{"id":87623,"date":"2011-06-25T00:10:25","date_gmt":"2011-06-25T00:10:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=87623"},"modified":"2011-06-25T05:56:54","modified_gmt":"2011-06-25T05:56:54","slug":"mehrgenerationenhauser-haben-sich-zum-erfolgsmodell-entwickelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=87623","title":{"rendered":"Mehrgenerationenh\u00e4user haben sich zum Erfolgsmodell entwickelt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wiesbaden.<\/strong> Um ein Auseinanderdriften der Generationen zu verhindern, m\u00fcssen nach Ansicht der hessischen Familien-Staatssekret\u00e4rin Petra M\u00fcller-Klepper neue M\u00f6glichkeiten der Begegnung au\u00dferhalb der Familie etabliert und gef\u00f6rdert werden. \u201eDie Mehrgenerationenh\u00e4user sind ein gutes Beispiel daf\u00fcr, wie Alt und Jung zusammengef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Sie haben sich in Hessen seit ihrem Start im Jahr 2007 zu einem Erfolgsmodell entwickelt\u201c, erkl\u00e4rte die Staatssekret\u00e4rin bei der Pr\u00e4sentation der Wanderausstellung des hessischen Netzwerkes Mehrgenerationenh\u00e4user im Hessischen Sozialministerium in Wiesbaden. In dieser Ausstellung bieten die 29 hessischen Mehrgenerationenh\u00e4user einen plakativen Einblick in ihre Arbeit. Sie wird nach dem Auftakt im Sozialministerium zum ersten Mal auf dem Hessischen Familientag am 17. September in Eltville \u00f6ffentlich zu sehen sein.<!--more--><\/p>\n<p>Die Ver\u00e4nderungen in den famili\u00e4ren Strukturen und der Arbeitswelt haben, so Petra M\u00fcller-Klepper, zur Folge, dass Jung und Alt nicht mehr selbstverst\u00e4ndlich zusammenleben. \u201eDies geht mit einem gro\u00dfen Verlust an menschlichen Begegnungen und Voneinanderlernen einher. Um hier gegenzusteuern, aber auch um Konflikten vorzubeugen, sind Orte wichtig, wo man sich kennenlernt und gemeinsam etwas unternimmt. Ein solches Miteinander kann das Gegeneinander der Generationen verhindern\u201c, betonte die Staatssekret\u00e4rin.<\/p>\n<p>Mit ihren auf die jeweilige Region abgestimmten Angeboten f\u00fcr gemeinsame Aktivit\u00e4ten, der Kinder- oder Seniorenbetreuung, Bildung und sozialen Dienste erm\u00f6glichten die Mehrgenerationenh\u00e4user nachbarschaftliches Miteinander. Sie h\u00e4tten sich zu Knotenpunkten f\u00fcr b\u00fcrgerschaftliches Engagement in der Stadt oder Gemeinde entwickelt. Zudem komme ihnen eine integrative Funktion zu. \u201eMehrgenerationenh\u00e4user f\u00f6rdern die Kommunikation von Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Kulturkreisen. Die Menschen lernen, Interesse f\u00fcr den anderen und sein soziales Umfeld zu zeigen, sie lernen, einander besser zu verstehen, Vorurteile abzubauen und sich f\u00fcr den N\u00e4chsten einsetzen, wenn er Hilfe ben\u00f6tigt\u201c, so Petra M\u00fcller-Klepper.<\/p>\n<p>Die hessischen Mehrfamilienh\u00e4user k\u00f6nnten auf ihre Aufbauarbeit stolz sein. Damit diese fortgesetzt werden k\u00f6nne, habe sich Hessen gemeinsam mit den anderen unionsregierten L\u00e4ndern erfolgreich daf\u00fcr eingesetzt, dass der Bund ein Folgeprogramm zur F\u00f6rderung von Mehrgenerationenh\u00e4usern auflege.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Wiesbaden. 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