{"id":87492,"date":"2011-06-23T00:18:53","date_gmt":"2011-06-23T00:18:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=87492"},"modified":"2011-06-22T15:31:05","modified_gmt":"2011-06-22T15:31:05","slug":"seit-zehn-jahren-ein-zentrum-der-umweltbildung-in-der-rhon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=87492","title":{"rendered":"Seit zehn Jahren ein Zentrum der Umweltbildung in der Rh\u00f6n"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/110621_Umweltbildung.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-87493\" title=\"110621_Umweltbildung\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/110621_Umweltbildung-265x198.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/110621_Umweltbildung-265x198.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/110621_Umweltbildung.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Oberelsbach. <\/strong>Seit zehn Jahren ist das Informationszentrum \u201eHaus der Langen Rh\u00f6n\u201c ein fester Bestandteil der Umweltbildung des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n. Das Jubil\u00e4um wurde jetzt im Beisein zahlreicher Ehreng\u00e4ste in Oberelsbach gefeiert. Das \u201eHaus der Langen Rh\u00f6n\u201c, betonte Bertram Eidel, Bereichsleiter bei der Regierung von Unterfranken, sei ein Musterbeispiel gelungener Kooperation zwischen Staat und Kommune. In diesem Jahr werde das Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n dar\u00fcber hinaus 20 Jahre alt, und es k\u00f6nne als erwachsen gelten und sei weltweit anerkannt.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eHierher kommen viele Gruppen aus dem Ausland, um sich \u00fcber die nachhaltige Entwicklung einer Region zu informieren. Das freut uns, aber viel wichtiger ist die Akzeptanz innerhalb der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr das Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n\u201c, unterstrich Eidel. Die Infozentren im Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n genie\u00dfen einen sehr hohen Bekanntheitsgrad. \u201eDie Besucher f\u00fchlen sich in ihnen bestens informiert. Aber drei Viertel der Sch\u00fcler haben in einer Umfrage Ende letzten Jahres angegeben, im Unterricht und in der Ausbildung kaum etwas \u00fcber das Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n zu erfahren. Das zeigt, wie wichtig die Umweltbildung ist\u201c, sagte Eidel.<\/p>\n<p>Umweltbildung m\u00fcsse vom Kindergarten bis zu den Senioren Br\u00fccken schlagen. Dazu brauche es engagierte Menschen. In der Rh\u00f6n gehe es bei der Umweltbildung um sehr viel: um die Natur einerseits, aber auch um die in der Region lebenden und wirtschaftenden Menschen.<\/p>\n<p>In der bayerischen Rh\u00f6n seien aus den urspr\u00fcnglich zugewisenen f\u00fcnf Millionen D-Mark inzwischen rund sechs Millionen Euro geworden, die in die Umweltbildung geflossen sind, rechnete Bertram Eidel vor. Zus\u00e4tzlich zum Haus der Langen Rh\u00f6n gebe es das Informationszentrum \u201eHaus der Schwarzen Berge\u201c in Oberbach, das Managementzentrum in Oberelsbach, die Infostelle Schwarzes Moor und den Aussichtsturm am Schwarzen Moor. Trotz dieser Summe sei die Idee geboren worden, das \u201eGr\u00fcne Klassenzimmer\u201c in Oberelsbach zu errichten, das mit einer Summe von alleine rund f\u00fcnf Millionen Euro ein weiterer wichtiger Baustein innerhalb der Umweltbildung im bayerischen Teil des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n sein wird.<\/p>\n<p>Seinen besonderen Dank richtete Eidel an die Landkreise Rh\u00f6n-Grabfeld und Bad Kissingen sowie an die beteiligten Kommunen f\u00fcr ihr Bekenntnis zur Mitverantwortung im Bereich Umweltbildung sowie an das Team des Vereins Naturpark &amp; Biosph\u00e4renreservat Bayer. Rh\u00f6n e.V., der f\u00fcr die Inhalte der Umweltbildung verantwortlich ist. Ohne den aktiven Schulterschluss zwischen Kommunen und Staat w\u00e4re das damalige Rahmenkonzept f\u00fcr das Biosph\u00e4renreservat nur ein St\u00fcck Papier geblieben, sagte auch Helmut Will, stellvertretender Landrat des Rh\u00f6n-Grabfeld-Kreises. Heute gebe es ein gut funktionierendes Netzwerk an Informationspunkten, die von den G\u00e4sten sehr rege genutzt w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Oberelsbachs B\u00fcrgermeisterin Birgit Erb erinnerte daran, dass es bei der Gr\u00fcndung des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n das Ziel gewesen sei, die Landschaft zu erhalten und zu pflegen, die einheimische Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten und durch geeignete Ma\u00dfnahmen eine naturnahe Erholung zu erm\u00f6glichen. Dieses Ziel sei erreicht worden \u2013 eben durch die aktive Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Bayern und dem Tr\u00e4gerverein, in dem auch die Kommunen und die beiden Landkreise Partner sind.<\/p>\n<p>Foto: Carsten Kallenbach<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Oberelsbach. Seit zehn Jahren ist das Informationszentrum \u201eHaus der Langen Rh\u00f6n\u201c ein fester Bestandteil der Umweltbildung des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n. Das Jubil\u00e4um wurde jetzt im Beisein zahlreicher Ehreng\u00e4ste in Oberelsbach gefeiert. Das \u201eHaus der Langen Rh\u00f6n\u201c, betonte Bertram Eidel, Bereichsleiter bei der Regierung von Unterfranken, sei ein Musterbeispiel gelungener Kooperation zwischen Staat und Kommune. 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