{"id":85553,"date":"2011-05-05T00:15:09","date_gmt":"2011-05-05T00:15:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=85553"},"modified":"2011-05-05T13:42:35","modified_gmt":"2011-05-05T13:42:35","slug":"runder-tisch-gewaltschutz-tagte-im-lauterbacher-landratsamt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=85553","title":{"rendered":"Runder Tisch Gewaltschutz tagte im Lauterbacher Landratsamt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vogelsbergkreis. <\/strong>Die 25 Fachleute des \u201eRunden Tisches Gewaltschutz\u201c im Kreishaus hatten eine prallvolle Tagesordnung, wobei alle Themen und Aktionen ein Kernziel gemeinsam hatten: Gewalt in all seinen Erscheinungsformen \u00e4chten, aus der Tabuzone holen, das Bewusstsein in der Bev\u00f6lkerung sch\u00e4rfen, die Pr\u00e4vention verst\u00e4rken und, wenn n\u00f6tig, eingreifen, aktiv Gewalt verhindern und den Opfern helfen.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Fachstelle f\u00fcr Frauen und Kinder Not<\/strong><\/p>\n<p>Der Frauennotruf im Sozialamt (Telefon 06641\/977-244) wurde im vergangenen Jahr 120-mal in Anspruch genommen, berichtete Werner K\u00f6hler, Leiter des Amtes f\u00fcr soziale Sicherung. Die Fachstelle f\u00fcr Frauen und Kinder in Not ber\u00e4t bei Gewalt in Beziehungen und bei h\u00e4uslicher Gewalt. Durchschnittlich hat jede ratsuchende Frau sieben Beratungstermine genutzt. \u00d6rtliche Schwerpunkte bei h\u00e4uslichen Krisen waren Lauterbach, Alsfeld und Schlitz. Die Altersgruppe von 30 bis 50 Jahre war \u00fcberwiegend betroffen.<\/p>\n<p>Die Themen in den Beratungen der Fachstelle waren unter anderem: Konflikte in Beziehungen, Trennungen und Scheidungen, h\u00e4usliche und sexualisierte Gewalt, Stalking (st\u00e4ndiges beharrliches Verfolgen und Bel\u00e4stigen), Existenzsicherungsfragen, Sorgerechts- und Umgangsrechtsstreitigkeiten, Depressionen, Sucht, gesundheitliche und seelische Belastungen, Mobbing im Beruf. In 70 Prozent der Beratungsf\u00e4lle mussten Krisen bew\u00e4ltigt werden, wie Auszug aus der Gewaltsituation in eine eigene neue Wohnung, Wohnungswegweisung durch die Polizei oder durch richterlichen Beschluss, Auszug des Partners, weitere Ma\u00dfnahmen zur Konfliktl\u00f6sung, Ma\u00dfnahmen gegen Stalking.<\/p>\n<p><strong>Kreis beteiligt sich an Anti-Gewalt-Kampagne \u201eRosenstra\u00dfe 76\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Im Vogelsbergkreis startet in wenigen Tagen die gr\u00f6\u00dfte bisher durchgef\u00fchrte Kampagne gegen h\u00e4usliche Gewalt. Werner K\u00f6hler dankte Magdalena Pitzer f\u00fcr ihr \u201eherausragendes Engagement\u201c in der Aktion \u201eRosenstra\u00dfe 76\u201c. Die Gleichstellungsbeauftragte der Evangelischen Dekanate Alsfeld und Vogelsberg ist Initiatorin einer sehr breit angelegten Kampagne gegen h\u00e4usliche Gewalt. In einer Ausstellung in der Alsfelder Albert-Schweitzer-Schule kann man sich ab 8. Mai \u00fcber die vermeintliche Normalit\u00e4t einer Wohnung informieren, in der allerdings h\u00e4usliche Gewalt vorkommt. Ein umfangreiches Begleitprogramm mit vielen Vortr\u00e4gen und einer Auftaktveranstaltung in der Lauterbacher Sparkassen-Aula am 11. Mai runden die Kampagne ab, die von einem Dutzend Verb\u00e4nden und Organisationen, darunter dem Vogelsberger B\u00fcndnis f\u00fcr Familie unterst\u00fctzt wird.