{"id":86479,"date":"2011-05-31T00:10:21","date_gmt":"2011-05-31T00:10:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=86479"},"modified":"2011-05-31T15:10:45","modified_gmt":"2011-05-31T15:10:45","slug":"orgelmatinee-im-fuldaer-dom-mit-sandra-schilling","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=86479","title":{"rendered":"Orgelmatinee im Fuldaer Dom mit Sandra Schilling"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/110527_Schilling.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-86480\" title=\"110527_Schilling\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/110527_Schilling-265x397.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"397\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/110527_Schilling-265x397.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/110527_Schilling-176x265.jpg 176w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/110527_Schilling.jpg 399w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. <\/strong>Am 4. Juni 2011 wird in der Orgelmatinee im Fuldaer Dom ab 12.05 Uhr Sandra Schilling aus Stendal zu h\u00f6ren sein. Auf dem Programm steht die Sonate G-Dur op. 28 von dem ber\u00fchmten englischen Komponisten Edward Elgar. Dieses Werk stellt einen Sonderfall in der Orgelliteratur dar: erstens in seiner Dimension &#8211; das Werk f\u00fcllt mit 30 Minuten die Matineezeit; zweitens mit der Bedeutung des Komponisten, der im Wesentlichen nicht durch Orgelkomposition, sondern durch Orchestermusik zu herausragender Bedeutung gelangt ist. Der Kostenbeitrag f\u00fcr die Orgelmatineen betr\u00e4gt 3,50 \u00e2\u201a\u00ac (erm\u00e4\u00dfigt 2,50 \u00e2\u201a\u00ac).<\/p>\n<p><strong>Sandra Schilling<\/strong> (Jahrgang 1971), studierte von 1990 &#8211; 1992 in Essen an der Folkwanghochschule und von 1992 &#8211; 2000 in Weimar an der Franz-Liszt-Hochschule die Hauptf\u00e4cher Gesang, Klavier, kath. Kirchenmusik (A) und Orgel (Konzertexamen 2002). Zu ihren Lehrern geh\u00f6rten u. a. Claudia Ru\u00cc\u02c6ggeberg, Ulrike Fuhrmann (Gesang), Gerlinde Otto, Peter Waas (Klavier), Rainer B\u00f6hme, Silvius von Kessel (Orgel), Godehard Joppich (Gregorianik) und Gert Frischmuth (Chorleitung\/Rundfunkchor Leipzig). Dazu besuchte sie u. a. Meisterkurse bei Marie- Claire Alain, Wolfgang Seifen, Tomasz-Adam Nowak, Willibald Betzler, Ju\u00cc\u02c6rgen Essl, Harald Feller, Olivier Latry und Naji Hakim. <!--more--><\/p>\n<p>Seit 01.09.2000 war sie als Dekanatskantorin fu\u00cc\u02c6r das Dekanat Saarlouis t\u00e4tig. Der Schwerpunkt der Arbeit lag neben den u\u00cc\u02c6blichen kirchenmusikalischen Aufgaben in der Pfarrei auf Dekanatsebene in der C- und D-Ausbildung fu\u00cc\u02c6r die F\u00e4cher Orgel, Klavier und Gesang. Auf Bistumsebene war sie an verschiedenen AGs beteiligt, u. a. erstellte sie einen Literatur- und Ausbildungsplan fu\u00cc\u02c6r den Klavierunterricht in der C-Ausbildung. Dazu kommen Rundfunkaufnahmen fu\u00cc\u02c6r den SR und MDR, CDProduktionen und zahlreiche Konzerte im In- und Ausland, bei denen sie versucht, auch unbekannte oder ausgefallene Musikliteratur dem Publikum vorzustellen. Seit 01.02.2009 ist sie als Di\u00f6zesanbeauftragte fu\u00cc\u02c6r Kirchenmusik fu\u00cc\u02c6r das Bistum Magdeburg und als Regionalkantorin fu\u00cc\u02c6r das Dekanat Stendal mit Dienstsitz an der Propstei &#8220;St. Anna&#8221; in Stendal t\u00e4tig.