{"id":87850,"date":"2011-07-02T04:56:37","date_gmt":"2011-07-02T04:56:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=87850"},"modified":"2011-07-02T04:56:37","modified_gmt":"2011-07-02T04:56:37","slug":"urlaubsgrus-mit-folgen-facebook-und-co-locken-einbrecher-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=87850","title":{"rendered":"Urlaubsgru\u00df mit Folgen: Facebook und Co. locken Einbrecher an"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/110701_Urlaub.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-87851\" title=\"110701_Urlaub\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/110701_Urlaub-265x189.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"189\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/110701_Urlaub-265x189.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/110701_Urlaub.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><strong>Fulda<\/strong>. Am Montag haben in Fulda die gro\u00dfen Ferien begonnen. Viele Familien haben sich schon in den Urlaub verabschiedet, andere treffen noch die letzten Vorbereitungen f\u00fcr die sch\u00f6nste Zeit des Jahres. Die Freude \u00fcber die anstehende Reise teilen immer mehr Menschen in Echtzeit \u00fcber Online-Netzwerke wie Facebook oder Twitter ihren Bekannten mit. Ein Trend, der Gefahren birgt. Darauf weist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hin.<!--more--><\/p>\n<p>Fast 20 Millionen Deutsche pflegen mittlerweile ein Profil bei Facebook, rund 17,4 Millionen sind bei den Netzwerken der VZ-Gruppe (StudiVZ, Sch\u00fclerVZ) aktiv, weitere nutzen regelm\u00e4\u00dfig Twitter, MySpace oder Wer kennt wen. Allein in Fulda und Umgebung (Umkreis 80 km) besitzen mehr als 113.200 Menschen ein Profil bei Facebook. Doch ungesch\u00fctzte Online-Profile machen das Aussp\u00e4hen leicht, denn sie bieten potenziellen Einbrechern pers\u00f6nliche Informationen und Adressdaten auf dem Silbertablett. Deshalb sollten Internetnutzer ihre Profileinstellungen kontrollieren und ganz genau \u00fcberlegen, welche Angaben sie online ver\u00f6ffentlichen. Das gilt auch f\u00fcr die eigenen Reisepl\u00e4ne. Wie unbedarft die Mitglieder sozialer Netzwerke mit sensiblen Daten umgehen zeigt eine Untersuchung aus dem Jahr 2009, laut der 38 Prozent der Nutzer Urlaubsdetails \u00fcber ihr Profil mitteilen.<\/p>\n<p><strong>Vorsicht: Einbrecher lesen mit<\/strong><br \/>\n\u201eHinweise auf leerstehende Wohnungen oder H\u00e4user k\u00f6nnen Einbrecher anlocken\u201c, warnt Christian L\u00fcbke vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Riskant sind nach Einsch\u00e4tzung der Experten auch ortsbasierte Netzwerke und Anwendungen, wie Foursquare oder Facebook Places, bei denen der aktuelle Standort des Nutzers und damit auch seine Abwesenheit von zu Hause \u00fcbermittelt wird. F\u00fchrt ein Urlaubsgru\u00df an Freunde dazu, dass in das leerstehende Heim eingebrochen wird, hat das auf die Schadenbearbeitung durch den Versicherer aber keine Auswirkungen. \u201eDer Einbrecher erh\u00e4lt zwar einen Hinweis, der ihm aber nicht die Tat erleichtert, wie es beispielsweise bei einem gekippten Fenster oder einem versteckten Schl\u00fcssel unter der Fu\u00dfmatte der Fall ist\u201c, erl\u00e4utert L\u00fcbke. \u201eEin Urlaubshinweis bei Facebook oder in anderen sozialen Netzwerken ist eher mit einem \u00fcberf\u00fcllten Briefkasten oder einer Abwesenheitsmeldung auf dem Anrufbeantworter vergleichbar.\u201c Internetnutzer sollten daher in sozialen Netzwerken achtsam sein. Die wichtigste Faustregel lautet: Erz\u00e4hlen Sie von Ihrem Urlaub erst nach dem Urlaub.<\/p>\n<p><strong>Was das Internet alles verr\u00e4t<\/strong><br \/>\n\u201eBin diese Woche mit dem Boot auf der M\u00fcritz.