<\/p>\n<p><strong>M\u00e4nner mit Gewaltproblemen erhalten Beratung bei der Diakonie<\/strong><\/p>\n<p>Auf den Zusammenhang zwischen T\u00e4ter und Opfer wiesen Klaus Renschler und Peter Leiding vom Diakonischen Werk hin. Das DW bietet f\u00fcr T\u00e4ter ab sofort M\u00f6glichkeiten, in intensiver Beratung ihr Unrecht zu erkennen, die Verantwortung zu \u00fcbernehmen und Einf\u00fchlung f\u00fcr die betroffenen Opfer \u00fcberhaupt erst einmal aufzubauen. \u201eDIA log\u201c hei\u00dft das Projekt. \u201eZu 75 Prozent waren T\u00e4ter vorher selbst Opfer\u201c, betonte Sozialp\u00e4dagoge Leiding. Dies sei zwar keine Entschuldigung \u2013 wer jedoch diese Tatsache ignoriere, beg\u00fcnstige Wiederholungstaten. Erfahrungen zeigten, dass die Wiederholungsrate um die H\u00e4lfte sinke, wenn M\u00e4nner eine fundierte Beratung hinsichtlich ihres Gewaltproblems hinter sich h\u00e4tten.<\/p>\n<p><strong>Besseren T\u00e4ter-Opfer-Ausgleich angestrebt \u2013 SMOG und Staatsanwaltschaft im Gespr\u00e4ch<\/strong><\/p>\n<p>Der Runde Tisch Gewaltschutz erwies sich einmal mehr als praxisnahe Kontaktb\u00f6rse. So sind nun die Staatsanwaltschaft Gie\u00dfen und der Verein SMOG e.V. im Gespr\u00e4ch dar\u00fcber, wie der T\u00e4ter-Opfer-Ausgleich in der Region verbessert werden k\u00f6nnte. Dies hatte Oberstaatsanwalt Wolfgang Thiele, Leiter der Abteilung f\u00fcr Jugend- und Sexualdelikte, angeregt.<\/p>\n<p><strong>Wieder Theaterprojekt f\u00fcr Grundschulkinder \u2013 H\u00e4nde weg von Julia<\/strong><\/p>\n<p>Heidrun Bass, im Sozialamt verantwortlich f\u00fcr die Gewalt-Pr\u00e4ventionsprojekte, teilte dem Runden Tisch mit, dass es auch in diesem Jahr wieder Auff\u00fchrungen des Mathom-Theaters geben werde. Das Theaterprojekt \u201eH\u00e4nde weg von Julia\u201c sei mittlerweile in fast allen Grundschulen im Kreis gezeigt worden \u2013 es solle die Kinder schon sehr fr\u00fch ermutigen, im richtigen Moment \u201eNein\u201c zu sagen. Die Resonanz bei den Kindern, Eltern und P\u00e4dagogen bezeichnete Bass als \u201eerfreulich hoch\u201c. So werde St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck das Thema sexualisierte Gewalt aus der Tabuzone geholt.<\/p>\n<p><strong>Die Fachleute am Runden Tisch Gewaltschutz:<\/strong><\/p>\n<p>Dem rund 25-k\u00f6pfigen Fachgremium \u201eRunder Tisch Gewaltschutz\u201c im Vogelsberger Kreishaus geh\u00f6ren Vertreterinnen und Vertreter folgender Institutionen an: Kreisverwaltung, B\u00fcndnis f\u00fcr Familie, Polizei, Netzwerk gegen Gewalt, Staatsanwaltschaft Gie\u00dfen, Amtsgerichte, Hessisches Sozialministerium, Hessisches Justizministerium, Wei\u00dfer Ring, Haus am Kirschberg, Diakonisches Werk, Caritasverband, Deutscher Kinderschutzbund, Violeta, SMOG, ProFamilia, Lebensr\u00e4ume Vogelsberg, Jugend- und Drogenberatungsstelle.<\/p>\n<p>Frauennotruf (Fachstelle f\u00fcr Frauen und Kinder in Not im Amt f\u00fcr soziale Sicherung): Telefon 06641\/977-244.<\/p>\n<p><strong>Ihre Rechte bei Gewalt in Beziehungen und bei h\u00e4uslicher Gewalt<\/strong><\/p>\n<p>H\u00e4usliche Gewalt ist keine Privatangelegenheit, sondern ein Versto\u00df gegen das Recht jedes Menschen auf k\u00f6rperliche Unversehrtheit.<\/p>\n<p>Sie m\u00fcssen es nicht dulden, wenn ihr Partner Sie oder ihre Kinder:<\/p>\n<ul>\n<li>schl\u00e4gt oder bedroht<\/li>\n<li>beleidigt oder erniedrigt<\/li>\n<li>zum Sex zwingt<\/li>\n<li>daran hindert, das Haus zu verlassen<\/li>\n<li>nicht akzeptiert, dass Sie sich trennen wollen oder\u00c2\u00a0 sich getrennt haben<\/li>\n<li>bel\u00e4stigt, verfolgt oder terrorisiert<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sie haben das Recht auf ein Leben ohne Angst, Bedrohung oder Gewalt.