreundlich ausgezeichnet werden.<\/p>\n<p>Das zweite Teilprojekt widmete sich der F\u00f6rderung landwirtschaftlicher Energienetzwerke und informierte \u00fcber M\u00f6glichkeiten, um \u00fcber genossenschaftliche Ans\u00e4tze Bioenergieprojekte zu finanzieren. Begleitet wurde dieses Teilprojekt durch \u00f6ffentliche Vortr\u00e4ge, die sich speziell an Ortslandwirte und Kommunalpolitiker richteten. In einem ganzt\u00e4gigen Seminar wurden die n\u00f6tigen Schritte zur Gr\u00fcndung von regionalen Energiegenossenschaften vermittelt. \u201eDieses Beratungsangebot hat die Realisierung des Bioenergiedorfes Gr\u00fcsselbach mit Hackschnitzelheizwerk, Nahw\u00e4rmenetz und Biogasanlage positiv beeinflusst\u201c, nennt Astrid Sch\u00e4fer aus Hofbieber, die das Klimaschutzprojekt gemeinsam mit dem Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n umsetzte, ein Beispiel.<\/p>\n<p>Innerhalb der Bildungsarbeit zum Klimaschutz gab es unter anderem Vortr\u00e4ge weltbekannter deutscher Klimaschutzexperten wie Prof. Gra\u00dfl, Prof. Sch\u00f6nwiese und Dr. Vohland. Ferner entstanden eine Klimaausstellung sowie Unterrichts- und Vortragseinheiten. F\u00fcr die Auszubildenden des Ausbildungsverbundes \u201eRh\u00f6ner Lebensmittel\u201c wurden sogar eigene Lerneinheiten entwickelt, um Bewusstsein und f\u00fcr die Berufe praktikables Wissen zu vermitteln.<\/p>\n<p>Das Teilprojekt \u201eKlimaeffizienzberatung f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen\u201c umfasste insgesamt acht Informationsveranstaltungen. Sie richteten sich unter anderem an die Branchen Metzger, Schreiner, Gastronomie, B\u00e4cker und Landwirte. 76 Personen nahmen an diesen Veranstaltungen teil. In vier F\u00e4llen wurde eine gezielte Energieberatung von einzelnen Objekten finanziell unterst\u00fctzt. Dabei handelte es sich um einen Schreinerbetrieb, um zwei Jugendg\u00e4steh\u00e4user sowie um eine Bergh\u00fctte mit Gastronomie.<\/p>\n<p>Leider, sch\u00e4tzt Martin Kremer ein, habe die Nachfrage insgesamt nicht den Erwartungen entsprochen. \u201eTeilweise bestand aus unserer Sicht eine gewisse M\u00fcdigkeit bez\u00fcglich des Themas Klimawandel. Wir sind dem Bundesamt f\u00fcr Naturschutz jedoch sehr dankbar, dass die hessische Rh\u00f6n als Projektkulisse ausgew\u00e4hlt wurde, denn wir haben so bei allen Veranstaltungen insbesondere diejenigen erreichen k\u00f6nnen, die ohnehin schon in hohem Ma\u00dfe sensibilisiert waren. Deshalb werden wir unsere Arbeit an diesem Thema auch fortsetzen, denn gerade Biosph\u00e4renreservate m\u00fcssen Vorreiter sein, wenn es um den Schutz des Klimas geht\u201c, ist sich Martin Kremer sicher.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Rh\u00f6n. In den letzten drei Jahren \u00c2\u00a0nahm die Hessische Verwaltungsstelle des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n an einem Klimaschutzprojekt unter dem Titel \u201eBiosph\u00e4renreservate als Modellregionen f\u00fcr Klimaschutz und Klimaanpassung\u201c teil, das vom Bundesamt f\u00fcr Naturschutz in Bonn gef\u00f6rdert wurde. 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