{"id":90021,"date":"2011-09-01T00:13:03","date_gmt":"2011-09-01T00:13:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=90021"},"modified":"2011-09-01T06:44:19","modified_gmt":"2011-09-01T06:44:19","slug":"erste-offizielle-schnapsprobe-fur-den-rhoner-gradierbrand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=90021","title":{"rendered":"Erste offizielle Schnapsprobe f\u00fcr den \u201eRh\u00f6ner Gradierbrand\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/110830_Schnapsprobe.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-90022\" title=\"110830_Schnapsprobe\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/110830_Schnapsprobe-265x149.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"149\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/110830_Schnapsprobe-265x149.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/110830_Schnapsprobe.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Bad K\u00f6nigshofen\/Rh\u00f6n.<\/strong> Im September 2010 wurden im Gradierpavillon von Bad K\u00f6nigshofen 50 Liter Weizenbrand aus der Brennerei von Peter Hohmann aus Nordheim in einem Eichenfass eingelagert. Die Mitglieder der Rh\u00f6ner Kleinbrennerkooperation innerhalb der Dachmarke Rh\u00f6n wollten damit einen Versuch starten, um mit Hilfe der Salzluft \u2013 ganz nach dem Vorbild des Aquavit und Whisky \u2013 ihren Brand zu einem Premiumprodukt zu veredeln. Jetzt wurde es ernst \u2013 die erste offizielle Schnapsprobe f\u00fcr den \u201eRh\u00f6ner Gradierbrand\u201c stand an.<!--more--><\/p>\n<p><strong><\/strong>Im Juni dieses Jahres war der Brand aus dem Fass abgef\u00fcllt und \u201eauf Trinkst\u00e4rke eingestellt\u201c worden, wie Brenner Adolf Keller aus Ramsthal den zahlreichen G\u00e4sten erkl\u00e4rte. Der Rh\u00f6ner Gradierbrand hat nun einen Alkoholgehalt von 38 Prozent; w\u00e4hrend der Reife im Eichenfass waren es noch 50. \u201eDie Salzsole hat ihr Bestes gegeben. Im Brand hat eine deutlich wahrnehmbare Mineralisierung stattgefunden\u201c, sch\u00e4tzte Keller ein. Der Rh\u00f6ner Gradierbrand hat nun eine goldgelbe F\u00e4rbung, schmeckt \u201ebrotig\u201c sowie nach Eiche und Weizen, und auch das Salz k\u00f6nne man wahrnehmen, so die Beschreibung des Brenners. Insgesamt sei ein sanfter Brand herausgekommen: \u201eMit diesem Ergebnis sind wir alle sehr zufrieden\u201c, meinte er. Brenner Peter Hohmann ist der Ansicht, dass der Brand bei l\u00e4ngerer Lagerung sogar noch besser w\u00fcrde \u2013 \u201edas muss man versuchen\u201c, sagt er.<\/p>\n<p>Die Idee, einen Brand herzustellen, der dem Whisky im Geschmack sehr nahe kommt, entstand beim 1. Rh\u00f6ner Wandertag in M\u00fcnnerstadt. \u201eHier haben wir uns mit unseren Kleinbrennern sehr intensiv unterhalten, wie man das B\u00e4derland Bayerische Rh\u00f6n und damit eine Gesundheitsregion mit der Kunst des Brennens zusammenf\u00fchren k\u00f6nnte\u201c, erkl\u00e4rte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Tourismus GmbH Bayerische Rh\u00f6n, Michael Pfaff. So habe eine hervorragende Kooperation zwischen dem Tourismus und der Dachmarke Rh\u00f6n begonnen. \u201eDieser Gradierbrand steht symbolisch f\u00fcr die Wirtschaftskraft, die Energie und Kreativit\u00e4t sowie die Handwerkskunst einer ganzen Region\u201c, meinte Pfaff.