{"id":8648,"date":"2008-04-10T01:05:44","date_gmt":"2008-04-09T23:05:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=8648"},"modified":"2008-04-09T23:33:41","modified_gmt":"2008-04-09T21:33:41","slug":"huenfeld-bekommt-2008-gaalbern-buergersolarpark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=8648","title":{"rendered":"H\u00fcnfeld bekommt 2008 &#8220;Gaalbern-B\u00fcrgersolarpark&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><strong>H\u00fcnfeld.<\/strong> Noch in diesem Jahr soll in H\u00fcnfeld eine der gr\u00f6\u00dften B\u00fcrger-Solaranlagen der osthessischen Region entstehen. In einem ersten Schritt ist eine Leistung von insgesamt 100 Kilowatt geplant. Dies k\u00fcndigten am Mittwochmittag die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Stadtwerke H\u00fcnfeld, Gerhard Biensack und Stefan Schubert, w\u00e4hrend einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden B\u00fcrgermeister Dr. Eberhard Fennel (CDU) an. Dieser pr\u00e4sentierte gleichzeitig den Entwurf der neuen Gestaltungssatzung, die voraussichtlich am 28. April von den Stadtverordneten beraten und beschlossen wird.<\/p>\n<p><strong>Fotos (3):<\/strong> Pixelio &#8211; Helmut Ziegler, Mensi, Matthias Ruhbaum &#8211; <a href=\"http:\/\/www.pixelio.de\" target=\"_blank\">www.pixelio.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/080409_solar_01.jpg\" rel=\"lightbox[roadtrip]\" target=\"_blank\" title=\"080409_solar_01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/080409_solar_01.thumbnail.jpg\" alt=\"080409_solar_01.jpg\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/080409_solar_02.jpg\" rel=\"lightbox[roadtrip]\" target=\"_blank\" title=\"080409_solar_02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/080409_solar_02.thumbnail.jpg\" alt=\"080409_solar_02.jpg\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/080409_solar_03.jpg\" rel=\"lightbox[roadtrip]\" target=\"_blank\" title=\"080409_solar_03.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/080409_solar_03.thumbnail.jpg\" alt=\"080409_solar_03.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Was den geplanten \u201eGaalbern-B\u00fcrgersolarpark\u201c betrifft, so haben sich inzwischen schon 58 interessierte B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger bei den Stadtwerken gemeldet, die mit privatem Kapital diese Anlage mitfinanzieren wollen. Die Gesamtinvestition liegt bei 560 000 Euro; die Kosten f\u00fcr einen der insgesamt zehn acht Meter hohen und 13 Meter breiten \u201eSolarb\u00e4ume\u201c, die im Abstand von 25 Metern errichtet werden, betragen 56 000 Euro. Gebaut werden soll auf Restfl\u00e4chen im H\u00fcnfelder Industriegebiet-West parallel zum Breitzbacher Weg auf einer Fl\u00e4che von 3300 Quadratmetern. Das Areal stellt die Stadt H\u00fcnfeld unentgeltlich bereit.<\/p>\n<p>Die Anlage wird unter Federf\u00fchrung der Stadtwerke H\u00fcnfeld, die 98 Prozent aller H\u00fcnfelder Haushalte (6000) mit Strom versorgen,  in einer privatrechtlichen Gesellschaft betrieben. Diese zeichnet nach Angaben der beiden Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer f\u00fcr den gesamten technischen und wirtschaftlichen Betrieb verantwortlich. Das Konzept sieht eine attraktive Rendite vor, die sich zun\u00e4chst um die 4,7 Prozent bewegen d\u00fcrfte. Engagieren k\u00f6nnen sich alle Stromkunden der Stadtwerke mit einer Mindesteinlage von 500 Euro.