{"id":87002,"date":"2011-06-13T00:08:53","date_gmt":"2011-06-13T00:08:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=87002"},"modified":"2011-06-13T17:53:31","modified_gmt":"2011-06-13T17:53:31","slug":"roverrunde-hilft-auf-ev-kirchentag-in-dresden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=87002","title":{"rendered":"Roverrunde hilft auf Ev. Kirchentag in Dresden"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/110609_Kirchentag.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-87003\" title=\"110609_Kirchentag\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/110609_Kirchentag-265x176.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/110609_Kirchentag-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/110609_Kirchentag.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>W\u00e4chtersbach.<\/strong> Zu einer guten Tradition ist es mittlerweile f\u00fcr die Rover und Leiter des Stammes St. Bonifatius W\u00e4chtersbach der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) geworden, auf Kirchentage und Katholikentage zu fahren. Nachdem es 2006 und 2008 eine Fahrt als Teilnehmer zu den Katholikentagen in Saarbr\u00fccken und Osnabr\u00fcck gab, meldete sich zum Ev. Kirchentag in Bremen 2009 erstmals eine Gruppe als Helfer an. Auch zum \u00d6kumenischen Kirchentag 2010 in M\u00fcnchen waren 20 Rover und Leiter mit vollem Einsatz dabei, und so stand schon lange fest, beim diesj\u00e4hrigen Ev. Kirchentag in Dresden wieder zur Stelle zu sein.<!--more--><\/p>\n<p>Leider waren in der neuen Roverrunde noch nicht alle 16 Jahre alt, und so konnte sich diesmal nur ein Teil der Gruppe anmelden. Wie bei einem Helfereinsatz \u00fcblich reiste die Gruppe schon am Dienstag Abend an, um ihr Quartier im Romain-Roland-Gymnasium zu beziehen. Die speziell als Helferquartier ausgewiesene Schule schockierte die Gruppe dann allerdings etwas. \u201eKaputte Fenster, Schimmel an den W\u00e4nden, \u00fcberall br\u00f6ckelt der Putz &#8211; das Ding kann man ja nur noch abrei\u00dfen!\u201c, fasste Yannick Storck den Zustand der Schule passend zusammen. Sp\u00e4ter sollte sich allerdings herausstellen, dass die Sch\u00fcler des Gymnasiums Anfang September wieder in ihre \u201eeigentliche\u201c Schule, einem nun fertig renovierten Barockbau, umziehen werden.<\/p>\n<p>Der Mittwoch gestaltete sich f\u00fcr die 9 Helfer aus W\u00e4chtersbach wie zu vergangenen Eins\u00e4tzen: Nach der Einweisung an den Einsatzorten der n\u00e4chsten Tage machte man sich auf zu den Elbwiesen, wo vor dem Panorama der Dresdner Altstadt der gr\u00f6\u00dfte der vier Er\u00f6ffnungsgottesdienste des Kirchentags stattfand. Die Aufgabe bestand darin, \u201eFeld E\u201c zu sichern und die Fluchtwege freizuhalten. Da es sich hierbei um das \u201ePosaunen-Feld\u201c direkt an der B\u00fchne handelte, war man mitten im Geschehen. Auch zum \u201eAbend der Begegnung\u201c blieb die Gruppe als Ordnungsteam im Feld, das nun allerdings deutlich sp\u00e4rlicher besetzt war. So konnten alle gem\u00fctlich das stimmungsvolle Abendgebet verfolgen, bei dem vor dem Blick auf die in Kirchentagsmagenta beleuchtete Altstadt 30.000 Kerzen auf der Elbe vorbeizogen.