{"id":86652,"date":"2011-06-02T00:12:21","date_gmt":"2011-06-02T00:12:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=86652"},"modified":"2011-06-01T20:53:41","modified_gmt":"2011-06-01T20:53:41","slug":"frohliches-miteinander-beim-ersten-mehrgenerationentag-der-kolpingsfamilie-grosentaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=86652","title":{"rendered":"Fr\u00f6hliches Miteinander beim ersten Mehrgenerationentag der Kolpingsfamilie Gro\u00dfentaft"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/110531_Mehrgenerationentag.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-86653\" title=\"110531_Mehrgenerationentag\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/110531_Mehrgenerationentag-265x178.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"178\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/110531_Mehrgenerationentag-265x178.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/110531_Mehrgenerationentag.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. <\/strong>\u201eWir sind eine generationen\u00fcbergreifende familienhafte Gemeinschaft.\u201c Mit diesem Leitsatz des Kolpingwerkes, der \u00fcber dem 1. Mehrgenerationentag der Kolpingsfamilie Gro\u00dfentaft stand, begr\u00fc\u00dfte Martin Nophut vom Leitungsteam die zahlreichen jungen und alten Mitglieder. Steffi Henke von der Kolpingjugend hatte die Idee, einmal alle Altersgruppen der Kolpingsfamilie zu gemeinsamen Unternehmungen einzuladen. \u201eIn unserer Kolpingfamilie f\u00fchrt normalerweise jede Gruppe nach ihren Interessen ihr Jahresprogramm durch, aber gemeinsame Unternehmungen sind eher selten\u201c, erz\u00e4hlt sie, \u201eund das wollten wir \u00e4ndern.\u201cDie Resonanz war \u00fcberw\u00e4ltigend. Rund 100 Kolpingfreunde im Alter von 1 &#8211; 89 Jahren folgten der Einladung zum ersten gemeinsamen Mehrgenerationentag. Sie konnten aus einem bunten Markt der M\u00f6glichkeiten verschiedene Angebote ausw\u00e4hlen. <!--more--><\/p>\n<p>Ein Arbeitskreis besch\u00e4ftigte sich mit dem Thema \u201eJugend fr\u00fcher und heute\u201c und wurde von der 18-j\u00e4hrigen Steffi Henke und der 87-j\u00e4hrigen Anni Richter unter Mithilfe der Kolpingjugendgruppe vorbereitet und durchgef\u00fchrt. Zum Einstieg wurde das M\u00e4rchen Schneewittchen in Jugendsprache vorgelesen; es folgten Tagesabl\u00e4ufe, Spiele und Mode von fr\u00fcher und heute. Besonders beeindruckend war ein Ausflug in die Vergangenheit mit Originalrequisiten wie zum Beispiel einem 60 Jahre alten Taufkleidchen, einer Versehgarnitur, einem Brenneisen, Fotos, Schulheften, Stoffen und vielen weiteren interessanten Dingen.<\/p>\n<p>Die Kolpingkindergruppen organisierten einen Parcours der alle Sinne wie H\u00f6ren, Schmecken, F\u00fchlen und Riechen erforderte. Niveacreme, Tannenzapfen, Lammfell und Kartoffeln galt es in Kartons zu f\u00fchlen. Beim Schmecken wechselten sich Gew\u00fcrzgurken, Ketchup und Rosinen ab. Einfach war es auch nicht Bier und Essig mit der Nase zu unterscheiden. Hier war Johanna Wei\u00dfm\u00fcller von der Kolpingjugend und andere Gruppenleiter mit den Kindern aktiv. Beim Arbeitskreis \u201eKompass des Lebens\u201c ging es etwas ruhiger zu.\u00c2\u00a0 Elfriede Henkel\u00c2\u00a0 vom Kolping- Montagstreffs leitete diesen Arbeitskreis und motivierte die Teilnehmer zu sich selbst zu finden\u00c2\u00a0 und einmal in Ruhe \u00fcber das eigene Leben nachzudenken, sich \u00fcber Ziele, Erreichtes, aber auch Br\u00fcche im Leben Gedanken zu machen.<\/p>\n<p>Viel Freude brachte der Singkreis\u00c2\u00a0 \u201eNeue geistige Lieder\u201c bei allen Altersgruppen. Hermia Wei\u00dfm\u00fcller und Susanne Witzel\u00c2\u00a0 begleiteten die Lieder mit ihren Gitarren und\u00c2\u00a0 Josef Richter gestaltete in gewohnter, schwungvoller Art und Weise das gemeinsame Singen. Fr\u00f6hliches Singen und Bewegung mit Rhythmusinstrumenten standen im Wechsel zu meditativen Texten. Ein gemeinsamer Kanon bildete den beeindruckenden Abschluss in der Pfarrkirche. Die Teilnehmer hatten die M\u00f6glichkeit mehrere Angebote wahrzunehmen. Eine Kinderbetreuung gab auch den jungen Eltern die M\u00f6glichkeit, einen Arbeitskreis ohne Kinder zu besuchen, wobei die meisten Kinder selbst in die Organisation eingebunden waren oder an einem Angebot teilnehmen wollten.<\/p>\n<p>An der gemeinsamen Kaffeetafel wurde die Vielf\u00e4ltigkeit der Mehrgenerationen-Gemeinschaft in der Gro\u00dfentafter Kolpingsfamilie ganz besonders deutlich. Junge und alte Mitglieder sa\u00dfen beieinander und kamen ins Gespr\u00e4ch. Es gab Familien, die in vier Generationen anwesend waren, aber auch alleinstehende Senioren die von der Gemeinschaft begeistert waren. Sehr viele positive R\u00fcckmeldungen gab es von den Teilnehmern zum Ende des Tages und die 87-j\u00e4hrige Anni Richter brachte es in ihrem Schlusswort auf den Punkt: \u201eWir lebten fr\u00fcher mit 14 Erwachsenen zusammen und hatten noch 17 Tiere. Heute leben viele Menschen alleine und sind einsam. Dem m\u00fcssen wir entgegenwirken und Gemeinschaft schaffen. Das war heute ein guter Weg dahin.\u201c<\/p>\n<p>Das abschlie\u00dfend gesungene Kolpinglied \u201eWir sind Kolping, Menschen dieser Welt!\u201c lie\u00df die Teilnehmer noch einmal die gro\u00dfe weltweite Kolpinggemeinschaft \u00fcber die Ortsgrenzen von Gro\u00dfentaft hinaus sp\u00fcren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. \u201eWir sind eine generationen\u00fcbergreifende familienhafte Gemeinschaft.\u201c Mit diesem Leitsatz des Kolpingwerkes, der \u00fcber dem 1. 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