<\/p>\n<p><strong>Was k\u00f6nnen Sie zu Ihrem Schutz tun?<\/strong><\/p>\n<p>Bei unmittelbarer Gefahr rufen Sie die Polizei.<br \/>\nSie hat die Aufgabe, Sie (und Ihre Kinder) zu sch\u00fctzen. Schildern Sie der Polizei ausf\u00fchrlich das Vorgefallene, damit sie entsprechende Ma\u00dfnahmen zu Ihrem Schutz und zur Verfolgung des Straft\u00e4ters einleiten kann.<br \/>\nSie kann ihn nach dem Polizeigesetz bis zu 14 Tagen aus der Wohnung verweisen oder Ihnen erm\u00f6glichen, den Tatort zu verlassen, um sich in Sicherheit zu bringen, z.B. an einen von Ihnen gew\u00fcnschten Ort, zur medizinischen Versorgung oder in ein Frauenhaus.<\/p>\n<p>Es besteht ein \u00f6ffentliches Interesse an der Strafverfolgung h\u00e4uslicher Gewalt, d.h. die Polizei ermittelt, selbst wenn Sie (noch) keinen Strafantrag stellen. Innerhalb von 3 Monaten k\u00f6nnen Sie den T\u00e4ter anzeigen und Strafantrag stellen. Auch wenn Sie gestalkt (grenzenlos bel\u00e4stigt) werden, sollten Sie zur Polizei gehen. Das Gewaltschutzgesetz st\u00e4rkt Ihre Rechte und Schutzm\u00f6glichkeiten bei Gewalt in Beziehungen und h\u00e4uslicher Gewalt und zieht die T\u00e4ter zur Verantwortung.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen die Zuweisung der gemeinsam genutzten Wohnung beim Amtsgericht nach \u00c2\u00a7 2 Gewaltschutzgesetz beantragen. In der Regel ist das Familiengericht Ihres Wohnbezirks zust\u00e4ndig. Das Gericht kann Ihnen auf jeden Fall f\u00fcr einen befristeten Zeitraum die alleinige Nutzung dieser Wohnung erm\u00f6glichen, auch wenn der Gewaltt\u00e4ter der Mieter oder Eigent\u00fcmer ist.<\/p>\n<p><strong>Brauchen Sie eine schnelle Entscheidung?<\/strong><\/p>\n<p>Dann ist ein Eilantrag auf Schutzanordnung oder Wohnungs\u00fcberlassung der richtige Weg. Sie k\u00f6nnen diesen Antrag beim Familiengericht pers\u00f6nlich abgeben oder mit der Post schicken. Sie k\u00f6nnen auch einen Anwalt beauftragen. Das Gesetz bietet Ihnen auch au\u00dferhalb der Wohnung Schutz. Das Familiengericht kann nach \u00c2\u00a7 1 Gewaltschutzgesetz Schutzanordnungen erteilen.<\/p>\n<p>Das Gericht kann z.B. Ihrem Partner verbieten:<\/p>\n<ul>\n<li> die Wohnung zu betreten<\/li>\n<li>sich Ihnen oder der Wohnung bis auf einen bestimmten Umkreis zu n\u00e4hern<\/li>\n<li>Orte aufzusuchen, an denen Sie sich regelm\u00e4\u00dfig aufhalten, z.B. an Ihrem Arbeitsplatz, Schule, Kindergarten oder Einkauf<\/li>\n<li>Kontakt zu Ihnen aufzunehmen, z.B. \u00fcber Telefon, E-Mail, SMS oder Brief<\/li>\n<\/ul>\n<p>Schildern Sie in dem Antrag auf Schutzma\u00dfnahmen das Geschehene umfassend und detailliert:<\/p>\n<ul>\n<li>Was ist wann und wo passiert?<\/li>\n<li>Wenn m\u00f6glich benennen Sie Zeugen mit Namen und Adressen.<\/li>\n<li>Haben Sie die Polizei gerufen? Was hat sie getan? Geben Sie die Vorgangsnummer des polizeilichen Einsatzes an.<\/li>\n<li>Wurden Sie oder die Kinder verletzt? Wie? Wenn Sie einen Arzt aufgesucht haben, f\u00fcgen Sie Atteste bei.<\/li>\n<li>Wurde Strafanzeige erstattet, geben Sie das Aktenzeichen an.<\/li>\n<li>Wurden Sie von dem selben T\u00e4ter fr\u00fcher misshandelt?<\/li>\n<li>Ist der T\u00e4ter vorbestraft?<\/li>\n<li>Besitzt er eine Waffe?