\u201c Der kurze Urlaubsgru\u00df \u00fcber den Onlinedienst Twitter klingt harmlos, ist aber unbedacht. Denn auf der Profilseite des Twitter-Nutzers stehen Name und Wohnort. Wer mit diesen Angaben weitersucht, wird schnell f\u00fcndig. Google f\u00fchrt ohne Schwierigkeiten zum Facebook- oder MySpace-Profil und zu einer Wunschliste bei Amazon. Die verraten, dass der Mann auf dem Ruderboot 33 Jahre alt, Single und noch eine Woche auf Bootstour ist. Dar\u00fcber hinaus ist er Hobbyfotograf, Musik-Fan und Mountainbike-Fahrer. Die Chancen stehen also gut, dass Einbrecher bei ihm zu Hause verk\u00e4ufliche Ger\u00e4te finden. Das alles kann man herausfinden, ohne irgendwo eingeloggt oder angemeldet zu sein. Und die genaue Adresse ist auch schnell recherchiert: Sie steht online im Telefonbuch.<\/p>\n<p><strong>Tipps f\u00fcr mehr Sicherheit in der Feriensaison<\/strong><br \/>\nOb online oder offline, grunds\u00e4tzlich empfiehlt Christian L\u00fcbke: \u201eBeobachter sollten gar nicht erst merken, dass Sie unterwegs sind.\u201c Ihre Wohnung sollte den Eindruck vermitteln, dass jemand zu Hause ist. Das geht zum Beispiel mit Hilfe von Zeitschaltuhren, die die Beleuchtung, die Rolll\u00e4den oder das Radio steuern. Bestellen Sie die Tageszeitung ab und lassen Sie die Post zwischenlagern oder beauftragen Sie jemanden, Ihren Briefkasten regelm\u00e4\u00dfig zu leeren. Gerade in der Urlaubszeit ist eine vertrauensvolle Nachbarschaft Gold wert. Informieren Sie die Nachbarn \u00fcber Ihre Abwesenheit und bitten Sie sie, aufmerksam zu sein.<\/p>\n<p>Im Falle eines Einbruchs \u00fcbernimmt eine Hausratsversicherung die Folgekosten. Sie bezahlt den Wiederbeschaffungswert zerst\u00f6rter oder abhanden gekommener Hausrats-Gegenst\u00e4nde. Dazu geh\u00f6rt alles, was bei einem Umzug mitgenommen werden kann: s\u00e4mtliche M\u00f6bel, Gardinen, W\u00e4sche, das Schrankinventar sowie Elektroger\u00e4te, Musikinstrumente und Sportger\u00e4te. Auch Sch\u00e4den, die durch mit Einbruchdiebstahl einhergehenden Vandalismus entstehen, sind abgesichert. 77 Prozent der deutschen Haushalte verf\u00fcgen \u00fcber eine Hausratsversicherung.<\/p>\n<p><strong>Besser vernetzt: F\u00fcnf Regeln f\u00fcr mehr Sicherheit in sozialen Netzwerken<\/strong><\/p>\n<p>Vermeiden Sie genaue Angaben \u00fcber Ihren momentanen Aufenthaltsort und zur Zeitdauer ihrer Abwesenheit.<\/p>\n<p>Kontrollieren Sie Ihre Sicherheitseinstellungen zum Schutz der Privatsph\u00e4re. So verhindern Sie, dass nicht berechtigte Personen Zugriff auf Ihre Daten bekommen.<\/p>\n<p>Informationen wie Ihre Anschrift sollten niemals im pers\u00f6nlichen Profil zu finden zu sein. Denken Sie genau dar\u00fcber nach, welche Bilder und Videos Sie auf Ihrer Seite ver\u00f6ffentlichen. F\u00fcr Einbrecher k\u00f6nnen diese wertvolle Informationen darstellen.<\/p>\n<p>Freundesanfragen sollte man mit Bedacht annehmen, also nur wenn sicher ist, dass sich auch wirklich die einem bekannte Person hinter einem Profil verbirgt und nicht jemand mit kriminellen Absichten.<\/p>\n<p>Tipp f\u00fcr Eltern: Jugendliche gehen oftmals unbefangen mit ihren pers\u00f6nlichen Daten um. Sprechen Sie mit dem Nachwuchs dar\u00fcber. Erst recht, wenn Sie sich beim Thema soziale Netzwerke unsicher f\u00fchlen. Das erh\u00f6ht die Sicherheit Ihrer vier W\u00e4nde \u2013 und vielleicht lernen Sie in punkto Social Media noch etwas hinzu.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zum Thema Einbruch und Versicherungen erhalten Verbraucher unter der geb\u00fchrenfreien Rufnummer 0800 &#8211; 33 99 399.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Am Montag haben in Fulda die gro\u00dfen Ferien begonnen. Viele Familien haben sich schon in den Urlaub verabschiedet, andere treffen noch die letzten Vorbereitungen f\u00fcr die sch\u00f6nste Zeit des Jahres. Die Freude \u00fcber die anstehende Reise teilen immer mehr Menschen in Echtzeit \u00fcber Online-Netzwerke wie Facebook oder Twitter ihren Bekannten mit. 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