{"id":87677,"date":"2011-06-28T00:08:38","date_gmt":"2011-06-28T00:08:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=87677"},"modified":"2011-06-27T18:41:03","modified_gmt":"2011-06-27T18:41:03","slug":"untere-jagdbehorde-des-landkreises-fulda-legt-jahresergebnis-20102011-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=87677","title":{"rendered":"Untere Jagdbeh\u00f6rde des Landkreises Fulda legt Jahresergebnis 2010\/2011 vor"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/299-Wildsau.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-87678\" title=\"299-Wildsau\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/299-Wildsau-265x176.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/299-Wildsau-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/299-Wildsau.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. Nach dem Appell der unteren Jagdbeh\u00f6rde des Landkreises Fulda im vergangenen Fr\u00fchjahr, sich nicht von dem deutlichen R\u00fcckgang der Schwarzwildstrecke blenden zu lassen und weiterhin auf der Hut zu sein, hat Sachbearbeiter Manfred Wiegel jetzt eine fast doppelt so hohe Strecke f\u00fcr das zu Ende gegangene Jagdjahr 2010\/2011 im Vergleich zum Vorjahr errechnet. Damit habe die hiesige J\u00e4gerschaft einen wichtigen Beitrag zur Reduktion der nach wie vor zu hohen Schwarzwildbest\u00e4nde geleistet. <!--more-->Nach rund 1.400 St\u00fcck Schwarzwild im letzten Jagdjahr kamen in dieser Saison knapp 2.700 St\u00fcck zur Strecke, wobei rund 120 St\u00fcck als Fallwild zu beklagen waren, die nicht verwertet werden konnten. Dies entspricht fast einer Verdopplung und ist die dritth\u00f6chste Strecke in den vergangenen zehn Jahren. Gleichzeitig haben die gemeldeten Wildsch\u00e4den ein Rekordhoch erreicht, was \u201eden J\u00e4gern, aber auch den Jagdrechtsinhabern die Sorgenfalten auf die Stirn treibt\u201c, berichtet der Jagdsachbearbeiter der Kreisverwaltung. Es sei daher weiterhin gemeinsames Handeln und ein hohes Ma\u00df an Engagement angesagt.<\/p>\n<p>Die Abschusszahlen beim Rotwild im Gieseler Forst wurden eingehalten, wobei erfreulich ist, dass sich diese Wildart in den letzten beiden Jahren offensichtlich auch besser auf der Fl\u00e4che der Hegegemeinschaft verteilt hat. \u00c4hnlich wie im Vorjahr konnte das von der Hegegemeinschaft beschlossene und von der unteren Jagdbeh\u00f6rde festgesetzte Soll einschlie\u00dflich einer \u00dcberschreitungsm\u00f6glichkeit erf\u00fcllt werden. Eine leichte, aber eher unwesentliche Erh\u00f6hung bilanziert Wiegel bei der Rehwildstrecke. In der Gesamtzahl von nahezu 4.700 St\u00fcck finden sich rund 870 St\u00fcck Fallwild, die \u00fcberwiegend im Stra\u00dfenverkehr get\u00f6tet wurden.<\/p>\n<p>Wie beim Schwarzwild gibt es auch bei den \u00fcbrigen Wildarten keine Abschusspl\u00e4ne. Die wesentlichen Strecken beziffert Jagdsachbearbeiter Wiegel auf 602 Hasen, 3010 F\u00fcchse, 114 Steinmarder, 220 Dachse, 530 Waschb\u00e4ren, 243 Ringeltauben, 888 Stockenten, 1368 Rabenkr\u00e4hen und 513 Elstern. Der Fallwildanteil ist aus den unterschiedlichsten Gr\u00fcnden auch hier teilweise sehr hoch. Mit Ausnahme einer Erh\u00f6hung der Waschb\u00e4renstrecke um rund 70 Prozent und der Fuchsstrecke um ann\u00e4hernd 20 Prozent gab es im Vergleich zu den Vorjahreszahlen keine nennenswerten Ver\u00e4nderungen.<\/p>\n<p>Aufgrund der Klagen vieler Jagdaus\u00fcbungsberechtigter bittet die untere Jagdbeh\u00f6rde alle Hundebesitzer, ihre Vierbeiner zumindest in der Brut- und Setzzeit, die noch die n\u00e4chsten Wochen andauert, anzuleinen. Zwar m\u00fcssten in Hessen Hunde in der freien Natur im Regelfall nicht angeleint werden, aber durch ein Anleinen lasse sich vermeiden, dass Wild von frei laufenden Hunden gerissen werde, Jungtiere und Boden br\u00fctende Vogelarten gef\u00e4hrdet w\u00fcrden oder aber ein gehetztes St\u00fcck Wild einen schweren Verkehrsunfall verursache. Au\u00dferdem k\u00f6nnte der Wildnachwuchs ungest\u00f6rter heranwachsen.<\/p>\n<p>Landrat Bernd Woide nutzt im Hinblick auf den teilweise hohen Fallwildanteil die Gelegenheit, um vor der steigenden Gefahr von Wildunf\u00e4llen mit Beginn der Brunft des Rehwildes Mitte Juli zu warnen. \u201eVor allem in Waldgebieten und im l\u00e4ndlichen Bereich sollten die Kraftfahrer bis Mitte August auch tags\u00fcber besondere Vorsicht walten lassen.\u201c Auch ruft er Landwirte und J\u00e4ger auf, bei der Mahd der Wiesen zur Silagegewinnung und bei der sp\u00e4teren Heuernte das Jungwild vor dem M\u00e4htod zu bewahren. Durch rechtzeitige Information der Landwirte an die J\u00e4gerinnen und J\u00e4ger k\u00f6nnten diese geeignete Ma\u00dfnahmen ergreifen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. 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