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Gericht entscheidet ohne m\u00fcndliche Verhandlung oder es wird einen Termin zur Anh\u00f6rung bestimmen. Sie werden zu den von Ihnen schriftlich angegebenen Geschehnissen nochmals befragt. Auch wenn es Ihnen schwer f\u00e4llt, versuchen Sie die erlittene Gewalt so genau wie m\u00f6glich zu beschreiben. F\u00fcrchten Sie, dass der T\u00e4ter anl\u00e4sslich der m\u00fcndlichen Verhandlung Ihnen gegen\u00fcber gewaltt\u00e4tig wird, bitten Sie das Gericht vorab um Schutz. Verst\u00f6\u00dft der T\u00e4ter gegen eine Schutzanordnung, macht er sich strafbar.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen, je nach Gef\u00e4hrdungssituation, die Polizei rufen oder aufsuchen und Anzeige erstatten. Au\u00dferdem k\u00f6nnen Sie beim Gericht beantragen, dass ihm die Zahlung eines Ordnungsgeldes auferlegt wird. Eventuell haben Sie Anspruch auf Schmerzensgeld und Schadensersatz gegen den T\u00e4ter. Kinder sind durch die erlebte Gewalt immer beeintr\u00e4chtigt. Sie erleben die Misshandlungen ihrer Mutter oder werden selbst Opfer von Gewalt. Streben Sie Sorgerechts- oder Umgangsrechtsregelungen gerichtlich an, ist das zust\u00e4ndige Jugendamt immer an diesen Verfahren beteiligt. Wir empfehlen Ihnen, sich im Vorfeld solcher Beantragungen bei Gericht vom zust\u00e4ndigen Jugendamt beraten zu lassen.<\/p>\n<p>Haben Sie Sorge, dass Sie die Kosten eines gerichtlichen Verfahrens nicht tragen k\u00f6nnen, stellen Sie gleichzeitig einen Antrag auf Bewilligung von Verfahrenshilfe (fr\u00fcher Prozesskostenhilfe). Das notwendige Formular erhalten Sie bei jedem Gericht.Achten Sie darauf, dass Sie alle geforderten Belege beif\u00fcgen. Diese Erkl\u00e4rung \u00fcber Ihre pers\u00f6nlichen und wirtschaftlichen Verh\u00e4ltnisse bekommt der Antragsgegner nicht zu sehen. Wir m\u00f6chten Ihnen Mut machen, diese Schutzma\u00dfnahmen in Anspruch zu nehmen. Nehmen Sie Bedrohung und Misshandlung nicht l\u00e4nger hin.<\/p>\n<p>M\u00f6chten Sie zun\u00e4chst mehr Informationen zu Ihren Fragen:<\/p>\n<li>Will ich rechtliche Schritte zu meinem Schutz einleiten?<\/li>\n<li>Wie soll es dann weitergehen?<\/li>\n<li>Was ist mit den Kindern?<\/li>\n<li>Was ist, wenn der T\u00e4ter sich nicht an die gerichtlichen Anordnungen h\u00e4lt?<\/li>\n<p>Die Mitarbeiterinnen der Fachstelle Frauen (und Kinder) in Not beraten Sie umfassend, vertraulich und kostenlos bei der Kl\u00e4rung Ihrer Situation und der Einleitung weiterer Schritte.Frauen-Notruf: Telefon 06641 977- 244.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vogelsbergkreis. Die 25 Fachleute des \u201eRunden Tisches Gewaltschutz\u201c im Kreishaus hatten eine prallvolle Tagesordnung, wobei alle Themen und Aktionen ein Kernziel gemeinsam hatten: Gewalt in all seinen Erscheinungsformen \u00e4chten, aus der Tabuzone holen, das Bewusstsein in der Bev\u00f6lkerung sch\u00e4rfen, die Pr\u00e4vention verst\u00e4rken und, wenn n\u00f6tig, eingreifen, aktiv Gewalt verhindern und den Opfern helfen.<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-85553","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-startseite"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/85553","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=85553"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/85553\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=85553"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=85553"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=85553"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}