{"id":89884,"date":"2011-08-28T00:14:09","date_gmt":"2011-08-28T00:14:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=89884"},"modified":"2011-08-27T05:55:24","modified_gmt":"2011-08-27T05:55:24","slug":"biospharenreservat-ist-ein-glucksgriff-fur-die-region","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=89884","title":{"rendered":"Biosph\u00e4renreservat ist ein Gl\u00fccksgriff f\u00fcr die Region"},"content":{"rendered":"<p><strong>Rh\u00f6n. <\/strong>\u201eDas Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n ist ein Gl\u00fccksgriff f\u00fcr die Region.\u201c Die hessische Umweltministerin Lucia Puttrich hat bei der Regionalkonferenz gemeinsam mit dem th\u00fcringische Umweltminister J\u00fcrgen Reinholz und dem Amtschef des bayerischen Umweltministeriums Wolfgang Lazik die Perspektiven der weiteren Entwicklung des Biosph\u00e4renreservats aufgezeigt. Anlass f\u00fcr das Treffen war das 20-j\u00e4hrige Bestehen des Biosph\u00e4renreservates Rh\u00f6n, das vom 25. \u2013 28. August in Gersfeld begangen wird. Ministerin Puttrich unterstrich, dass bis zur \u00dcberpr\u00fcfung des Biosph\u00e4renreservates im Jahr 2013 ausreichend Fl\u00e4chen als Kernzonen ausgewiesen sein werden. \u201eWir sind schon sehr weit. Derzeit fehlen nur noch 130 Hektar Fl\u00e4che in Hessen, um die Anforderungen zu erf\u00fcllen\u201c, so Puttrich. In den vergangenen Monaten habe man gro\u00dfe Fortschritte gemacht. 183 Hektar wurden von der oberen Naturschutzbeh\u00f6rde als Naturschutzgebiet ausgewiesen. <!--more--><\/p>\n<p>Die Verordnung wird nach Abschluss von ausstehenden Arbeiten an einem Teil der Fl\u00e4che im Fr\u00fchjahr 2012 in Kraft gesetzt. Au\u00dferdem hat das Land angrenzend an das Naturschutzgebiet \u201eRotes Moor\u201c 76 Hektar Privatwald erworben, mit welchem die bestehende Kernzone erweitert werden soll. Circa 62 Hektar, die im Truppen\u00fcbungsplatz Wildflecken liegen, sind Bestandteil der vertraglich festgelegten Kernzone \u201eHaderwald\u201c. \u00dcber die Bereitstellung von weiteren Fl\u00e4chen wurde bislang mit kommunalen Waldbesitzern in der Rh\u00f6n verhandelt. In einem Fall wird bis Anfang September mit einer Entscheidung gerechnet, in weiteren F\u00e4llen sollte dies bis Jahresende m\u00f6glich sein.<\/p>\n<p>Die Ministerin stellte klar, dass bei der Ausweisung der verbleibenden Kernzonenfl\u00e4chen naturschutzfachliche Bedeutung und \u00f6konomischer Wert von Fl\u00e4chen gegen\u00fcbergestellt und sorgsam abgewogen wird. Sie betonte weiter, das Biosph\u00e4renreservat sei ein Gl\u00fccksgriff f\u00fcr die Region. \u201eDie Rh\u00f6n besticht durch ihre landschaftliche Eigenart und Artenvielfalt und durch eine f\u00fcr den l\u00e4ndlichen Raum bemerkenswerte wirtschaftliche Entwicklung\u201c, so Puttrich bei der Regionalkonferenz, bei der auch die weiteren Programme und Initiativen diskutiert wurden. Dazu geh\u00f6ren unter anderem Projekte zur Sicherung der Artenvielfalt, zur weiteren F\u00f6rderung einer nachhaltigen, umweltgerechten Regionalentwicklung, zur Bew\u00e4ltigung der Folgen der demografischen Entwicklung sowie des Klimawandels und der Gestaltung der Energiewende.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Rh\u00f6n. \u201eDas Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n ist ein Gl\u00fccksgriff f\u00fcr die Region.\u201c Die hessische Umweltministerin Lucia Puttrich hat bei der Regionalkonferenz gemeinsam mit dem th\u00fcringische Umweltminister J\u00fcrgen Reinholz und dem Amtschef des bayerischen Umweltministeriums Wolfgang Lazik die Perspektiven der weiteren Entwicklung des Biosph\u00e4renreservats aufgezeigt. 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