{"id":86834,"date":"2011-06-08T00:11:36","date_gmt":"2011-06-08T00:11:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=86834"},"modified":"2011-06-07T15:11:51","modified_gmt":"2011-06-07T15:11:51","slug":"mariengrotte-strahlt-in-neuem-glanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=86834","title":{"rendered":"Mariengrotte strahlt in neuem Glanz"},"content":{"rendered":"<p><!-- p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 12pt; font-family: \"Times New Roman\"; }p.Standard1, li.Standard1, div.Standard1 { margin: 3.75pt; line-height: 15pt; background: none repeat scroll 0% 0% white; font-size: 10pt; font-family: \"Times New Roman\"; color: rgb(80, 73, 69); }div.Section1 { page: Section1; } --><strong>K\u00fcnzell. <\/strong>Sieben Schiefers\u00e4ulen bilden eine steinerne Leinwand, geben der Marienstatue einen w\u00fcrdigen Rahmen. Die Mariengrotte in K\u00fcnzell ist nach der Umgestaltung und der Weihe durch Weihbischof Karlheinz Diez eindrucksvoller denn je. Seit mehr als einem halben Jahrhundert bietet die Grotte in einer engen Schlucht im Wald zwischen K\u00fcnzell und Keulos den Gl\u00e4ubigen einen Platz der Ruhe, der Anbetung und der Selbstfindung. Doch zuletzt schien es, als wolle sich die Natur den Ort zur\u00fcckerobern. Der Zahn der Zeit nagte am Naturstein der Mauer und der Statue selbst, Pflanzen wucherten in die Anlage, der Weg zum Standbild wuchs zu und war kaum noch zu erkennen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/110607_Mariengrotte.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-86835\" title=\"110607_Mariengrotte\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/110607_Mariengrotte-265x175.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/110607_Mariengrotte-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/110607_Mariengrotte.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/110607_Mariengrotte2.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-86836\" title=\"110607_Mariengrotte2\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/110607_Mariengrotte2-265x175.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/110607_Mariengrotte2-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/110607_Mariengrotte2.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><!--more-->Mit dem sensiblen Umbau hat der Platz noch deutlich gewonnen: Bei Andachten und Gottesdiensten ist die Gemeinde nun zusammen- und n\u00e4her an die Figur der Gottesmutter ger\u00fcckt. Die Statue selbst ist behutsam aber sorgf\u00e4ltig gereinigt und steht nun auf einem Quader aus Muschelkalk. Dahinter schlie\u00dfen sieben Schiefers\u00e4ulen die Anlage ab \u2013 ein gelungener \u00dcbergang in die Natur des Waldes am Ende der engen Schlucht. Mitglieder der St. Antonius Gemeinde hatten 1958 die Marienschlucht mit gro\u00dfer Eigenleistung gebaut und finanziert. Nun hat eine K\u00fcnzeller Familie die Mittel f\u00fcr die gelungene und sensible Umgestaltung zur Verf\u00fcgung gestellt. Pfarrer Rudolf Liebig und die Gemeinde danken ihr von Herzen.<\/p>\n<p>Geblieben ist der Durchgang zur Grotte, die Sandsteinmauer, die den s\u00e4kularen vom sakralen Raum trennt. Auf der Mauer mahnt ein Kreuz, auf dessen Schaft eine Weltkugel ruht. \u201eDas Kreuz durch-kreuzt die Welt\u201c, erkl\u00e4rte Pfarrer Rudolf Liebig bei der Weihe der umgestalteten Grotte. Wie vom damaligen Pfarrer Sauerbier geplant, l\u00e4sst das schmale eiserne Tor die Besucher nur einzeln in die Fatimaschlucht. Wer den heiligen Raum betritt, sagt Pfarrer Rudolf Liebig, der muss sich klein machen. Der tritt alleine ein und kann die Gr\u00f6\u00dfe Gottes und der Gottesmutter erahnen. Am Ende der Grotte indes ist nun mehr Raum: In einer nat\u00fcrlichen Aufweitung der Schlucht ist ein runder Platz entstanden. Wie die Sitzb\u00e4nke ist auch der Altar schlicht gestaltet und aus gekantetem Blech gefertigt. Erst durch das Auflegen des Altartuches wandelt sich das Erscheinungsbild, erst dann tritt er als Altar in Erscheinung.<\/p>\n<p>Die alte Grotte l\u00e4dt nun neu ein zum Besuch. Und dem neuen Glanz hat sich auch die politische Gemeinde nicht verschlossen und den Weg zwischen Parkplatz und Waldschlucht erneuert. Die Gemeinde K\u00fcnzell und auch das Bistum Fulda haben sich an den Kosten der Renovierung der Marienstatue beteiligt. Zahlreiche Helfer haben Hand angelegt und das Kleinod in mehr als 535 Stunden ehrenamtlicher Arbeit quasi neu erschaffen. Nun ist die Grotte geweiht. Der Marienmonat Mai ist vorbei, die Marienlieder gesungen, die Andachten gehalten. Geblieben ist der erneuerte Zauber des Ortes. Wer an einem lauen Sommerabend nicht Zerstreuung sucht, sondern sich selbst: Die Mariengrotte in der Fatimaschlucht in K\u00fcnzell l\u00e4dt herzlich dazu ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>K\u00fcnzell. Sieben Schiefers\u00e4ulen bilden eine steinerne Leinwand, geben der Marienstatue einen w\u00fcrdigen Rahmen. Die Mariengrotte in K\u00fcnzell ist nach der Umgestaltung und der Weihe durch Weihbischof Karlheinz Diez eindrucksvoller denn je. 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