<\/p>\n<p><strong>Orgelmatinee<\/strong><\/p>\n<p>Samstag, 4. Juni 2011<br \/>\n12.05 &#8211; 12.35 Uhr<br \/>\nProgramm: Edward Elgar (1857 \u2013 1934) Sonate G-Dur op. 28<br \/>\nAn der Domorgel: Sandra Schilling, Stendal<\/p>\n<p><strong>Zu dem Werk:<\/strong><\/p>\n<p>Innerhalb einer Woche, vom 28. Juni bis 3. Juli 1895, entstand die Sonata G-Dur. Bereits im April hatte Elgar unter dem Titel \u201eIntermezzo\u201c den zweiten Satz niedergeschrieben. Das Andante verwendet Material aus einem Skizzenbuch von 1887. Die Sonata stellt die einzige von Elgar vor den beiden Symphonien (1908 und 1911) verwirklichte quasi-symphonisch viers\u00e4tzige Form dar. Dabei repr\u00e4sentieren ihre S\u00e4tze bereits vieles von dem, was auch fu\u00cc\u02c6r den reifen Symphoniker Elgar kennzeichnend ist: Der Kopfsatz (Allegro maestoso) steht fu\u00cc\u02c6r eine Variante der Sonatensatzform, in der dem Hauptthema mehrere motivisch selbstst\u00e4ndige Nebengedanken hinzugefu\u00cc\u02c6gt sind. Deren Bedeutung fu\u00cc\u02c6r das Satzganze besteht darin, dass mit ihnen im Wesentlichen die Durchfu\u00cc\u02c6hrung bestritten wird, sodass sie dort das Hauptthema an Bedeutung u\u00cc\u02c6bertreffen.<\/p>\n<p>Der Finalsatz (Presto comodo) hingegen \u2013 ebenfalls in Sonatensatzform \u2013 verwendet fu\u00cc\u02c6r die Durchfu\u00cc\u02c6hrung weitgehend expositionsfremdes Material, wobei unter anderem auf das Hauptthema des dritten Satzes zuru\u00cc\u02c6ckgegriffen wird. Die ausgedehnte Coda greift das Material der Durchfu\u00cc\u02c6hrung wieder auf. Der langsame dritte Satz (Andante espressivo) bringt die Sonatensatzform in einer weiteren Variante. Elgar gibt hier das traditionelle tonartige Verh\u00e4ltnis der beiden Themen zueinander auf: Dem in B-Dur stehenden Hauptsatz folgt nach einer aparten enharmonischen Wendung der Seitensatz in Fis-Dur.<\/p>\n<p>Die Durchfu\u00cc\u02c6hrung, die sich auf wenige Takte beschr\u00e4nkt, bringt ein drittes Thema in d-Moll, das eng an die rhythmischen Gestalten des Seitensatzes angelehnt ist und sich wie ganz von selbst aus ihm entwickelt. Die Reprise erh\u00e4lt durch die Ornamentik der Begleitstimmen einen g\u00e4nzlich anderen Charakter, als ihn die Exposition mit ihrer schreitenden Homophonie besa\u00df, und wird erst allm\u00e4hlich als Reprise erkennbar. Das Schematische der Form ist aufgehoben in einem weit ausgreifenden, assoziativen Fluss. Der zweite Satz (Allegretto) schlie\u00dflich ist ein echtes dreiteiliges Scherzo mit Trio. Die Dreiteiligkeit ist allerdings dort, wo die Satzteile aufeinander treffen, um musikalische \u201eGelenke\u201c erweitert. Ihnen kommt die Funktion zu, zwischen der Atmosph\u00e4re des Scherzos und jener des Trios zu vermitteln.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zu den Orgelkonzerten im Fuldaer Dom finden Sie unter<a href=\"http:\/\/www.orgelmusik.bistum-fulda.de\" target=\"_blank\"> www.orgelmusik.bistum-fulda.de<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Am 4. Juni 2011 wird in der Orgelmatinee im Fuldaer Dom ab 12.05 Uhr Sandra Schilling aus Stendal zu h\u00f6ren sein. Auf dem Programm steht die Sonate G-Dur op. 28 von dem ber\u00fchmten englischen Komponisten Edward Elgar. 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