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten 3 Tage war die Gruppe f\u00fcr die Martin-Luther-Kirche in der Dresdner Neustadt eingeteilt, die zu Podiumsdiskussionen, Bibelarbeiten und k\u00fcnstlerischen Veranstaltungen \u00fcber 1000 Kirchentagsbesuchern Platz bot. Hier galt es, die Ein- und Ausg\u00e4nge zu sichern, Eintrittskarten zu kontrollieren, Fragen aus dem Publikum entgegen zu nehmen sowie den gro\u00dfen Saal des Gemeindezentrums zu betreuen, in dem regelm\u00e4\u00dfig Bands \u201eNeues Geistliches Lied\u201c pr\u00e4sentierten. Die Kirche zu \u201everteidigen\u201c war manchmal gar nicht so einfach: \u201eZur Bibelarbeit mit Kl\u00fcngelbeutel kamen \u00fcber 3000 Menschen. Manche Besucher werden ganz sch\u00f6n aggressiv, um irgendwie noch in die Kirche zu kommen. Wenn man da nicht konsequent bleibt, wird man von den Leuten einfach \u00fcberrannt\u201c, berichtet Anne Dehler von den oft \u00fcberf\u00fcllten Veranstaltungen in der Kirche.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zum Einsatz im Vorjahr konnten sich die 9 Helfer dieses Jahr \u00fcber ein Zwei-Schicht-System freuen, so dass jeder nur von 8.30 Uhr bis 15 Uhr oder von 15 Uhr bis 22.30 Uhr arbeiten musste. Der Rest der Zeit wurde damit verbracht, Veranstaltungen des Kirchentags zu besuchen oder durch die Dresdner Alt- und Neustadt zu schlendern. Beliebt waren hier nat\u00fcrlich vor allem die gro\u00dfen Konzertveranstaltungen wie die \u201eWise Guys\u201c, die Gospelnight oder Aura Dione. Nachdem alles rund um die Martin-Luther-Kirche am Samstag Abend aufger\u00e4umt war, gab es noch ein kleines Highlight: Der K\u00fcster der Kirche schloss den Aufstieg zum 81 Meter hohen Turm auf, wo die Pfadfinderinnen und Pfadfinder einen grandiosen Blick \u00fcber das n\u00e4chtliche Dresden genie\u00dfen konnten.<\/p>\n<p>Die Nacht zum Sonntag gestaltete sich dann kurz, um 5 Uhr klingelte der Wecker, damit alle die Schule mit fertig gepackten Rucks\u00e4cken um 6 Uhr verlassen konnten. Die letzte H\u00fcrde, die es zu meistern galt, war der Abschlussgottesdienst in den Elbwiesen mit 120.000 Besuchern. Der Gruppe wurde dabei eine ganz besonders verantwortungsvolle Aufgabe zugewiesen: Die Verteilung des Abendmahls. Um solche Menschenmassen mit Brot und Wein zu versorgen, gab es insgesamt 99 Abendmahlstische, von denen aus mehrere Teams die Felder \u201edurchk\u00e4mmten\u201c. Die W\u00e4chtersbacher bildeten hierbei 2 Teams f\u00fcr einen Tisch, 2 weitere Teams kamen von einer anderen Gruppe aus dem Rhein-Main-Gebiet.<\/p>\n<p>Nach dem Gottesdienst war es dann endlich geschafft. Die Gruppe machte sich auf den Heimweg gen Westen &#8211; so wie auch alle anderen Besucher des Kirchentages, wodurch die Heimreise dann fast doppelt so lange dauerte wie die Hinreise. Auch wenn es anstrengend, das Wetter oft unertr\u00e4glich hei\u00df und die Besucher manchmal schwierig waren &#8211; beim n\u00e4chsten Kirchtentag in Hamburg gibt es mit Sicherheit wieder ein Helferteam aus W\u00e4chtersbach, und beim Katholikentag 2012 in Mannheim nat\u00fcrlich auch.<\/p>\n<p>Weitere Infomationen zur Arbeit der DPSG St. Bonifatius W\u00e4chtersbach sind unter <a href=\"http:\/\/www.stamm-bonifatius.de\/\">http:\/\/www.stamm-bonifatius.de\/<\/a> zu finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>W\u00e4chtersbach. 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