{"id":87225,"date":"2011-06-15T00:25:47","date_gmt":"2011-06-15T00:25:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=87225"},"modified":"2011-06-15T05:25:55","modified_gmt":"2011-06-15T05:25:55","slug":"ehemalige-des-lagers-hunfeld-trafen-sich-mit-hunfelder-delegation-in-metz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=87225","title":{"rendered":"Ehemalige des Lagers H\u00fcnfeld trafen sich mit H\u00fcnfelder Delegation in Metz"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/110614_Kriegsgefangene.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-87226\" title=\"110614_Kriegsgefangene\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/110614_Kriegsgefangene-265x198.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/110614_Kriegsgefangene-265x198.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/110614_Kriegsgefangene.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>H\u00fcnfeld\/Metz. <\/strong>Mit 92 Jahren war Pierre Cornu beim diesj\u00e4hrigen Treffen der ehemaligen franz\u00f6sischen Kriegsgefangenen des Lagers H\u00fcnfeld in Metz der letzte noch Aktive, der teilnehmen konnte. Umso mehr stand Cornu, einer der J\u00fcngsten dieses Kreises, im\u00c2\u00a0 Mit\u00c2\u00adtelpunkt anl\u00e4sslich des diesj\u00e4hrigen Treffens in der Metropole Lothringens. Die meisten Teilnehmer dieser Treffen, die seit Anfang der 50er Jahre stattfinden, sind heute Witwen und Nachkommen der \u201eEhemaligen\u201c, die diese Tradition bewahren.<!--more--><\/p>\n<p>Besonderer H\u00f6hepunkt war ein Empfang im Rathaus der Stadt Metz. In Vertretung des B\u00fcrgermeisters Dominique Gros, der durch einen Besuch des Generalsekret\u00e4rs der Sozialistischen Partei verhindert war, begr\u00fc\u00dfte Stadtr\u00e4tin Selima Saadi die G\u00e4ste. Ihr besonderer Dank galt dem B\u00fcrgermeister von H\u00fcnfeld sowie den Freundeskreis der ehemaligen Kriegs\u00c2\u00adgefangenen, denen es zu verdanken sei, dass sie in H\u00fcnfeld nicht in Vergessenheit geraten w\u00fcrden. Auch gratulierte sie der Stadt H\u00fcnfeld zur Verleihung des Europapreises, der h\u00f6chsten Auszeichnung des Europarates, der der Stadt in diesem Jahr gemeinsam mit der Partnerstadt Landerneau verliehen wurde.<\/p>\n<p>Sie kennzeichnete das Treffen der \u201eEhemaligen\u201c als Symbol der Erinnerung und Pflicht zur Bewahrung der Wahrheit und der geschichtlichen Tatsachen. Nur so seien, wie Selima Saadi betonte, Vereinigung und die Freundschaft zwischen Deutschen und Franzosen dauerhaft.<\/p>\n<p>Pierre Cornu, dem letzten anwesenden \u201eEhemaligen\u201c, dankte sie stellvertretend f\u00fcr die R\u00fcckkehr in das Land, in dem \u201esie sicherlich unvergesslich schwere Jahre erlebt haben\u201c. Ein weiterer Dank galt der Rita und Bernard Kohlmann-Stiftung, deren Beitrag zu den allj\u00e4hrlichen Treffen und der Einrichtung einer Ge\u00c2\u00addenkst\u00e4tte. Dankesworte fand sie schlie\u00dflich f\u00fcr Maurice Sabot, Sohn eines ehemaligen Kriegsgefangenen, der sich zwischenzeitlich besonders aus dem Kreis der Nachkommen f\u00fcr die Fortsetzung der Treffen engagiert und Lucienne Throo, die in diesem Jahr das Freundschaftstreffen in Metz organisiert hatte.<\/p>\n<p>Ihr galt auch die besondere Anerkennung von H\u00fcnfelds B\u00fcrgermeister Dr. Eberhard Fennel f\u00fcr das interessante Begleitprogramm, mit dem die Delegation die Stadt und die Region Metz kennenlernte. Hierzu geh\u00f6rte der Besuch des Robert-Schuman-Hauses vor den Toren von Metz oder auch eine F\u00fchrung durch das Quartier Imperial mit dem Bahnhof von 1908 in der deutscher Zeit, der noch heute einschlie\u00dflich eines Haltepunktes f\u00fcr den TGV allen modernen Anforderungen gen\u00fcgt und der Kathedrale. Dort besuchten die Delegationsteilnehmer am Sonntag einen eindrucksvoll gestalteten Gottesdienst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die franz\u00f6sischen Teilnehmer erhielten aus den H\u00e4nden des H\u00fcnfelder B\u00fcrgermeisters als kleines Geschenk die Jubil\u00e4umstasse \u201e700 Jahre Stadtrechte\u201c mit dem H\u00fcnfelder Rathaus und Rita Kohlmann, unterst\u00fctzt von den T\u00f6chtern Susanne M\u00f6ller und Claudia Scholl-Kleinfelder mit Ehemann Dieter Kleinfelder sowie Enkeltochter Lea Kleinfelder, \u00fcberreichte allen eine Flasche Aha Excelsior, dem H\u00fcnfelder Kr\u00e4uterelixier, sowie eine Erinnerungs-CD vom letzten Treffen. Neben der Familie Kohlmann hatte sich der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Stiftung und\u00c2\u00a0 Ehrenstadtverordnetenvorsteher, Kurt Schramm wieder in die Organisation des Treffens eingebunden. Als Dolmetscherin stellte sich Christa Weigand-Bentler in bew\u00e4hrter Weise zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>H\u00fcnfeld\/Metz. Mit 92 Jahren war Pierre Cornu beim diesj\u00e4hrigen Treffen der ehemaligen franz\u00f6sischen Kriegsgefangenen des Lagers H\u00fcnfeld in Metz der letzte noch Aktive, der teilnehmen konnte. Umso mehr stand Cornu, einer der J\u00fcngsten dieses Kreises, im\u00c2\u00a0 Mit\u00c2\u00adtelpunkt anl\u00e4sslich des diesj\u00e4hrigen Treffens in der Metropole Lothringens. 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