<\/p>\n<p>B\u00fcrgermeister Fennel: \u201eWir wollten allen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern Zugang sowohl zu dieser Technologie als auch zu den durch die gesetzlich garantierten Einspeiseverg\u00fctungen geschaffenen Ertragsm\u00f6glichkeiten schaffen sowie Geb\u00e4udeeigent\u00fcmern eine Alternative zum Bau solcher Anlagen auf dem eigenen Dach bieten\u201c. Mit den geplanten 100 Kilowatt Leistung ist der \u201eGaalbern-B\u00fcrgersolarpark\u201c die gr\u00f6\u00dfte Anlage ihrer Art in Osthessen; ungef\u00e4hr vergleichbar nur die L\u00fcdertal GbR mit 91,50 Kilowatt.<\/p>\n<p>F\u00fcr den 14. April sind alle bislang 58 Interessierten zu einer Informationsveranstaltung in die Stadthalle Kolpinghaus eingeladen. Das Konzept ist allerdings so ausgelegt, dass der Solarpark noch erweitert werden kann, sollten noch weitere Bewerber gefunden werden.<\/p>\n<p><strong>Neue Gestaltungssatzungen<br \/>\n<\/strong><br \/>\n&#8220;Die neuen Gestaltungssatzungen sind einfacher, klarer und mit weitaus mehr Spielr\u00e4umen f\u00fcr Bauherren und Geb\u00e4udeeigent\u00fcmer ausgestattet\u201c, betonte der H\u00fcnfelder Verwaltungschef und wies besonders darauf hin, \u201edass der Regelungsinhalt sich nahezu halbiert hat\u201c. Werbe- und Photovoltaikanlagen seien nun in weitaus gr\u00f6\u00dferem Umfang m\u00f6glich, viele Regelungen seien ganz entfallen. Ein Beispiel: War bislang die H\u00f6chstgrenze f\u00fcr die Belegung einer sichtbaren Dachfl\u00e4che mit Photovoltaik auf ein Drittel begrenzt, so sind es nach der k\u00fcnftigen Satzung mindestens 60 bis 70 Prozent.<\/p>\n<p>Fennel: \u201eDoch anstatt eine Quote festzulegen, sieht die neue Regelung vor, dass  &#8211; gestaffelt nach Gr\u00f6\u00dfenklassen von D\u00e4chern &#8211; bestimmte Mindestabstandsfl\u00e4chen zum First, zu den Ortg\u00e4ngen und zur Traufe einzuhalten sind. Die f\u00fcr die Rh\u00f6n typischen roten Dachlandschaften sollen im Wesentlichen noch erkennbar bleiben\u201c.<\/p>\n<p>F\u00fcr f\u00fcnf Bereiche wurden jeweils eigene Regelungen getroffen: f\u00fcr die d\u00f6rflichen Stadtteile von H\u00fcnfeld, f\u00fcr die gewerblich strukturierten Bereiche und Mischgebiete, f\u00fcr die gesamte Kernstadt, f\u00fcr den historischen Stadtkern sowie f\u00fcr die Industrie- und Gewerbegebiete. Die urspr\u00fcngliche Gestaltungssatzung basierte auf Ergebnissen einer Arbeitsgruppe f\u00fcr landschaftsgerechtes Bauen des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n. Deren Empfehlungen waren in den Entwurf eingeflossen, der 2001 einstimmig von allen Fraktionen der H\u00fcnfelder Stadtverordnetenversammlung verabschiedet worden war.<\/p>\n<p>B\u00fcrgermeister Fennel erw\u00e4hnte die sich ver\u00e4ndernden Rahmenbedingungen und das hohe \u00f6ffentliche Interesse. Vor dem Hintergrund dieses sich abzeichnenden \u201eZielkonfliktes\u201c habe er im vergangenen Jahr alle Fraktionen aufgefordert, sich intensiv in die Weiterentwicklung der Satzung einzubringen, um L\u00f6sungen zu erarbeiten.<\/p>\n<p>Dieser neue Entwurf gehe nun weitestgehend auf die Vorschl\u00e4ge der CDU-Arbeitsgruppe zur\u00fcck, da nur diese Fraktion sich mit der Thematik auseinandergesetzt habe. Intensiv diskutiert worden sei auch mit der Kreishandwerkerschaft Fulda und mit dem Hessischen St\u00e4dte- und Gemeindebund. Der neue Entwurf wird nun in den Aussch\u00fcssen beraten und beschlossen. Die Verabschiedung am 28. April vorausgesetzt, soll die Satzung noch vor der Sommerpause rechtswirksam werden. (Bertram Lenz)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>H\u00fcnfeld. Noch in diesem Jahr soll in H\u00fcnfeld eine der gr\u00f6\u00dften B\u00fcrger-Solaranlagen der osthessischen Region entstehen. In einem ersten Schritt ist eine Leistung von insgesamt 100 Kilowatt geplant. 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