{"id":86759,"date":"2011-06-04T00:15:25","date_gmt":"2011-06-04T00:15:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=86759"},"modified":"2011-06-04T06:39:34","modified_gmt":"2011-06-04T06:39:34","slug":"orgelmatinee-im-fuldaer-dom-mit-zsolt-gardonyi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=86759","title":{"rendered":"Orgelmatinee im Fuldaer Dom mit Zsolt G\u00e1rdonyi"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/110603_G\u00e1rdonyi.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-86760\" title=\"110603_G\u00e1rdonyi\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/110603_G\u00e1rdonyi-265x386.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"386\" \/><\/a>Fulda. <\/strong>Mit Zsolt G\u00e1rdonyi aus W\u00fcrzburg ist am 11. Juni um 13.00 Uhr einer der profiliertesten Komponistenpers\u00f6nlichkeiten der letzten Jahrzehnte in Fulda zu Gast. G\u00e1rdonyi wird mit eigenen Werken und Werken seines Vaters aufwarten. Passend zur Zeit \u201eVeni creator spiritus\u201c, aber auch verschiedene St\u00fccke, die als Hommage an Franz Liszt, Marcel Dupr\u00e9, aber auch an Erroll Garner und Oscar Peterson gearbeitet sind. Der Kostenbeitrag f\u00fcr die Orgelmatineen betr\u00e4gt 3,50 \u00e2\u201a\u00ac (erm\u00e4\u00dfigt 2,50 \u00e2\u201a\u00ac).<\/p>\n<p><strong>Zsolt G\u00e1rdonyi <\/strong>war mit neunzehn Jahren Preistr\u00e4ger des Hochschulwettbewerbes Budapest sowohl im Fach Orgel als auch im Fach Komposition. 24- j\u00e4hrig wurde er hauptamtlicher A-Kirchenmusiker in Wildeshausen (Oldenburg) und mit 34 Jahren Professor fu\u00cc\u02c6r Musiktheorie an der Hochschule fu\u00cc\u02c6r Musik in Wu\u00cc\u02c6rzburg. Seine rege internationale Konzertt\u00e4tigkeit als Organist sowie seine Gastvorlesungen und Meisterkurse an zahlreichen in- und ausl\u00e4ndischen Hochschulen fu\u00cc\u02c6hrten ihn u\u00cc\u02c6ber die verschiedensten europ\u00e4ischen L\u00e4nder bis in die USA und nach Kanada.<!--more--><\/p>\n<p>1979 erhielt er den Bayerischen Kompositionspreis, im Jahre 2000 wurde ihm fu\u00cc\u02c6r sein kirchenmusikalisches Schaffen, das einmal mehr auf die traditionsreiche Personalunion \u201eKomponist &amp; Organist\u201c verweist, die Ehrendoktorwu\u00cc\u02c6rde der Reformierten Theologischen Universit\u00e4t in Debrecen (H) verliehen.<\/p>\n<p>ORGELMATINEE<\/p>\n<p>Samstag, 11. Juni 2011<br \/>\n13.00 &#8211; 13.30 Uhr<\/p>\n<p><strong>Zu den Werken<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong>Zsolts G\u00e1rdonyis Vater Zolt\u00e1n G\u00e1rdonyi , einstiger Kompositionsschu\u00cc\u02c6ler von Zolt\u00e1n Kod\u00e1ly und Paul Hindemith, wirkte von 1941 bis 1967 als Professor an der Hochschule fu\u00cc\u02c6r Musik \u201eFranz Liszt\u201c in seiner Geburtsstadt Budapest und gilt heute als eine der herausragenden Gestalten der protestantischen Kirchenmusik im 20. Jahrhundert. Er lebte seit 1972 mit seiner Familie in Deutschland und verstarb vor genau 25 Jahren, am 27. Juni 1986 im westf\u00e4lischen Herford. Die nachhaltige internationale Resonanz der Musik Zolt\u00e1n G\u00e1rdonyis wird auch durch die Fu\u00cc\u02c6lle der seither ver\u00f6ffentlichten Erstausgaben aus seinem vielf\u00e4ltigen kompositorischen OEuvre und durch zahlreiche CD-Aufnahmen dokumentiert, die in Deutschland, Ungarn, Schweden und in den USA erschienen sind.<\/p>\n<p>Die sinfonische Variationsform seiner Partita u\u00cc\u02c6ber den bis heute weltweit und \u00f6kumenisch gel\u00e4ufigen altkirchlichen Pfingsthymnus Veni creator spiritus von Hrabanus Maurus (Abt von Fulda, GL 240) beruht auf der Melodiefassung von Martin Luther (EG 126 Komm, Gott Sch\u00f6pfer, heiliger Geist). Zsolt G\u00e1rdonyis Hommage \u00c3\u00a0 M. Dupr\u00e9, eine musikalische Ehrerbietung fu\u00cc\u02c6r den vor 40 Jahren verstorbenen Pariser Organisten und Komponisten Marcel Dupr\u00e9, verwendet charakteristische Elemente der franz\u00f6sischen Kathedralmusik. Hommage \u00c3\u00a0 F. Liszt beruht auf drei Motiven des vor 200 Jahren geborenen Komponisten und Klaviervirtuosen Franz Liszt (1811-1886). Der auf den ersten Blick vielleicht r\u00e4tselhaft anmutende Werktitel EGATOP ergibt sich ganz organisch aus den Monogrammen von drei Jazz-Pianisten, die fu\u00cc\u02c6r Zsolt G\u00e1rdonyi zu den gr\u00f6\u00dften Musikern des 20. Jahrhunderts z\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Zolt\u00e1n G\u00e1rdonyi (1906 \u2013 1986) Partita \u201eVeni creator spiritus\u201c (1958)<\/p>\n<p>Introduzione (Largo)<br \/>\nThema (Lento)<br \/>\nI. Variazione (Moderato deciso)<br \/>\nII. Variazione (Andante)<br \/>\nIII. Variazione (Allegro non troppo)<br \/>\nIV. Variazione (Quasi improvisato)<br \/>\nFinale (Allegro maestoso)<\/p>\n<p>Zsolt G\u00e1rdonyi (*1946) Hommage \u00c3\u00a0 F. Liszt (2001)<\/p>\n<p>Hommage \u00c3\u00a0 M. Dupr\u00e9 (1976)<br \/>\nEGATOP (2010)<br \/>\n(Hommage \u00c3\u00a0 Erroll Garner +<br \/>\nArt Tatum + Oscar Peterson)<\/p>\n<p>An der Domorgel: Zsolt G\u00e1rdonyi, Wu\u00cc\u02c6rzburg<\/p>\n<p>Die Konzerte finden im Rahmen des Kultursommers Main-Kinzig-Fulda statt. Gef\u00f6rdert vom Hessischen Ministerium fu\u00cc\u02c6r Wissenschaft und Kunst, unterstu\u00cc\u02c6tzt von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thu\u00cc\u02c6ringen.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zu den Orgelkonzerten im Fuldaer Dom finden Sie unter <a href=\"http:\/\/www.orgelmusik.bistum-fulda.de\" target=\"_blank\">www.orgelmusik.bistum-fulda.de<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Mit Zsolt G\u00e1rdonyi aus W\u00fcrzburg ist am 11. Juni um 13.00 Uhr einer der profiliertesten Komponistenpers\u00f6nlichkeiten der letzten Jahrzehnte in Fulda zu Gast. G\u00e1rdonyi wird mit eigenen Werken und Werken seines Vaters aufwarten. 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