<\/p>\n<p>Um den Rh\u00f6ner Gradierbrand mit dem Qualit\u00e4tssiegel Rh\u00f6n auszeichnen zu k\u00f6nnen, mussten verschiedene Kriterien erf\u00fcllt sein. \u201eAlle Zutaten wie das Getreide m\u00fcssen aus dem Einzugsgebiet der Dachmarke Rh\u00f6n stammen, und der Brand muss vom Fr\u00e4nkischen Klein- und Obstbrennerverband e.V. mit Sitz in W\u00fcrzburg eine besondere Qualit\u00e4t bescheinigt bekommen\u201c, sagte die stellvertretende Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Dachmarke Rh\u00f6n, Hannelore Rundell. Das hat er auf Anhieb geschafft: Der Verband verlieh dem Rh\u00f6ner Gradierbrand aus Bad K\u00f6nigshofen eine Silbermedaille. Jetzt hoffen die Beteiligten, dass er sich bald unter anderem in den Pr\u00e4sentk\u00f6rben der St\u00e4dte und Gemeinden der gesamten Rh\u00f6n wiederfindet. Zu erhalten ist der Rh\u00f6ner Gradierbrand \u00fcbrigens in der 0,35-Liter-Dekorflasche direkt bei der Dachmarke Rh\u00f6n in der Oberwaldbehrunger Stra\u00dfe 4, 97656 Oberelsbach.<\/p>\n<p>\u201eDas hier ist viel mehr als nur eine Schnapsidee\u201c, meinte der Landrat des Rh\u00f6n-Grabfeld-Kreises und Vorsitzende des L\u00e4nder \u00fcbergreifenden Vereins Dachmarke Rh\u00f6n e.V. Thomas Habermann. \u201eDieser Brand steht f\u00fcr eine Gemeinschaftsarbeit, er ist ein hervorragendes Produkt und ein Beispiel f\u00fcr die Premiumqualit\u00e4t, die wir in der Region haben.\u201c Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Dachmarke Rh\u00f6n, Barbara Vay, k\u00fcndigte an, dass es in Zukunft auch in anderen B\u00e4derstandorten der Region Versuche geben soll, in der dort vorhandenen Salzluft Rh\u00f6ner Br\u00e4nde zu veredeln. Dabei nannte sie unter anderem Bad Kissingen, Bad Salzungen und Bad Salzschlirf. In Bad K\u00f6nigshofen wurde das Eichenfass bereits neu bef\u00fcllt \u2013 diesmal mit einem Dinkelbrand aus der Brennerei Hubert Kaufmann in Weisbach.<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich der offiziellen Pr\u00e4sentation des Rh\u00f6ner Gradierbrandes konnte ein weiteres Unternehmen der Region als Partnerbetrieb der Dachmarke Rh\u00f6n aufgenommen werden, n\u00e4mlich die B\u00e4ckerei Amthor aus Waltershausen bei Bad K\u00f6nigshofen. B\u00e4ckermeister Ullrich Amthor stellte die verschiedenen Brotspezialit\u00e4ten aus seinem Hause vor. Die Besonderheit dabei: Zum Backen verwendet er das Heilwasser aus der Heilquelle Bad K\u00f6nigshofen. \u201eWir haben zwei Jahre lang experimentiert, ehe wir auf dem sicheren Weg waren\u201c, erkl\u00e4rte er den G\u00e4sten, denn das Backen mit Salzwasser beeinflusst den G\u00e4rprozess und muss daher besonders gut gesteuert werden. Auch f\u00fcr die Backerzeugnisse, die unter dem Qualit\u00e4tssiegel der Dachmarke Rh\u00f6n vermarktet werden, gelten besondere Kriterien.<\/p>\n<p>Unter anderem muss das Getreide nachweislich aus der Region stammen und in einer regionalen M\u00fchle verarbeitet sein. \u201eDie Broterzeugnisse der B\u00e4ckerei Amthor sind ein Beispiel daf\u00fcr, wie man mit Kreativit\u00e4t Produkte schaffen kann, die im Trend liegen\u201c, sagte Barbara Vay. Im Herbst, k\u00fcndigte sie an, wolle sich das Dachmarkenmanagement verst\u00e4rkt an die Getreideproduzenten der Region wenden, um sie dazu zu bewegen, Partnerbetrieb der Dachmarke Rh\u00f6n zu werden. \u201eDann wird der besondere Qualit\u00e4tsanspruch an unsere Erzeugnisse in der Branche Backwaren noch nachvollziehbarer f\u00fcr den Verbraucher.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Bad K\u00f6nigshofen\/Rh\u00f6n. 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