{"id":90072,"date":"2011-09-04T00:03:25","date_gmt":"2011-09-04T00:03:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=90072"},"modified":"2011-09-04T08:18:07","modified_gmt":"2011-09-04T08:18:07","slug":"trotz-demografischem-wandel-blickt-hrabanus-schule-optimistisch-nach-vorne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=90072","title":{"rendered":"Trotz demografischem Wandel blickt Rasdorfer Hrabanus-Schule optimistisch nach vorne"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110901_Hrabanusschule.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-90073\" title=\"110901_Hrabanusschule\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110901_Hrabanusschule.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110901_Hrabanusschule.jpg 592w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/110901_Hrabanusschule-265x175.jpg 265w\" sizes=\"(max-width: 592px) 100vw, 592px\" \/><\/a>Rasdorf. <\/strong>\u201eAbschied nach fast 300 Jahren\u201c titelte die H\u00fcnfelder Zeitung im Juli 2007 und beschrieb damit das Ende einer \u00c4ra. Denn seit dem Schuljahr 2007\/2008 gibt es in Rasdorf keine Hauptschule mehr, sondern \u201enur noch\u201c eine einz\u00fcgige Schulform mit den Klassen 1 bis 4.<strong> <\/strong>\u201eDas war schon ein klarer Einschnitt damals\u201c, urteilt Uwe Kranholdt, der seit 2001 die Geschicke der Hrabanus-Schule leitet, die in Tr\u00e4gerschaft des Landkreises Fulda steht. Benannt ist sie nach Rabanus Maurus, dem fr\u00fcheren Abt des Klosters Fulda und Leiter der dortigen Klosterschule. Trotz diverser\u00c2\u00a0 Meinungsverschiedenheiten war er 847 im Alter von 67 Jahren, nach einer kl\u00e4renden Aussprache in Rasdorf (!), einer damaligen Au\u00dfenstelle des Klosters Fulda, von Kaiser Ludwig dem Frommen zum Erzbischof von Mainz ernannt worden.<!--more--><\/p>\n<p>Doch zur\u00fcck zur Gegenwart:\u00c2\u00a0 Gemeinsam mit seinen sechs Kolleginnen und Kollegen (inklusive Pfarrer Rudolf Zeller) ist Kranholdt bestrebt, den 76 M\u00e4dchen und Jungen \u201eGeborgenheit zu vermitteln und ihre Identifikation mit der Schule zu st\u00e4rken\u201c. Die Kinder kommen aus Rasdorf sowie den beiden Ortsteilen Gr\u00fcsselbach und Setzelbach,\u00c2\u00a0 und wie wichtig die Schule f\u00fcr das \u00f6rtliche Leben ist, verdeutlicht die Tatsache, dass sie \u201emitten im Dorf\u201c steht. Und zwar in \u00fcberschaubarer Nachbarschaft zu Gemeindeverwaltung und Kirche. Der 44-j\u00e4hrige Schulleiter: \u201eDiese drei Institutionen bilden eine Einheit, wobei auch unsere gute Zusammenarbeit mit dem Kindergarten zu erw\u00e4hnen ist. Dadurch wird f\u00fcr einen reibungslosen \u00dcbergang gesorgt.\u201c B\u00fcrgermeister Berthold K\u00f6rbel stehe jedem schulischen Anliegen h\u00f6chst aufgeschlossen gegen\u00fcber; gemeindliche Unterst\u00fctzung gebe es beispielsweise bei Sport- oder Schulfesten.<\/p>\n<p>Ursache f\u00fcr das Aus der Rasdorfer Hauptschule waren die stark zur\u00fcckgehenden Geburtenzahlen und die Tatsache, dass immer weniger Eltern ihre Kinder auf die Hauptschule schickten. \u201eObgleich es heute vielfach bedauert wird, gerade auch seitens der Gemeinde, dass die Kinder jetzt entweder die\u00c2\u00a0 F\u00f6rderstufe in Eiterfeld oder die Hauptschule in H\u00fcnfeld besuchen.\u201c Ein Einschnitt sei das Ganze auch insofern gewesen, \u201eals dass ein Teil des Kollegiums entweder abgezogen wurde oder in Pension gegangen ist\u201c. Bedauerlich sei auch, dass es seit der Aufl\u00f6sung der Hauptschule keinen Austausch mehr mit Jugendlichen aus der Rasdorfer Partnergemeinde Himesh\u00e1za gebe, \u201edenn laut der Hessischen Schulordnung darf man mit Grundsch\u00fclern nicht ins Ausland fahren. Und so haben wir keine Chance mehr auf gegenseitige Besuche, die guten Beziehungen finden leider nicht mehr statt.\u201c<\/p>\n<p>So unkompliziert sich das Verh\u00e4ltnis zur politischen Gemeinde Rasdorf darstellt (\u201eDort ist man schon etwas traurig, zum einen wegen des erw\u00e4hnten Verlusts des Hauptschulzweiges, zum anderen, weil ein extra daf\u00fcr geschaffener Anbau nicht mehr ben\u00f6tigt wird\u201c), so gut ist es auch zum Schultr\u00e4ger. \u201eUnsere Anliegen finden bei den Verantwortlichen des Landkreises Fulda immer ein offenes Ohr, gerade auch was die Investitionen betrifft.\u201c So wurden in den letzten Sommerferien die sanit\u00e4ren Anlagen erneuert, geplant ist noch die Sanierung des Dachs. Vor gut zwei Jahren war die Turnhalle einer Komplettsanierung unterzogen worden, und auch die Ausstattung mit zw\u00f6lf PC-Arbeitspl\u00e4tzen kann sich sehen lassen. Denn die Hrabanus-Schule legt sehr gro\u00dfen Wert darauf, schon die J\u00fcngsten an den Umgang mit Computern heranzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Denn trotz des viel zitierten demografischen Wandels ist der Schulleiter optimistisch, was die Zukunft angeht, \u201ezumal wir eine so gro\u00dfe erste Klasse wie derzeit lange nicht mehr gehabt haben\u201c. Mit dem neuen Schuljahr hat sich auch der Elternbeirat neu konstituiert, auf den gemeinsam mit den Lehrern bald eine gro\u00dfe Herausforderung wartet: die Planungen f\u00fcr das Schulfest im Juli 2012. \u201eDenn das ist immer mit sehr viel Arbeit und organisatorischen \u00dcberlegungen verbunden, bei denen uns die Eltern \u2013 wie dann letztlich auch bei der Durchf\u00fchrung \u2013 bestens unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<p>Foto: Plappert<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Rasdorf. \u201eAbschied nach fast 300 Jahren\u201c titelte die H\u00fcnfelder Zeitung im Juli 2007 und beschrieb damit das Ende einer \u00c4ra. 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