{"id":87354,"date":"2011-06-18T00:11:57","date_gmt":"2011-06-18T00:11:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=87354"},"modified":"2011-06-17T18:16:20","modified_gmt":"2011-06-17T18:16:20","slug":"vogelsberger-veterinaramt-empfiehlt-vorsorglich-wildvogel-fernhalten-hausgeflugel-nicht-mit-oberflachenwasser-tranken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=87354","title":{"rendered":"Vogelsberger Veterin\u00e4ramt empfiehlt vorsorglich: Wildv\u00f6gel fernhalten, Hausgefl\u00fcgel nicht mit Oberfl\u00e4chenwasser tr\u00e4nken"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vogelsbergkreis. <\/strong>Fast 100.000 H\u00fchner, Puten, Enten und G\u00e4nse mussten Ende Mai \/ Anfang Juni diesen Jahres in Nordrhein-Westfalen wegen einer niedrig-pathogenen (= wenig krank machenden) Form der Vogelgrippe get\u00f6tet werden. Trotz der niedrigen Pathogenit\u00e4t dieser Viren gab es in den betroffenen Best\u00e4nden klinische Anzeichen in Form von Atemwegsinfektionen, verminderter Legeleistung und vermehrten Verlusten. Die hoch-pathogene Form, wie sie im Winter 2006 Deutschland heimgesucht hat, f\u00fchrt insbesondere in H\u00fchner- und Putenbest\u00e4nden zu massiveren klinischen Geschehen mit zahlreichen Todesf\u00e4llen.<!--more--><\/p>\n<p>Da die Vogelgrippe in ihren verschiedenen Formen immer wieder durch Wildv\u00f6gel, aber auch durch Gefl\u00fcgelhandel verschleppt werden kann, empfiehlt das Veterin\u00e4ramt des Vogelsbergkreises folgende Vorsichtsma\u00dfnahmen zur Vermeidung einer Infektion in den eigenen Best\u00e4nden:<\/p>\n<ol>\n<li>Wildv\u00f6gel sind aus Gefl\u00fcgelst\u00e4llen, dem Futterlager sowie von den Fress- und Tr\u00e4nkepl\u00e4tzen des Hausgefl\u00fcgels fernzuhalten.<\/li>\n<li> Das Hausgefl\u00fcgel darf nicht mit Oberfl\u00e4chenwasser, zu dem auch Wildv\u00f6gel Zugang haben, getr\u00e4nkt werden.<\/li>\n<li> Der Stall und Auslauf sollten nur, mit f\u00fcr diesen Zweck vorgesehene Schutzkleidung oder Einwegkleidung, betreten werden.<\/li>\n<li>Eine Desinfektionswanne f\u00fcr die Schuhsohlen am Eingang der Gefl\u00fcgelhaltung kann den Eintrag von Infektionskeimen aus der Umwelt in den Gefl\u00fcgelbestand verringern.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Alle Gefl\u00fcgelhalter, die insbesondere in den letzten vier bis sechs Wochen Gefl\u00fcgel aus den Landkreisen G\u00fctersloh und Paderborn in Nordrhein-Westfalen oder aus einer unbekannten Br\u00fcterei zugekauft haben, sollten verst\u00e4rkt auf den Gesundheitszustand und die Leistungsf\u00e4higkeit ihrer Tiere achten. Bei Verdacht auf Vogelgrippe muss sofort die zust\u00e4ndige Amtstier\u00e4rztin \/ der zust\u00e4ndige Amtstierarzt informiert werden. Dieser entnimmt im Bestand Proben und schickt sie zur Abkl\u00e4rung an den Landesbetrieb Hessisches Landeslabor.<\/p>\n<p>Je schneller nach einem Seuchenverdacht die richtigen Ma\u00dfnahmen getroffen werden, umso schneller kann die Seuche wieder einged\u00e4mmt werden. Daher wird noch einmal darauf hingewiesen, dass eine rasche Anzeige des Seuchenverdachts gesetzlich vorgeschrieben und unbedingt erforderlich ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vogelsbergkreis. Fast 100.000 H\u00fchner, Puten, Enten und G\u00e4nse mussten Ende Mai \/ Anfang Juni diesen Jahres in Nordrhein-Westfalen wegen einer niedrig-pathogenen (= wenig krank machenden) Form der Vogelgrippe get\u00f6tet werden. 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